Proskription

Die Proskription (von lateinischproscriptio ‚Bekanntmachung‘, ‚Achterklärung‘) war im antiken Rom die Ächtung einer Person: Sie durfte nach römischem Recht von jedem getötet werden, und ihre Hinterlassenschaft fiel dem Staat zu. Die Namen der geächteten Personen wurden öffentlich ausgehängt, und oft gab es eine Belohnung für denjenigen, der einen Proskribierten tötete.

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Ereignisse

7 n. Chr.

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Dezember: Mark Anton lässt den auf die Proskriptionsliste gesetzten Redner und politischen Gegner Cicero ermorden. Sein Leichnam wird grausam verstümmelt. Auf der Liste stehen insgesamt die Namen von 130 Senatoren. (43 v. Chr.)

Antike

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Römisches Reich: Mark Anton lässt den auf die Proskriptionsliste gesetzten Redner und politischen Gegner Cicero ermorden. Sein Leichnam wird grausam verstümmelt. Auf der Liste stehen insgesamt die Namen von 130 Senatoren.
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Römisches Reich: Lucius Sulla beendet seinen Rachefeldzug und schließt die Toteslisten. 4700 römische Bürger, darunter mindestens 40 Senatoren, sind den Proskriptionen zum Opfer gefallen (die Gesamtzahl aller in Sullas Auftrag oder mit seiner Duldung Ermordeten liegt vermutlich um etliches höher). Sulla kann die Republik nun nach seinen -konservativen -Vorstellungen ordnen: Der Senat wird wieder zum Machtzentrum des Staates.

82 v. Chr.

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Römisches Reich: Marcus Licinius Crassus, einer von Sullas wichtigsten Unterführern im Bürgerkrieg und spätere Triumvir in 60 v. Chr., begründet sein legendäres Vermögen wahrend der Proskriptionen.

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