Präkolumbisch

Präkolumbisch, präkolumbinisch oder präkolumbianisch (oft auch vorkolumbisch) bezieht sich auf die prähistorische und historische Geschichte Amerikas vor der Entdeckung 1492 durch Christoph Kolumbus. Der Begriff wird auch verwendet, um Vorkommnisse zu beschreiben, die zwar nach der Entdeckung durch Kolumbus, aber noch ohne europäische Einflüsse geschehen sind. Er umfasst die Zeit von der ersten Besiedlung Amerikas im Jungpaläolithikum bis zur europäischen Kolonisierung Amerikas in der Frühen Neuzeit.

Präkolumbisch wird oft speziell im Zusammenhang mit den frühen Hochkulturen Amerikas, wie den Azteken, Tolteken, Maya und Olmeken in Mesoamerika und den Inka und Moche in den Anden, verwendet.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Alfonso Caso y Andrade stirbt in Mexiko-Stadt. Alfonso Caso y Andrade war ein mexikanischer Archäologe und Rektor der Universidad Nacional Autónoma de México (UNAM). Er machte sich im Bereich der präkolumbischen Forschungen in seiner Heimat verdient und war der Ansicht, dass die systematische Erforschung der präkolumbischen Zivilisation für das Verständnis der kulturellen Wurzeln Mexikos von Bedeutung sei.
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Geboren: Xokonoschtletl Gomora wird in Mexiko geboren. Xokonoschtletl Gomora ist ein mexikanischer Tänzer, Aktivist und Anführer einer mexikanischen indigenen Bewegung, der sich den Azteken zugehörig empfindet. Sein Ziel ist es, die im Museum für Völkerkunde in Wien aufbewahrte präkolumbischeFederkrone Moctezumas (span. penacho) nach Mexiko zurückzubringen.
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Gestorben: Thomas Gann stirbt in London. Thomas William Francis Gann war ein britischer Mediziner, der sich als erster Archäologe mit der präkolumbischenMaya-Kultur auf dem Gebiet des heutigen Belize beschäftigte.
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Gestorben: Zelia Nuttall stirbt in Coyoacán, Mexiko. Zelia Maria Magdalena Nuttall war eine US-amerikanische Archäologin und Anthropologin und als solche Spezialistin für präkolumbischemesoamerikanische Manuskripte und vor-aztekische Kulturen in Mexiko.
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Geboren: Alfonso Caso y Andrade wird in Mexiko-Stadt geboren. Alfonso Caso y Andrade war ein mexikanischer Archäologe und Rektor der Universidad Nacional Autónoma de México (UNAM). Er machte sich im Bereich der präkolumbischen Forschungen in seiner Heimat verdient und war der Ansicht, dass die systematische Erforschung der präkolumbischen Zivilisation für das Verständnis der kulturellen Wurzeln Mexikos von Bedeutung sei.

Ereignisse

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In Mexiko-Stadt wird das neu erbaute Nationalmuseum für Anthropologie eröffnet, dessen Ausstellungen sich der präkolumbischen Vergangenheit und der lebenden indianischen Kultur Mexikos widmen.

Kunst & Kultur

2005

Kultur und Sehenswürdigkeiten:
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Mensch und Kosmos – Präkolumbische Kunst aus Mexiko (Leoben)

"Präkolumbisch" in den Nachrichten