Prager Pfingstaufstand

Der Prager Pfingstaufstand vom 12. bis zum 17. Juni 1848 war ein Höhepunkt der Revolution von 1848 im damals österreichischen Kronland Böhmen. Es handelte sich dabei um einen Aufstand tschechischer Nationalisten gegen das Kaisertum Österreich.

Der vorausgehende Slawenkongress, der unter dem Vorsitz von František Palacký vom 2. bis 12. Juni ebenfalls in Prag stattgefunden hatte, und an dem Vertreter verschiedener slawischer Bevölkerungsgruppen des Vielvölkerstaates nebst Gästen außerösterreichischer Volksgruppen teilnahmen, darunter Polen aus der preußischen Provinz Posen und als einziger Russe der Anarchist Michail Bakunin, hatte als Ergebnis lediglich eine föderative Umwandlung Österreichs in einen Bund gleichberechtigter Völker gefordert. Die Aufständischen gingen mit ihren Forderungen weiter und verlangten die Unabhängigkeit der slawischen Kronländer von der österreichischen Monarchie – ähnlich wie dies zuvor bereits von ungarischen Revolutionären für ihre eigenen nationalen Interessen artikuliert worden war.

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Europa

Die Ereignisse in Europa:
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In Prag beginnt unter dem Vorsitz des Historikers František Palacký ein Slawenkongress. Die Versammlung berät bis zum Ausbruch des Prager Pfingstaufstands über den Wunsch einer föderativen Umwandlung der Donaumonarchie.

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