Ptolemaios I.

Ptolemaios I. Soter (griechisch Πτολεμαῖος Α' ὁ Σωτήρ, lateinisch Ptolemaeus; * 367/66 v. Chr. in Makedonien; † 283/82 v. Chr. in Alexandria) war einer der Generäle Alexanders des Großen und dessen Freund sowie später einer der Diadochen und Begründer der hellenistischen Ptolemäerdynastie in Ägypten.

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Diadochenreiche

285 v. Chr.

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Ptolemaios I. Soter, König von Ägypten, dankt zugunsten seines Sohnes und Mitkönigs Ptolemaios II. Philadelphos ab. Dieser heiratet Arsinoë I., eine Tochter des thrakischen Königs Lysimachos. Ptolemaios' II. älterer Bruder, Ptolemaios Keraunos, flieht aus Ägypten zu Lysimachos.

Sport

282 v. Chr.

Kultur & Sport:
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Ptolemaios II. veranstaltet zu Ehren seines verstorbenen Vaters Ptolemaios I. in Alexandria erstmals die an die Panhellenischen Spiele angelehnten Ptolemäen. Die Spiele, zu denen Teilnehmer aus ganz Griechenland anreisen, erreichen bald einen den Olympischen Spielen vergleichbaren Stellenwert in der griechischen Welt.

Politik & Weltgeschehen

305 v. Chr.

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Alexanderreich / Diadochenkriege: Nach Antigonos I. nehmen auch die übrigen Diadochen Seleukos I. in Mesopotamien, Ptolemaios I. in Ägypten, Lysimachos in Thrakien und Kassander in Makedonien den Königstitel an; endgültiges Ende der Reichseinheit des Alexanderreiches.

306 v. Chr.

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Alexanderreich / Diadochenkriege: In der Schlacht von Salamis auf Zypern besiegt Demetrios I. Poliorketes die Flotte von Menelaos, dem Bruder des Ptolemaios I..

308 v. Chr.

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Reich Alexanders des Großen: Ptolemaios I. gelingt die Einnahme der von den Makedoniern unter Kassander besetzten Städte Korinth, Megara und Sikyon. Er verlässt Griechenland, nachdem er mit Kassander einen Waffenstillstand vereinbart.

309 v. Chr.

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Reich Alexanders des Großen: Ptolemaios I. führt seine Flotte in die Ägäis, wo er den von Antigonos I. begründeten Nesiotischen Bund mehrerer ägäischer Griechenstädte besiegt.

312 v. Chr.

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Reich Alexander des Großen: Ptolemaios I. und Seleukos I. besiegen Demetrios I. Poliorketes, den Sohn des Antigonos I., in der Schlacht von Gaza. Daraufhin kann Seleukos I. Mesopotamien endgültig als Herrschaftsgebiet gewinnen. Es ist der Beginn des Seleukidenreiches. Mit diesem Jahr beginnt auch die Seleukidische Ära.

Europa

288 v. Chr.

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Mittelmeergebiet: Beginn des Fünften Diadochenkrieges (bis 286 v. Chr.). Gegen Demetrios I. Poliorketes, der sich Makedoniens bemächtigt hatte, bildet sich eine Koalition, der Lysimachos (Thrakien), Seleukos I. (Babylonien), Pyrrhus (Epirus) und Ptolemaios I. (Ägypten) angehören. Pyrrhus und Lysimachos greifen Makedonien von Westen bzw. Osten an, Ptolemaios erscheint mit einer Flotte vor der griechischen Küste, um die griechischen Städte zur Rebellion gegen Makedonien zu bewegen.

294 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Ptolemaios I. von Ägypten erobert das abtrünnige Zypern zurück.

295 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Ptolemaios I. von Ägypten beginnt mit der Rückeroberung von Zypern. Ein Versuch, den Athenern mit einer Flotte von 150 Schiffen beizustehen, bleibt erfolglos.

297 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Pyrrhus von Epirus kehrt aus ägyptischer Geiselhaft in seine Heimat zurück und besteigt erneut den Thron. Ptolemaios I. gibt ihm die ägyptische Prinzessin Berenike zur Frau.

298 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Demetrios schickt Pyrrhus als Geisel an den Hof von Ptolemaios I.

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