Querum

Querum 1899

Koordinaten:52° 17′ 31″ N, 10° 33′ 38″ O

Querum ist ein Stadtteil im Nordosten von Braunschweig in Niedersachsen mit etwa 6.000 Einwohnern. Er liegt nahe dem Bach Wabe und dem Fluss Schunter im Stadtbezirk 112 – Wabe-Schunter-Beberbach. Östlich von Querum, in der Schunterniederung, liegt der Borwall, ein wiederhergestellter Burghügel einer mittelalterlichen Turmhügelburg.



Geschichte




Die Ansiedlung Querum wurde erstmals im Jahre 1148 (als “Querenhem”) urkundlich erwähnt; ihre Namensherkunft ist nicht eindeutig bestimmbar. Da die altgermanische Handmühle „Quirn“ oder „Quern“ genannt wurde, könnte man den ursprünglichen Dorfnamen „Quernhem“ als „Mühlenheim“ oder „Mühlendorf“ deuten. Im Jahre 1934 wurde Querum nach Braunschweig eingemeindet. Wahrscheinlich gab es in der Ansiedlung an der Schunter eine oder mehrere Wassermühlen. Querum ist aus zwei Siedlungskernen entstanden, von denen einer als „Monnekenquernem“ 1307 urkundlich erwähnt wird. Der Name „Monneken“ (Mönche) deutet darauf hin, dass er zu einer Abtei gehörte. Dieses Kloster hatte im Jahre 1161 fünf Hufen (a 30 Morgen) Landes von Herzog Heinrich dem Löwen erworben. Die zweite Ansiedlung „Dorpquernem“ wird im Jahre 1324 als „villa deserta“ erwähnt, also aufgegebenes oder verwüstetes Dorf. Zwischen 1318 und 1324 gingen diese Flächen ebenfalls in den Grundbesitz des Klosters über. Im 14. Jahrhundert wurden sie erneut besiedelt.Zweimal gab es verheerende Brandkatastrophen in Querum. Im Jahre 1493 brannte es vollständig nieder und 1736 fast komplett. Querum wurde 1934 in die Stadt Braunschweig eingemeindet, der Bereich Querumer Forst erst im Jahre 1974.

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