Prix Goncourt

Der Prix Goncourt (frz. Le prix Goncourt, [lə pʁi ɡɔ̃'kuʁ]) ist ein französischer Literaturpreis, der seit 1903 von der Académie Goncourt vergeben wird. Ursprünglich ehrte die Auszeichnung nur den besten französischsprachigen Roman des Jahres, mittlerweile wird der Prix Goncourt auch in vier weiteren Kategorien vergeben. Ergänzend wird ein separat organisierter Preis für die Leseförderung von Schülern unter seinem Namen verliehen. Der Prix Goncourt, der alljährlich im November für den besten Roman vergeben wird, gilt als ältester und bedeutendster Literaturpreis Frankreichs.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Béatrix Beck stirbt in Saint-Clair-sur-Epte, Val d'Oise/Frankreich. Béatrix Beck war eine französische Schriftstellerin, die vor allem realistisch orientierte, oft auch autobiografisch gefärbte Romane verfasste. Kurzzeitig war sie außerdem Sekretärin des Schriftstellers André Gide. 1952 erhielt sie den begehrten Prix Goncourt. Der preisgekrönte Roman Léon Morin, prêtre („in erbarmungsloser Prosa erzählt die ehemalige Atheistin ihre eigene Konversion“) wurde auch verfilmt.
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Gestorben: Jean-Louis Curtis stirbt in Paris. Jean-Louis Curtis war ein französischer Schriftsteller, Übersetzer und Widerstandskämpfer. Für die Darstellung der Besatzungszeit in seinem zweiten Roman Labyrinthe der Nacht (1947) erhielt er den Prix Goncourt. Curtis schrieb über 30 Romane. Für James Kirkup verfügte er über einen klassischen, sparsamen und eleganten Stil, tiefen Witz und große thematische Vielfalt. Den Vorwurf des „Konservatismus“ nicht fürchtend, habe er auf die wechselnden literarischen Moden nichts gegeben. Bei alledem habe er eine ironische Zurückhaltung gepflogen, die so manchem Franzosen „typisch britisch“ dünke, obwohl sie in Wahrheit das stolze Erbe solcher Autoren wie Stendhal, Voltaire, Flaubert, Proust sei.
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Geboren: Atiq Rahimi wird in Kabul geboren. Atiq Rahimi ist ein französischer Schriftsteller und Dokumentarfilmer afghanischer Herkunft. Für seinen ersten Roman in französischer Sprache Syngué Sabour. Pierre de patience („Stein der Geduld“) erhielt Rahimi 2008 den Prix Goncourt.
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Geboren: Gilles Leroy wird in Bagneux, Hauts-de-Seine geboren. Gilles Leroy ist ein französischer Schriftsteller. Leroy wurde 2007 für sein zwölftes Werk Alabama Song mit dem renommierten französischen Literaturpreis Prix Goncourt ausgezeichnet.
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Geboren: Patrick Chamoiseau wird in Fort-de-France, Martinique geboren. Patrick Chamoiseau ist ein französischer Schriftsteller. 1992 erhielt er für Texaco den prestigeträchtigen Prix Goncourt.

Berühmte Absolventen

1962

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Pascal Lainé , Schriftsteller (École normale supérieure de Lyon)

Persönlichkeiten

1983

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Frédérick Tristan (* 1931), Schriftsteller, Prix Goncourt (Castres (Tarn))

1928

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Maurice Constantin-Weyer (1881–1964), Schriftsteller, Gewinner des Prix Goncourt (Bourbonne-les-Bains)

Literarisches Werk > Roman

2003

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La Maîtresse de Brecht (Prix Goncourt ) (Jacques-Pierre Amette)

Rundfunk, Film & Fernsehen

1991

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Film: La Demoiselle sauvage ist ein Spielfilm der Regisseurin Léa Pool aus dem Jahr 1991. Die kanadisch-schweizerische Produktion entstand nach der im Original gleichnamigen Novelle der Autorin Corinna Bille, die 1975 mit dem Prix Goncourt de la Nouvelle ausgezeichnet wurde. In der Hauptrolle des französischsprachigen Filmes spielt Patricia Tulasne eine Frau, die nach einem Suizidversuch in der Wildnis umherirrt und eine Beziehung zu einem verheirateten Mann (Matthias Habich) eingeht. Drehort war die Walliser Gemeinde Grimentz.

Stab:
Regie: Léa Pool
Drehbuch: Léa Pool, Michel Langlois, Laurent Gagliardi
Produktion: Denise Robert
Musik: Jean Corriveau
Kamera: Georges Dufaux
Schnitt: Alain Belhumeur

Besetzung: Patricia Tuslane, Matthias Habich, Roger Jendly, Michel Voïta, Séverine Bujard

1977

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Film: Madame Rosa ist ein preigekrönter französischer Film aus dem Jahr 1977 von Moshé Mizrahi nach dem mit dem Prix Goncourt ausgezeichneten Roman Du hast das Leben noch vor dir von Romain Gary und Simone Signoret in der Titelrolle.

Stab:
Regie: Moshé Mizrahi
Drehbuch: Romain Gary
Moshé Mizrahi
Produktion: Ralph Baum Jean Bolvary Raymond Danon
Musik: Dabket Loubna Philippe Sarde
Kamera: Néstor Almendros
Schnitt: Sophie Coussein

Besetzung: Simone Signoret, Michal Bat-Adam, Samy Ben-Youb, Gabriel Jabbour, Geneviève Fontanel, Bernard La Jarrige, Mohamed Zinet, Elio Bencoil, Stella Annicette, El Kebir, Ibrahim Seck, Math Samba, Claude Dauphin, Théo Légitimus

1977

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Film: Die Spitzenklöpplerin (Originaltitel: La dentellière) ist ein französisches Filmdrama des schweizerischen Regisseurs Claude Goretta und der Darstellerin Isabelle Huppert aus dem Jahre 1977. Er basiert auf dem Roman La Dentellière von Pascal Lainé, welcher den Prix Goncourt 1974 gewann.

Stab:
Regie: Claude Goretta
Drehbuch: Claude Goretta, Pascal Lainé
Produktion: Lise Fayolle, Yves Gasser
Musik: k. A.
Kamera: Jean Boffety
Schnitt: Joële Van Effenterre

Besetzung: Isabelle Huppert, Yves Beneyton, Florence Giorgetti, Annemarie Düringer, Renate Schroeter, Michel de Ré, Monique Chaumette, Jean Obé, Christian Baltauss, Christian Peythieu, Heribert Sasse, Jeanne Allard, Odile Poisson, Gilberte Géniat, Sabine Azéma

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2008

Literatur:
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Prix Goncourt: Atiq Rahimi

2005

Literatur:
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Prix Goncourt: François Weyergans

2004

Literatur:
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Prix Goncourt2004:

2003

Literatur:
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Prix Goncourt: Jacques-Pierre Amette Paul Clément, La Maîtresse de Brecht

2002

Literatur:
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Prix Goncourt2002: Pascal Quignard, Les Ombres errantes

Musik

2014

Diskografie > Album:
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"Hard Core 2K14" (Mixtape) (Lil’ Kim)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2014

Preisträger:
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Lydie Salvayre Pas pleurer

2013

Preisträger:
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Pierre Lemaitre Au revoir l?? -haut – dt. Wir sehen uns dort oben 2014

2012

Ehrung:
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Prix Goncourt für Le Sermon sur la chute de Rome (Jérôme Ferrari)

2012

Preisträger:
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Jérôme Ferrari Le Sermon sur la chute de Rome – dt. Predigt auf den Untergang Roms 2013

2011

Preisträger:
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Alexis Jenni L’Art français de la guerre, Éditions Gallimard, Paris – dt. Die französische Kunst des Krieges 2012

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