Ptolemaios Keraunos

Ptolemaios Keraunos (griechisch Πτολεμαῖος Κεραυνός [„Blitz“]; * um 320 v. Chr.; † Februar 279 v. Chr.) war König von Makedonien von 281 bis 279 v. Chr. Er war der älteste Sohn des ägyptischen Königs Ptolemaios I. und der Eurydike.

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Diadochenreiche

285 v. Chr.

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Ptolemaios I. Soter, König von Ägypten, dankt zugunsten seines Sohnes und Mitkönigs Ptolemaios II. Philadelphos ab. Dieser heiratet Arsinoë I., eine Tochter des thrakischen Königs Lysimachos. Ptolemaios' II. älterer Bruder, Ptolemaios Keraunos, flieht aus Ägypten zu Lysimachos.

Europa

279 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Ptolemaios Keraunos, König von Makedonien, heiratet Arsinoë II., die Witwe des Lysimachos, lässt aber deren Kinder töten, woraufhin Arsinoë ins Exil nach Samothrake geht.

280 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Ptolemaios Keraunos, König von Makedonien siegt in einer Seeschlacht über die Flotte von Antigonos II. Gonatas, Sohn des Demetrios I. Poliorketes.

281 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Februar - Schlacht von Kurupedion in Kleinasien: Seleukos I. besiegt den thrakisch-makedonischen König Lysimachos, der in der Schlacht fällt. Seleukos zieht daraufhin über den Hellespont, um neben Kleinasien auch Thrakien seinem Reich einzuverleiben. Dabei wird er allerdings von Ptolemaios Keraunos aufgehalten, der in Makedonien die Nachfolge des Lysimachos angetreten, dessen Witwe Arsinoë II. geheiratet hat, und der nun (im August oder September) Seleukos töten lässt. Im Seleukidenreich übernimmt daraufhin Seleukos' Sohn Antiochos I. Soter die Herrschaft. In Makedonien und Thrakien gewinnt Ptolemaios Keraunos die Herrschaft. Diese Ereignisse werden für gewöhnlich als das Ende der Diadochenzeit angesehen.

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