Römische Bürgerkriege

Als Epoche der Römischen Bürgerkriege werden die Jahre zwischen 133 und 30 v. Chr. bezeichnet, in denen die Römische Republik zunächst in eine schwere Krise geriet und schließlich unterging. Was mit den gescheiterten Gracchischen Reformen und den „Parteikämpfen“ zwischen Optimaten und Popularen begann, endete mit der Errichtung der absoluten Monarchie in Form des Prinzipats unter dem ersten römischen Kaiser Augustus.

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Geboren & Gestorben

40 n. Chr.

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Gestorben: Lucius Staius Murcus stirbt oder 39 v. Chr. in Syrakus. Lucius Staius Murcus war ein römischer Politiker und Soldat in den Kriegen der ausgehenden Republik. Er schloss sich nach der Beseitigung Gaius Iulius Caesars der Gruppe von dessen Mördern an. Als diese besiegt worden waren, trat er in die Dienste des Sextus Pompeius, der ihn aber bald töten ließ.
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Gestorben: Vergil stirbt in Brindisi. Publius Vergilius Maro, gewöhnlich Vergil, spätantik und mittellateinisch Virgil war ein lateinischer Dichter und Epiker, der während der Zeit der Römischen Bürgerkriege und des Prinzipats des Octavian (ab 27 v. Chr. Augustus) lebte. Er gilt als wichtigster Autor der lateinischen Schullektüre und der klassischen römischen Antike. Neben Horaz und Lucius Varius Rufus, mit denen zusammen er zum Kreis des Maecenas gehörte, sowie den Elegikern Cornelius Gallus, Properz und Tibull dürfte Vergil bereits unter Zeitgenossen zu den bekanntesten Dichtern der „augusteischen Literatur“ gezählt haben. Seine Werke, die Bucolica (Eklogen), die Georgica und die Aeneis und deren Gedanken revolutionierten die lateinische Dichtung und sind kurz nach seinem Tode immer wieder abgeschrieben, herausgegeben, kommentiert und intertextuell verarbeitet worden.

43 v. Chr.

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Gestorben: Lucius Minucius Basilus stirbt. Lucius Minucius Basilus war ein römischer Politiker und Soldat in den Kriegen der ausgehenden Republik. Er gehörte zu der Gruppe der Caesarmörder.

48 v. Chr.

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Gestorben: Marcus Calpurnius Bibulus stirbt. Marcus Calpurnius Bibulus war ein Politiker der späten römischen Republik. Er gehörte den Optimaten an.
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Geboren: Vergil wird bei Mantua geboren. Publius Vergilius Maro, gewöhnlich Vergil, spätantik und mittellateinisch Virgil war ein lateinischer Dichter und Epiker, der während der Zeit der Römischen Bürgerkriege und des Prinzipats des Octavian (ab 27 v. Chr. Augustus) lebte. Er gilt als wichtigster Autor der lateinischen Schullektüre und der klassischen römischen Antike. Neben Horaz und Lucius Varius Rufus, mit denen zusammen er zum Kreis des Maecenas gehörte, sowie den Elegikern Cornelius Gallus, Properz und Tibull dürfte Vergil bereits unter Zeitgenossen zu den bekanntesten Dichtern der „augusteischen Literatur“ gezählt haben. Seine Werke, die Bucolica (Eklogen), die Georgica und die Aeneis und deren Gedanken revolutionierten die lateinische Dichtung und sind kurz nach seinem Tode immer wieder abgeschrieben, herausgegeben, kommentiert und intertextuell verarbeitet worden.

Ereignisse

4 n. Chr.

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Januar: Titus Labienus bleibt in der Schlacht von Ruspina dank zahlenmäßiger Überlegenheit Sieger über die Truppen Gaius Iulius Caesars, dessen Offizier er früher war. Ein Jahr später kommt er im laufenden Bürgerkrieg in der Schlacht von Munda gegen Caesar ums Leben. (46 v. Chr.)

Antike

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Römisches Reich: Octavian gibt alle ihm während des Bürgerkriegs übertragenen Sonderrechte an den römische Senat und das Volk zurück und stellt so formal die republikanische Ordnung wieder her. Der Senat, das Repräsentationsorgan der (durch die Kämpfe seit Caesars Tod allerdings geschwächten) Elite Roms, erteilt ihm im Gegenzug die Befehlsgewalt über alle noch unbefriedeten Provinzen.

43 v. Chr.

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Römisches Reich: Römische Bürgerkriege: 14. oder 15. April: Schlacht von Forum Gallorum 21. April: Schlacht von Mutina
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Römisches Reich: Titus Labienus bleibt in der Schlacht von Ruspina dank zahlenmäßiger Überlegenheit Sieger über die Truppen Gaius Iulius Caesars, dessen Offizier er früher war. Ein Jahr später kommt er im laufenden Bürgerkrieg in der Schlacht von Munda gegen Caesar ums Leben.

48 v. Chr.

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Römisches Reich: Bürgerkrieg, Schlachten zwischen Julius Caesar und Gnaeus Pompeius Magnus 10. Juli: In der Schlacht von Dyrrhachium erleidet Julius Caesar gegen Pompeius eine Niederlage und entgeht dabei nur knapp der völligen Vernichtung seiner Legionen.

Politik & Weltgeschehen

13 n. Chr.

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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Januar: Octavian gibt alle ihm während des Bürgerkriegs übertragenen Sonderrechte an den römische Senat und das Volk zurück und stellt so formal die republikanische Ordnung wieder her. Der Senat, das Repräsentationsorgan der (durch die Kämpfe seit Caesars Tod allerdings geschwächten) Elite Roms, erteilt ihm im Gegenzug die Befehlsgewalt über alle noch unbefriedeten Provinzen. (27 v. Chr.)

12 n. Chr.

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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Januar: Der Römische Senat lässt die Tore des Janustempels schließen, ein Zeichen, dass im Römischen Reich nach dem Bürgerkrieg Frieden herrscht. (29 v. Chr.)
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Der Römische Senat lässt die Tore des Janustempels schließen, ein Zeichen, dass im Römischen Reich nach dem Bürgerkrieg Frieden herrscht.

36 v. Chr.

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August: Römische Bürgerkriege: In der Seeschlacht von Mylae besiegt die Flotte des Octavian unter dem Kommando von Marcus Vipsanius Agrippa die Flotte des Sextus Pompeius.

87 v. Chr.

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Bürgerkrieg in Rom: Nach Sullas Abreise nach Kleinasien übernimmt Gaius Marius zusammen mit Lucius Cornelius Cinna die Macht in Rom.

"Römische Bürgerkriege" in den Nachrichten