Popmusik

Popmusik

Popmusik (aus engl. popular music) bezeichnet eine Musikform, die vorwiegend seit den 1950er Jahren aus dem Rock ’n’ Roll, der Beatmusik und dem Folk entstand, von den Beatles fortgeführt und von der schwedischen Band ABBA seit Beginn der 1970er Jahre popularisiert wurde. Sie gilt seit den 1960er Jahren als europäisierte, international etablierte Variante angloamerikanischer Musik, die im Kontext jugendlicher Subkulturen entstand und inzwischen zumeist auf Grundlage der Erkenntnisse aus der Elektronischen Musik aufbereitet und massenmedial verbreitet wird. Im weiteren Sinne zählt jede durch Massenmedien verbreitete Art von Unterhaltungsmusik wie Schlager, Filmmusik, Operette, Musical, Tanzmusik sowie populäre Adaptionen aus der klassischen Musik und Folklore zur Popmusik. Zwischen Populärer Musik und Popmusik wird unterschieden. Entgegen dem Stigma des Populären enthält die Popmusik den Beigeschmack des „spritzigen“ und frischen Musikereignisses. Der Terminus Populäre Musik transportiert dagegen ein Gefühl der wissenschaftlichen Distanz zum Gegenstand.

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Adaption

1967

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Zusätzliche Bekanntheit erlangte die Ouvertüre durch die Verwendung einer markanten Passage daraus für das Intro von Night of Fear, dem ersten Top-Hit der britischen Pop-Gruppe The Move. (Ouvertüre 1812)

Kunst & Kultur

2009

Kultur > Kultureinrichtungen > Andere Kultureinrichtungen und Veranstaltungsorte:
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Posthof: 1984 eröffnetes Veranstaltungszentrum für Pop-, aber auch viel alternative Musik (Reggae, Hip-Hop, Metal, Drum and Bass), Tanz, Aktions- und Kleinkunst; sehr vielfältiges Programm; das größte Veranstaltungszentrum in Linz. 78.702 Besucher

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2010

Ehrung:
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Kardemommestipendiet (dt. Kardamomstipendium, Auszeichnung der Vereinigung norwegischer Pop-Autoren NOPA) (Halvdan Sivertsen)

Musik

1996

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In der Popmusik heißt eins von 14 Stücken des Samplers Passion, politics, love: „Emma Goldman.“ Interpret: Bucky Halker and the Complete Unknowns. BSC Music, Icking o. J.

1996

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In der Popmusik heißt eins von 14 Stücken des Samplers Passion, politics, love: "Emma Goldman." Interpret: Bucky Halker and the Complete Unknowns. BSC Music, Icking o. J.

1982

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Rezeption > Musik: Orchestral Manoeuvres in the Dark (OMD) behandeln in zwei Liedern das Leben der Hl. Jungfrau, in Joan Of Arc (VÖ als Single in England 9. Oktober 1981, höchste Hitparadenplazierung 5) und Maid of Orleans (The Waltz Joan of Arc) (VÖ als Single in England 15. Januar 1982, höchste Hitparadenplazierung 4). Obwohl OMD-Mitgründer Andy McCluskey den Titel Maid of Orleans zuerst geschrieben hat, wurde die Veröffentlichung als Single zurückgestellt, da die Band die Marktchancen des mit einem für Popmusik ungewöhnlich langen aus Industriegeräuschen und instrumentalen Einspielungen bestehenden Intro und im weiteren Verlauf als Walzer aufgebauten Maid of Orleans geringer einschätzte. Entgegen dieser Annahme erreichte Maid of Orleans hohe Hitparadenplatzierungen und wurde zur weltweit meistverkauften Single des Jahres (Jeanne d’Arc)

Tagesgeschehen

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Berlin: In der Bundeshauptstadt wird die Popkomm durch Berlins Oberbürgermeister Klaus Wowereit eröffnet. Die weltgrößte Musikmesse startet mit der neuen Rekordmarke von über 800 Ausstellern aus 48 Ländern sowie mit einem offenen Bekenntnis der Bundesregierung zur Unterstützung deutscher Rock- und Popmusik.
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New York/Los Angeles: In beiden Metropolen rufen Pop- und Rockstars wie die Dixie Chicks, Sheryl Crow, Alicia Keys und Paul Simon zu Spenden für die Opfer der Hurrikan-Katastrophe in Louisiana auf.
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London/England. Der frühere Sänger der britischen Pop-Musikgruppe Soft Cell, Marc Almond, wird bei einem Motorrad unfall schwer verletzt.
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Deutschland: Die Pop-Sängerin Jasmin Wagner bringt unter dem Künstlernamen Blümchen ihr erstes Live-Albums mit dem Titel Live in Berlin heraus.

"Popmusik" in den Nachrichten

Weiterführende Informationen

Literatur

  • David Shepard (Hrsg.): Continuum Encyclopedia of Popular Music of the World. London u. a. 2003-
  • Michael Huber: Popmusik. In: Oesterreichisches Musiklexikon. Online-Ausgabe, Wien 2002 ff., ISBN 3-7001-3077-5; Druckausgabe: Band 4, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2005, ISBN 3-7001-3046-5.
  • Enjott Schneider: Popmusik. Eine Bestimmung anhand bundesdeutscher Presseberichte von 1960–1968. Dissertation. 1977, (= Freiburger Schriften zur Musikwissenschaft. Band 11). Musikverlag Katzbichler, [Wilhelming], Salzburg 1978, ISBN 3-87397-058-9.
  • Jochen Zimmer: Popmusik – zur Theorie und Sozialgeschichte. Verlag Andreas Achenbach, Giesen 1973, ISBN 3-87958-115-0.
  • Marcello Sorce Keller: Popular Music in Europe. In James Porter, Timothy Rice, Chris Goertzen (Hrsg.): Garland Encyclopedia of World Music: Europe. New York 2000, S. 204–213.
  • Christian Bielefeldt, Marc Pendzich: Popgeschichte – Stars, Sounds, Stile. Lugert/ Cornelsen, 2012, ISBN 978-3-06-064452-0.
  • Ralf von Appen, Nils Grosch und Martin Pfleiderer (Hrsg.): Populäre Musik. Geschichte – Kontexte – Forschungsperspektiven. Laaber-Verlag, 2014, ISBN 978-3-89007-734-5.
  • Peter Wicke (Hrsg.): Rock- und Popmusik. Handbuch der Musik im 20. Jahrhundert 8. Laaber-Verlag 2001, ISBN 3-89007-428-6.
  • Peter Wicke, Kai-Erik, Wieland Ziegenrücker: Lexikon der populären Musik: Rock – Pop – Jazz – World music.Directmedia Publishing, Berlin 2004, ISBN 3-89853-011-6. (CD-ROM)
  • Markus Heidingsfelder: System Pop. Kulturverlag Kadmos, Berlin 2012, ISBN 978-3-86599-130-0.
  • Ernst Hofacker: Von Edison bis Elvis. Wie die Popmusik erfunden wurde. Reclam, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-15-010838-3.

Weblinks