Quaden

Die Quaden waren ein kleiner suebischer Volksstamm der Germanen. Historische Beachtung haben sie erlangt als Verbündete der Daker, Markomannen und Vandalen in den militärischen Konflikten mit Rom und in der Zeit der Völkerwanderung bei der Eroberung der Iberischen Halbinsel.

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Magna Germania

3 n. Chr.

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Der Markomannenfürst Marbod vereinigt die Hermunduren, Quaden, Langobarden und Semnonen mit seinem Reich in Thüringen. Dies wird als eine Allianz gegen Rom verstanden.

Ereignisse

364 n. Chr.

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Valentinian I. zieht in den Krieg gegen Sarmaten und Quaden.

173 n. Chr.

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um 173: Während der Offensive der Römer gegen die Quaden im ersten Markomannenkrieg kommt es der Legende nach zum „Regenwunder im Quadenland“.

21 v. Chr.

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Erstmalige Erwähnung der Quaden.

Politik & Weltgeschehen

409 n. Chr.

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Vandalen, Quaden, Sueben und Alanen schließen einen Ansiedelungsvertrag bezüglich ihrer Wohngebiete auf der Iberischen Halbinsel. Die Verteilung auf die Siedlungsplätze erfolgt per Los: die Sueben und die asdingischen Vandalen erhalten Galicien, die Alanen Lusitanien, die silingischen Vandalen die Baetica.

374 n. Chr.

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Valentinian I. bekämpft in Illyrien die Einfälle der Quaden und Sarmaten.

174 n. Chr.

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Der romfreundlicheQuaden-König Furtius wird während des ersten Markomannenkrieges von den Quaden vertrieben und durch seinen Konkurrenten Ariogaesus ersetzt.

170 n. Chr.

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Während des ersten Markomannenkriegs belagern die Markomannen und Quaden die Stadt Aquileia und zerstören das benachbarte Opitergium vollständig.

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