Qurghonteppa

Qurghonteppa, tadschikischҚурғонтеппа, russischКурган-Тюбе, Kurgan-Tjube, von persischگرگان تپه (Kurgan-Tappa, „Hügel-Siedlung“), ist die Hauptstadt der Provinz Chatlon im Südwesten Tadschikistans. Die drittgrößte Stadt des Landes liegt im Zentrum einer weiten Ebene im Tal des Wachsch, die ab den 1930er Jahren unter der sowjetischen Planwirtschaft durch die Anlage von Bewässerungskanälen und durch Zwangsumsiedlungsprogramme zum größten Baumwollanbaugebiet des Landes und zu einem Industriestandort entwickelt wurde. Qurghonteppa ist nach wie vor ein Zentrum der Baumwollverarbeitung und das größte Handelszentrum im Südwesten. Am heutigen Ort oder in dessen Nähe wird die mittelalterliche Festungsstadt Lewkand vermutet.

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Geboren & Gestorben

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Geboren: Sergei Wladimirowitsch Mandreko wird in Kurgan-Tjube, Tadschikische SSR geboren. Sergei Wladimirowitsch Mandreko ist ein tadschikisch-russisch-österreichischer Fußballtrainer und ehemaliger -spieler.
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Geboren: Imomudin Sattorow wird in Qurghonteppa, Tadschikische SSR, Sowjetunion geboren. Imomudin Mirsojewitsch Sattorow ist ein tadschikischer Diplomat.
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Geboren: Dschalal ad-Din ar-Rumi wird in Balch, heute Afghanistan, oder Wachsch bei Qurghonteppa, heute Tadschikistan geboren. Dschal?l ad-D?n Muhammad ar-R?m? war ein persischer Sufi-Mystiker, Gelehrter und einer der bedeutendsten persischsprachigen Dichter des Mittelalters. Von seinen Anhängern, insbesondere den Derwischen, erhielt er den Beinamen arabisch???????, DMG Maul?n? (persisch auch Moulawi; türkische Schreibweise: Mevlânâ), „unser Herr/Meister“. Nach ihm ist der Mevlevi-Derwisch-Orden benannt.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1885

Leben und Wirken > Erste Reisen:
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von Samarkand in die Gebirgsregionen des Emirats Buchara - das Hissargebirge und Städte wie Karschi, Kurgan-Tjube, Kuljab und Garm (Grigori Jefimowitsch Grum-Grschimailo)

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