Polnisch-Russischer Krieg 1609–1618

Der Polnisch-Russische Krieg 1609–1618 war ein Krieg zwischen dem Königreich Polen-Litauen und dem Zarentum Russland. Der Krieg begann mit einer Offensive Polens unter der Führung des polnischen Königs Sigismund III. Wasa mit dem Ziel, die Krone Russlands für sich zu sichern, und endete 1618 mit dem Vertrag von Deulino, in dem Polen-Litauen territoriale Zugeständnisse gemacht wurden, das damit seine größte territoriale Ausbreitung erreichte. Das Russische Zarenreich konnte hingegen seine Unabhängigkeit sichern.

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Russland

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Der Polnisch-Russische Krieg beginnt mit der Belagerung von Smolensk durch den polnischen König Sigismund III. Wasa. Am 21. Sept. trifft er selbst vor der Stadt ein, deren Bewohner sich allerdings erst nach einem zwanzigmonatigen hartnäckigen Widerstand dem übermächtigen Gegner ergeben. Der Krieg dauert bis 1618.

Nachlass

1618

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Początek i progres wojny moskiewskiej (Der Anfang und der Verlauf des moskowitischen Krieges) - Seine Erinnerungen, die die polnischen Kampagnen gegen Moskowien (Russland) und die diplomatische Tätigkeiten beschreiben. Geschrieben in der dritten Person, waren sie eine kurze Darstellung des Polnisch-Russischen Krieges von 1609 bis (Stanisław Żółkiewski)

Europa

Weitere Ereignisse in Europa:
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Der Vertrag von Deulino beendet den polnisch-russischen Krieg (1609-1618) durch einen Waffenstillstand von 14,5 Jahren Dauer.

Politik & Weltgeschehen

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Polnisch-Russischer Krieg: im Zuge des Polnisch-Russischen Krieges von 1609–1618 formiert sich in einem ersten Landwehr-Aufgebot (Opoltschenije) unterschiedlichster, sich auch gegenseitig befehdender Gruppen unter der militärischen Führung von Prokopy Lyapunov der nationale Widerstand gegen die polnische Herrschaft. Die Truppen rücken am 3. März gegen Moskau vor, das bei den Straßenkämpfen am 19. März in Flammen aufgeht. In den kommenden Wochen werden die Polen bis auf den innersten Verteidigungsring, den Moskauer Kreml, zurückgedrängt.
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Polnisch-Russischer Krieg: Nach der Niederlage des russischen Heeres bei Kluschino im Krieg mit Polen-Litauen am 4. Juli wird Zar Wassili IV. von innenpolitischen Gegnern gestürzt und zu einem einfachen Mönch geschoren. Das Interregnum Russlands bildet den Höhepunkt der so genannten „Zeit der Wirren“. Die Regierungsverantwortung übernimmt ein Bojarenrat aus sieben Mitgliedern. Dem polnischen Heer unter Führung von Stanisław Żółkiewski hat Moskau nach dieser Niederlage nichts mehr entgegenzusetzen, woraufhin dieses Moschaisk, Volokolamsk und Dmitrow einnimmt.

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