Quark (Physik)

Quarks ([kwɔrks], [kwɑːks] oder [kwɑrks]) sind im Standardmodell der Teilchenphysik die elementaren Bestandteile (Elementarteilchen), aus denen Hadronen (z. B. die Atomkern-Bausteine Protonen und Neutronen) bestehen.

Sie haben die Spinquantenzahl und sind somit Fermionen. Zusammen mit den Leptonen und den Eichbosonen gelten sie heute als die fundamentalen Bausteine, aus denen alle Materie aufgebaut ist. So bestehen Baryonen (z. B. das Proton) aus drei Quarks, Mesonen (z. B. das Pion) jeweils aus einem Quark und einem Antiquark.

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Geboren & Gestorben

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Geboren: Harald Fritzsch wird in Zwickau geboren. Harald Fritzsch ist ein theoretischer Physiker, der vor allem wichtige Beiträge zur Theorie der Quarks, zur Entwicklung der Quantenchromodynamik und zur großen Vereinheitlichung des Standardmodells der Elementarteilchen geleistet hat.
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Geboren: George Zweig wird in Moskau geboren. George Zweig ist ein US-amerikanischer Physiker und Neurobiologe, der einer der Entdecker der Quarks ist.
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Geboren: Jerome I. Friedman wird in Chicago, Illinois geboren. Jerome Isaac Friedman ist ein US-amerikanischer Physiker. 1990 erhielt er zusammen mit Richard E. Taylor und Henry W. Kendall den Nobelpreis für Physik für Experimente der tiefinelastischen Streuung von Elektronen an Protonen und Neutronen, ausgeführt Ende der 1960er Jahre. Diese lieferten die experimentelle Bestätigung des Quark-Modells, wonach die Kernteilchen aus punktförmigen kleineren Teilchen bestehen.

Rundfunk, Film & Fernsehen

1977

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Film: Zehn Hoch (engl. Powers of 10) ist ein Kurzfilm von Charles und Ray Eames aus dem Jahr 1977. Handlung des neun Minuten langen Films ist eine Reise zwischen Quasaren und Quarks, in den Dimensionen der entferntesten und größten sowie kleinsten Strukturen, die Gegenstand wissenschaftlicher Forschungen sind. Der Film zeigt in anschaulicher und eindrucksvoller Weise die in der Wissenschaft des 20. Jahrhunderts gebräuchlichen Größenordnungen (40 Zehnerpotenzen von 1024 bis 10–16Meter), mit denen unser Universum beschrieben werden kann.

Stab:
Regie: Charles Eames, Ray Eames
Musik: Elmer Bernstein
Kamera: Alex Funke

Besetzung: Philip Morrison

Forschung

1990

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Jerome I. Friedman, Henry W. Kendall und Richard E. Taylor für die Aufklärung der Quark-Struktur der Protonen und Neutronen (Stanford Linear Accelerator Center)

Bemerkenswertes

Exponierte Ereignisse:
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Der Physiker Henry Way Kendall, 1990 zusammen mit Jerome I. Friedman und Richard?E. Taylor für ihre Experimente zum Nachweis von Quarks mit dem Nobelpreis ausgezeichnet, stirbt.

Sport

2001

Wissenschaftliche Karriere > Forschungsergebnisse:
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Erstmaliger direkter Nachweis des „Higgs-Bosons der starken Wechselwirkung“ (-Meson) als Bestandteil der Konstituenten-Quarks mit Compton-Streuung am Proton. (Martin Schumacher (Physiker))

Tagesgeschehen

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Stockholm/Schweden. Das Nobelpreiskomitee gibt die Gewinner des Nobelpreises für Physik bekannt: David J. Gross, H. David Politzer und Frank Wilczek bekommen den Preis für bedeutende Entdeckungen aus der Welt der Quarks (Asymptotische Freiheit in der Quantenchromodynamik).

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2008

Nobelpreise:
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Physik: Yōichirō Nambu für seine Entdeckung von Mechanismen zur spontanen Symmetriebrechung im subatomaren Bereich, sowie Makoto Kobayashi und Toshihide Masukawa für ihre Entdeckung des Ursprungs der Symmetriebrechung, die zur Vorhersage von mindestens drei Generationen von Quarks in der Natur führte.

1991

Preisträger:
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Nicola Cabibbo für Beiträge zur Theorie der schwachen Wechselwirkung, die zum Konzept der Quark-Mischung führten (High Energy and Particle Physics Prize)

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