Pyrenäenfriede

Der Pyrenäenfriede (auch Pyrenäischer Friede) war der Friedensschluss zwischen Frankreich und Spanien am 7. November 1659. Er beendete den seit 1635 andauernden Französisch-Spanischen Krieg.

Die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Frankreich und Spanien hatten den Westfälischen Frieden überdauert. Einerseits hatte Frankreich in Spanien interveniert (Aufstände in Katalonien, 1640 bis 1652), andererseits hatte Spanien die Fronde unterstützt.

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Europa

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Süd- & Westeuropa: Der seit 1635 geführte Pyrenäenkrieg zwischen Frankreich und Spanien wird auf der Isla de los Faisanes mit dem so genannten Pyrenäenfrieden beendet. Spanien muss Teile des Artois, Flanderns, des Hennegaus und Luxemburgs sowie Nordkatalonien an Frankreich abtreten. Auch Roussillon fällt an Frankreich. Die Pyrenäen werden als neue Grenze zwischen den beiden Ländern festgelegt. Außerdem wird Maria Theresia, die Tochter König Philipps IV. von Spanien, mit Ludwig XIV. von Frankreich verheiratet. Der Pyrenäenfrieden markiert die Ablösung Spaniens als stärkste europäische Landmacht durch Frankreich.

Politik & Weltgeschehen

1659

Ereignisse > Politik und Weltgeschehen:
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Der auf der Fasaneninsel im Bidasoa geschlossene Pyrenäenfriede zwischen Frankreich unter König Ludwig XIV. und Spanien unter König Philipp? IV. beendet Auseinandersetzungen der beiden Staaten nach dem Dreißigjährigen Krieg, legt den Pyrenäen-Hochkamm als Grenze fest, bringt Frankreich einige Gebietsgewinne und begünstigt seinen Aufstieg zur kontinentalen Vormacht. (7. November)

Friedensschlüsse

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Pyrenäenfriede zwischen Frankreich und Spanien

Frankreich

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Frankreichs König Ludwig XIV. heiratet in Saint-Jean-de-Luz die Infantin Maria-Theresia von Spanien. Die Heirat bekräftigt den am im Vorjahr zwischen den beiden Ländern auf der Isla de los Faisanes geschlossenen Pyrenäenfrieden.

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