Propagandafilm

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Propagandafilm ist die Bezeichnung für einen Dokumentar-, Kurz- oder Spielfilm, der versucht, den Zuschauer durch das Hervorrufen von Emotionen und Ressentiments gezielt zu manipulieren. Ein Propagandafilm steht oft im direkten Bezug zu den Maßnahmen einer Regierung, einer politischen Gruppierung oder einer Institution, die die Produktion veranlasst oder fördert. Bereits im Ersten Weltkrieg wurde das Medium Film von allen Kriegsparteien erstmals mit großer Wirkung für Zwecke der Propaganda verwendet.

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Andere Verwendungen

1940

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Feuertaufe. Der Film vom Einsatz unserer Luftwaffe in Polen, deutscher Propagandafilm von

Geboren & Gestorben

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Gestorben: Kristina Söderbaum stirbt in Hitzacker, Niedersachsen. Beata Margareta Kristina Söderbaum war eine schwedische Schauspielerin. Ihre größten Erfolge feierte sie im deutschen Kinofilm zur Zeit des Nationalsozialismus, als sie unter der Regie ihres Ehemannes Veit Harlan (1899–1964) auch in NS-Propagandafilmen spielte.
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Geboren: Kristina Söderbaum wird in Stockholm, Schweden geboren. Beata Margareta Kristina Söderbaum war eine schwedische Schauspielerin. Ihre größten Erfolge feierte sie im deutschen Kinofilm zur Zeit des Nationalsozialismus, als sie unter der Regie ihres Ehemannes Veit Harlan (1899–1964) auch in NS-Propagandafilmen spielte.

Kunst & Kultur

Ereignisse > Kultur:
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Der PropagandafilmTriumph des Willens von Leni Riefenstahl über den Reichsparteitag der NSDAP vom Vorjahr hat in Berlin Premiere. (28. März)

Rundfunk, Film & Fernsehen

2011

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Film: Tal der Wölfe -Palästina (Originaltitel: Kurtlar Vadisi -Filistin) ist ein Actionfilm des türkischen Regisseurs Zübeyr Şaşmaz aus dem Jahr 2011. Die Handlung knüpft an die erfolgreiche Fernsehserie Tal der Wölfe -Hinterhalt an. Der Film erregte aufgrund seiner antisemitischen Inhalte mediales Aufsehen und wurde von Filmwissenschaftlern und -kritikern als Propagandafilm bezeichnet.

Stab:
Regie: Zübeyr Şaşmaz
Drehbuch: Raci Şaşmaz Bahadır Özdener Cüneyt Aysan
Produktion: Raci Şaşmaz
Musik: Kalan Müzik
Kamera: Selahattin Sancaklı
Schnitt: Kemalettin Osmanlı

Besetzung: Necati Şaşmaz, Erdal Besikçioglu, Nur Aysan, Gürkan Uygun, Kenan Çoban, Erkan Sever, Zafer Diper

2010

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Film: Jud Süß -Film ohne Gewissen ist ein Spielfilm des deutschen Regisseurs Oskar Roehler. Der Film, der die Entstehung des antisemitischen PropagandafilmsJud Süß dramatisiert, feierte seine Uraufführung am 18. Februar 2010 im Rahmen der 60. Filmfestspiele von Berlin. Der reguläre Kinostart in Deutschland war am 23. September 2010, in Österreich einen Tag später.

Stab:
Regie: Oskar Roehler
Drehbuch: Klaus Richter, Oskar Roehler, Franz Novotny
Produktion: Franz Novotny, Markus Zimmer
Musik: Martin Todsharow
Kamera: Carl-Friedrich Koschnick
Schnitt: Bettina Böhler

Besetzung: Tobias Moretti, Martina Gedeck, Moritz Bleibtreu, Armin Rohde, Justus von Dohnányi, Paula Kalenberg, Ralf Bauer, Robert Stadlober, Heribert Sasse, Martin Butzke, Milan Peschel, Erika Marozsán, Anna Unterberger, Gudrun Landgrebe, Martin Feifel, Rolf Zacher, Johannes Silberschneider, Fanny Altenburger, Lena Reichmuth, Waldemar Kobus, Alexander Strobele, Elke Winkens, Manuel Rubey

1994

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Dokumentarfilm: Wolfgang Bergmann (Regisseur): Der Reichseinsatz, 1993, als DVD: 2011 Absolut Medien, Berlin, ISBN 978-3-89848-049-9, 117 min. Im Film wurden Szenen aus dem Propagandafilm aus dem Jahr 1940 Wir leben in Deutschland eingeschnitten. Hessischer Filmpreis (NS-Zwangsarbeit)

1968

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Film: Die grünen Teufel ist ein US-amerikanischer Kriegsfilm mit Propagandatendenz des Regisseurs Ray Kellogg aus dem Jahr 1968. Hauptdarsteller waren John Wayne, George Takei, David Janssen, Jim Hutton und Aldo Ray. Wayne führte auch Regie. Die Filmmusik schrieb Miklós Rózsa. Der Film kam auf dem Höhepunkt des Vietnamkriegs heraus. Wayne stießen die damaligen Anti-Vietnam-Kampagnen und -Demonstrationen ab, so dass er einen Film dagegen setzen wollte.

Stab:
Regie: Ray Kellogg, John Wayne
Drehbuch: James Lee Barrett, Robin Moore
Produktion: Michael Wayne
Musik: Miklós Rózsa
Kamera: Winton C. Hoch
Schnitt: Otho Lovering

Besetzung: John Wayne, David Janssen, Jim Hutton, Patrick Wayne, Aldo Ray, George Takei, Raymond St. Jacques, Bruce Cabot

1952

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Film: Das verurteilte Dorf ist ein Propagandafilm der DEFA von Martin Hellberg aus dem Jahr 1952. Der Film, in dem sich bayerische Dorfbewohner gegen den Abbruch ihres Dorfes zugunsten eines US-amerikanischen Militärflugplatzes stellen, wurde 1953 mit dem Internationalen Weltfriedenspreis des von der Sowjetunion beeinflußten Weltfriedensrats ausgezeichnet und zählt zu den erfolgreichsten Filmen der DEFA.

Stab:
Regie: Martin Hellberg
Drehbuch: Jeanne Stern, Kurt Stern
Produktion: DEFA
Musik: Ernst Roters
Kamera: Karl Plintzner, Joachim Hasler
Schnitt: Johanna Rosinski

Besetzung: Helga Göring, Günther Simon, Eduard von Winterstein, Albert Garbe, Marga Legal, Albert Doerner, Charlotte Crusius, Otto Eduard Stübler, Friedrich Gnaß, Ulrich von der Trenck, Aribert Grimmer, Wolf Kaiser, Helmuth Hinzelmann, Paul Paulsen, Heinz Dhein, Hermann Stövesand, Karl Heinz Deickert, William Gade, Werner Pledath, Josef Peter Dornseif, Albert Venohr, Heinz Rosenthal, Hans Finohr, Egon Vogel, Liesel Eckhardt, Ruth Baldor, Maria Köhler, Oskar Höcker, Frank Michaelis, Herbert Bendey, Willi Narloch, Edgar Engelmann, Marianne Fahl, Dieter Perlwitz, Barbara Adolph, Harry Riebauer, Paul R. Henker, Lutz Götz, Reimar Johannes Baur, Karl Brenk, Bob Bolander, Jean Brahn

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