Popayán

Popayn
Koordinaten:226?N, 7637?W
Karte: Cauca
Popayn?
Popayn auf der Karte von Cauca
Basisdaten
StaatKolumbien
DepartamentoCauca
Stadtgrndung13. Januar 1537
Einwohner280.054(2016)
?im Ballungsraum439.257
Stadtinsignien
Detaildaten
Flche512km2
Bevlkerungsdichte547Ew./km2
Hhe1737m
GewsserRo Las Piedras
Postleitzahl190001-190019
Vorwahl+578
ZeitzoneUTC-5
StadtvorsitzCsar Cristian Gmez Castro (2016?2019)
StadtpatronHeiliger Ecce Homo von Popayn
Schmerzensmutter von Popayn
Websitewww.popayan.gov.co
Torre del Reloj in Popayn
Kirche in Popayn

Popayán ist die Hauptstadt und eine Gemeinde des kolumbianischen Departamento de Cauca. Die Gemeinde hat 280.054 Einwohner, von denen 250.043 direkt in der Stadt leben (Stand 2016). Da viele öffentliche und private Bauten traditionell weiß angestrichen sind, wird Popayán auch die weiße Stadt (spanisch La Ciudad Blanca) genannt.

Popayán ist eine Universitätsstadt mit Sitz der 1827 gegründeten Universidad del Cauca und auch Sitz des 1546 gegründeten Erzbistums Popayán.

Popayan
Klimadiagramm
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Temperatur in C, Niederschlag in mm
Quelle:IDEAM
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschlge fr Popayan
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Max. Temperatur (C)24,224,324,524,424,624,625,125,224,824,223,824,024,5
Min. Temperatur (C)13,313,313,713,913,912,912,012,012,413,513,813,713,2
Niederschlag (mm)203181122203166824962124251331251?2.025
Regentage (d)18161921211491015232421?211
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Quelle:IDEAM



Inhaltsverzeichnis



Geographie und Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Popayán befindet sich im Pubenza-Tal (spanisch Valle de Pubenza), das im Südwesten Kolumbiens zwischen der westlichen und der Zentralkordillere liegt. Aufgrund ihrer Lage in 1.738 m Höhe in der Nähe des Äquators ist das Klima das Jahr über meist stabil bei Tagesdurchschnittstemperaturen um 19 °C. Bekannt für das Klima ist auch der „Cielo roto“ (gebrochener Himmel), was zur Folge hat, dass es teilweise mehrfach im Tag regnet und wieder aufreißt.



Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Popayán wurde am 13. Januar 1537 von Sebastián de Belalcázar gegründet, der von Quito aus auf dem Weg nach Norden war, um die legendären Goldschätze von Eldorado zu finden. Der Name Popayán soll sich vom Namen des Häuptlings Payán herleiten, dem Oberhaupt der Ureinwohner, die vor der Ankunft der Spanier die Region bewohnten.

Unter den Städten Kolumbiens ist Popayán diejenige, in der die meisten späteren kolumbianischen Präsidenten geboren wurden.

Während der Karwoche 1983, am 31. März, erlitt Popayán durch ein Erdbeben bedeutende Zerstörungen mit Hunderte von Toten.



Universidad del Cauca[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Popayán beherbergt die am 24. April 1827 gegründete Universidad del Cauca, die sich aus der bereits im achtzehnten Jahrhundert renommierten Bildungsstätte für Philosophie, Politik und Wissenschaften „Seminario Mayor de Popayán“ entwickelte. An der Universidad del Cauca studierten im Jahre 2006 21.785 Personen. Aktuell unterhält die Universität neun Fakultäten: Fakultät für Elektrotechnik und Telekommunikation, Fakultät für Bauingenieurwesen – FIC, Fakultät für Gesundheitswissenschaften, Fakultät für Recht und Sozialpolitik, Fakultät für Naturwissenschaften, Fakultät für Humanwissenschaften, Philosophische Fakultät, Fakultät für Agrarwissenschaften, School of Accounting, Economics and Management, Zentrum für Fernstudien.



Sehenswrdigkeiten und Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine der Hauptsehenswürdigkeiten Popayáns ist seine koloniale Architektur. Insbesondere die Altstadt mit ihren weißen Kolonialbauten und Straßenlaternen haben einen besonderen Reiz.

Die Passionsprozessionen der Karwoche (spanisch semana santa), in denen Figuren und Standbilder aus den Kirchen durch die Stadt getragen werden, sind ebenso von Bedeutung wie die Karnevalsfeiern am 5. und 6. Januar. Bei letzteren bewerfen sich die Einwohner in den Straßen mit Tüten voller Mehl und Pech/Schuhwichse, um die Vielfältigkeit der Hautfarben in Popayán und Kolumbien zu feiern.



Stdtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Shne und Tchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ?Hochrechnung der Einwohnerzahlen von Kolumbien auf der offiziellen Seite vom DANE
  2. ?Terremoto de Popayn, treinta aos de una tragedia que no se olvida, notociascaracol.com, vom 31. Mrz 2013 (spanisch)

Flag of Cauca.svg

Flagge der Republik Kolumbien

Popayán ist die Hauptstadt und eine Gemeinde des kolumbianischen Departamento de Cauca. Die Gemeinde hat 280.054 Einwohner, von denen 250.043 direkt in der Stadt leben (Stand 2016). Da viele öffentliche und private Bauten traditionell weiß angestrichen sind, wird Popayán auch die weiße Stadt (spanisch La Ciudad Blanca) genannt.

Popayán ist eine Universitätsstadt mit Sitz der 1827 gegründeten Universidad del Cauca und auch Sitz des 1546 gegründeten Erzbistums Popayán.

mehr zu "Popayán" in der Wikipedia: Popayán

Geboren & Gestorben

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Geboren: Edgar Negret wird in Popayán, Kolumbien geboren. Edgar Negret war ein kolumbianischer Bildhauer und wichtiger Vertreter der Abstrakten Bildhauerei in Lateinamerika und Künstler des Neuen Konstruktivismus.
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Geboren: Guillermo León Valencia wird in Popayán geboren. Guillermo León Valencia Muñóz war ein kolumbianischer Rechtsanwalt und Politiker. Er war von 1962 bis 1966 Präsident von Kolumbien.
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Geboren: Francisco José Urrutia wird in Popayán geboren. Francisco José Urrutia Olano war ein kolumbianischer Jurist, Diplomat und Politiker. Er fungierte in den Jahren 1908/1909 und 1913/1914 als Außenminister seines Heimatlandes sowie von 1931 bis 1945 als Richter am Ständigen Internationalen Gerichtshof. Bei der Lösung internationaler Konflikte praktizierte er einen durch Sorgfalt und eine detaillierte Untersuchung juristischer Fragen geprägten akademischen Ansatz. Darüber hinaus galt er als Vertreter einer als l’esprit de Genève (Geist von Genf) bezeichneten und durch eine internationalistische und humanitäre Einstellung sowie eine positive Haltung zum Völkerbund gekennzeichneten Sichtweise.

1779

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Geboren: José María Gruesso wird in Popayán geboren. José María Gruesso war ein kolumbianischer Lyriker.

Bände

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1975

Erfolg:
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Schottischer Pokalsieger (7): 1965, 1967, 1969, 1971, 1972, 1974 (Jimmy Johnstone)

Rundfunk, Film & Fernsehen

1975

Film:
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Derrick - Ein Koffer aus Salzburg (Kurt Jaggberg)

Söhne und Töchter der Stadt

1986

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Victor Mosquera Chaux (1. Oktober 1919–5. November 1997), Kolumbianischer Präsident

1861

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Julio Arboleda Pombo (9. Juni 1817–13. November 1862), Kolumbianischer Präsident

Geschichte > Neuprohlis

1988

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Palitzsch-Denkmal (Prohlis)

Administrative Gliederung

2007

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wurden Cúcuta, Popayan, Tunja, Buenaventura, Turbo und Tumaco ebenfalls zu besonderen Distrikten erklärt. (Kolumbien)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2012

Veröffentlichungen:
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Lieber einmal mehr als mehrmals weniger. Frisches aus der arschlochfreien Zone. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg, ISBN 978-3-499-62762-0 (Max Moor (Fernsehmoderator))

2000

Mega Man X > Spiel > ursprüngliche Veröffentlichungen:
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Mega Man Xtreme - Game Boy Color

1995

Theaterarbeit:
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Herr Puntila und sein Knecht Matti von Bertolt Brecht, Berliner Ensemble. Regie, Ausstattung und Hauptrolle (Einar Schleef)

Tagesgeschehen

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Popayán/Kolumbien: Ein Erdbeben der Stärke 7,1 hat die Provinz Cauca erschüttert und mehrere Gebäude beschädigt.

"Popayán" in den Nachrichten