Polnisch-Litauische Union

Die polnisch-litauische Union bezieht sich auf eine Reihe von Rechtsakten und Allianzen zwischen dem Königreich Polen und dem Großfürstentum Litauen, die seit Ende des 14. Jahrhunderts über 400 Jahre bestanden. Sie führte zur Errichtung des Zwei-Nationen-Staates Polen-Litauen im Jahre 1569, bekannt als Rzeczpospolita, eine Adelsrepublik unter der „Präsidentschaft“ eines Wahlkönigs an der Staatsspitze. Im Rahmen der Teilungen Polens Ende des 18. Jahrhunderts wurde 1791 noch ein kurzlebiger Einheitsstaat geschaffen.

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Geboren & Gestorben

1590

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Geboren: Stanisław Koniecpolski wird /1594 in Koniecpol geboren. Stanisław Koniecpolski war ein polnischer Adelsangehöriger (Szlachta), Magnat, Staatsmann, Hetman und der höchste militärische Führer (Ataman) der Polnisch-Litauischen Union. Er wird heute als einer der fähigsten und bekanntesten militärischen Führer Polens und Litauens betrachtet.
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Gestorben: Vytautas stirbt. Vytautas der Große war ab 1392 Großfürst von Litauen und schuf zusammen mit seinem Vetter Jogaila, dem späteren König Władysław II. Jagiełło, die polnisch-litauische Union.

1354

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Geboren: Vytautas wird oder 1355 geboren. Vytautas der Große war ab 1392 Großfürst von Litauen und schuf zusammen mit seinem Vetter Jogaila, dem späteren König W?adys?aw II. Jagie??o, die polnisch-litauische Union.

Die Rechtsakte

1791

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Verfassung vom 3. Mai

1501

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Union von Mielnik

1499

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Union von Krakau und Vilnius

1432

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Union von Grodno

Politik & Weltgeschehen

1503

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Russisch-Litauischer Krieg: Die polnischen, litauischen und livländischen Gesandten, die sich am 27. Februar in Smolensk getroffen haben, finden sich am 5. März zu Friedensgesprächen in Moskau ein. Iwan III. besteht auf getrennten Verhandlungen und schließt am 28. März einen sechsjährigen Waffenstillstand mit der Polnisch-Litauischen Union. Das Großfürstentum Moskau gewinnt weite Gebiete im Nordosten und Osten. Das Verhandlungsergebnis mit Livland wird nach dem Herkommen in drei Einzelverträge gefaßt und in Nowgorod im Juli unterzeichnet.

Europa

1512

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Osteuropa: Russisch-Litauische Kriege: Das Verhältnis zwischen der Personalunion Polen-Litauen und dem Großfürstentum Moskau bleibt auch nach dem Friedensschluss von 1508 gespannt. Als den Moskauer Großfürsten Wassili III. die Nachricht von der angeblichen Verhaftung seiner Schwester Elena erreicht, eröffnet er den Krieg gegen König Sigismund, um einem erneuten Zusammenspiel zwischen Polen-Litauen und den Krimtataren zuvorzukommen. Am 14. November werden Moskauer Vorausabteilungen gegen Smolensk in Marsch gesetzt, am 19. Dezember schließt sich der Großfürst persönlich mit seinem Gefolge den vorrückenden Truppen an.
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Eine litauische Gesandtschaft kommt nach Moskau und unterzeichnet einen „ewigen Frieden“. Die Personalunion Polen-Litauen verzichtet auf der Basis des Waffenstillstandes von 1503 auf alle an Iwan III. verlorengegangenen Gebiete.
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Osteuropa: Nach dem unerwarteten Tode des polnischen Königs und litauischen Großfürsten Alexander hegt sein Moskauer Schwager Wassili III., unterstützt von seiner Schwester und einer litauischen Gruppe um den Fürsten Michail Lwowitsch Glinski Hoffnungen auf die Nachfolge im Großfürstentum Litauen. Sie werden mit der Wahl Sigismunds I., des Bruders von Alexander, als Herrscher der gesamten Polnisch-Litauischen Union am 20. Oktober zunichte.

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