Port-Chicago-Katastrophe

Die Port-Chicago-Katastrophe war eine schwere Explosion, die sich am 17. Juli 1944 im Port Chicago Naval Magazine bei Concord, Kalifornien, in den Vereinigten Staaten von Amerika ereignete. Bei der Verladung von Munition auf Frachtschiffe explodierte diese und tötete 320 Matrosen und Zivilisten. 400 weitere Personen wurden verletzt. Die meisten Opfer waren Amerikaner afrikanischer Abstammung, weil die gefährliche Arbeit unter ungenügenden Sicherheitsvorkehrungen ausschließlich von Schwarzen unter den Befehlen weißer Offiziere stattfand. Seit 1992 ist der Ort der Explosion als National Memorial ausgewiesen und hat eine besondere Bedeutung für die Geschichte der Rassentrennung.

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Natur & Umwelt

Katastrophen:
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Die beiden Transportschiffe E. A. Bryan und Quainault Victory 7.606 BRT (USA) explodieren bei der Munitionsübernahme in Port Chicago im Norden der Bucht von San Francisco; 320 Tote. Darauf gibt es eine Marine-Meuterei.

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