Römisch-deutscher König

Als römisch-deutscher König werden in der neueren historischen Forschung die Herrscher des Heiligen Römischen Reiches für die Zeit zwischen ihrer Wahl zum König und ihrer Krönung zum Kaiser bezeichnet. Die moderne Terminologie soll Verwechslungen mit den altrömischen Herrschern der Königszeit verhindern, ebenso wie die moderne Bezeichnung römisch-deutscher Kaiser der Unterscheidung der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen deutschen Herrscher des Heiligen Römischen Reiches von den römischen Kaisern der Antike und den deutschen Kaisern des 1871 gegründeten Deutschen Kaiserreiches dient.

Ihr eigentlicher Titel lautete während der OttonenzeitKönig der Franken (lat.Rex Francorum), seit der späten SalierzeitRömischer König oder König der Römer (Rex Romanorum). Daneben war in der Neuzeit der Titel König in Germanien (Rex in Germania) in Gebrauch.

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Heiliges Römisches Reich

1520

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Der im Vorjahr gewählte Karl V. wird am 23. Oktober im Kaiserdom zu Aachen durch den Kölner Erzbischof Hermann V. von Wied zum römisch-deutschen König gekrönt.
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Der spanische König Karl I. gewinnt gegen Franz I. von Frankreich die Wahl zum römisch-deutschen König. Kurz vor der Wahl ist Friedrich III. (der Weise) als Kandidat zurückgetreten.

1498

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Anfang Februar: Der römisch-deutsche KönigMaximilian I. beruft einen Reichstag nach Freiburg im Breisgau ein.
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Die bisherige Grafschaft Württemberg wird auf dem Reichstag zu Worms vom römisch-deutschen KönigMaximilian I. zum Herzogtum erhoben. Der bisherige Graf Eberhard V. wird als Eberhard I. erster Herzog.
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In Aachen wird Maximilian I. zum Rex Romanorum gekrönt.
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Der spätere Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Friedrich III. wird in Aachen zum deutschen König gekrönt.

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