Provida solersque

Die ZirkumskriptionsbulleProvida solersque von Papst Pius VII., datiert auf den 16. August 1821, regelte im Rahmen der Neuumschreibung der katholischen Diözesen in Deutschland nach dem Wiener Kongress die Bistumsgrenzen sowie die kirchlichen Instanzen im südwestdeutschen Raum.

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Geschichte

1801

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Erneute kirchliche Reorganisation im Zuge der französischen Revolution: Auflösung der bisherigen Suffraganbistümer Antwerpen, Brügge und Ypern. Unterstellung der Bistümer Tournai und Namur - vormals zum Erzbistum Cambrai gehörend und des linksrheinischen Rests des ehemaligen Erzbistums Mainz. Am 29. November bestätigte der Papst die Neueinteilung der Bistümer in der Bulle „Qui Christi Domini“. Diese Einteilung hatte Bestand, bis 1821 die neue Oberrheinische Kirchenprovinz mit Metropolitansitz in Freiburg gegründet wurde, der das neue Bistum Mainz gemäß Zirkumskriptionsbulle Provida solersque zugeschlagen wurde. (Erzbistum Mecheln-Brüssel)

Sonstige Ereignisse

1821

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für Preußen (De salute animarum) und für Südwestdeutschland (Zirkumskriptionsbulle)

Religion

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In der Bulle Provida solersque regelt Papst Pius VII. die kirchliche Territorialordnung im südwestdeutschen Raum. Das Erzbistum Freiburg entsteht mit den Suffragandiözesen Mainz, Fulda, Rottenburg und Limburg. Das Bistum Konstanz, welches seit 1817 durch Ignaz von Wessenberg ohne päpstliche Anerkennung geleitet wurde, wird aufgehoben.

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