Römische Republik

Als Römische Republik (res publicaStaat, wörtlich: „öffentliche Sache“) bezeichnet man die Staatsform des römischen Staates in der Zeit zwischen dem Ende der Königsherrschaft (angeblich im Jahr 509 v. Chr.) und der Errichtung des Kaisertums am 13. Januar 27 v. Chr. durch den Machtverzicht des römischen Senats. Sie lässt sich am ehesten als eine aristokratische Staatsform mit gewissen demokratischen Elementen bezeichnen.

In diesem engeren Sinne steht der Begriff „römische Republik“ für die Geschichte des Römischen Reiches in dieser Zeit. Im antiken lateinischen Sprachgebrauch hingegen bezeichnete res publica auch allgemein den römischen Staat, und zwar von der Gründung der Stadt Rom bis zum Ende der Kaiserzeit. Für die Zeit der eigentlichen Republik, also der Staatsform zwischen Königtum und Kaiserzeit, wurde zur Präzisierung auch die Bezeichnung res publica libera (freier Staat, Freistaat) verwendet.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Thomas Robert Shannon Broughton stirbt in Chapel Hill, North Carolina. Thomas Robert Shannon Broughton war ein kanadischer Altertumswissenschaftler, der vor allem durch seine prosopographischen Forschungen zur römischen Republik bekannt ist.
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Geboren: Thomas Robert Shannon Broughton wird in Corbetton, Ontario geboren. Thomas Robert Shannon Broughton war ein kanadischer Altertumswissenschaftler, der vor allem durch seine prosopographischen Forschungen zur römischen Republik bekannt ist.

90 n. Chr.

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Gestorben: Sextus Iulius Caesar (Konsul 91 v. Chr.) stirbt oder 89 v. Chr. in Asculum. Sextus Iulius Caesar war ein Politiker der späten römischen Republik und vermutlich der Onkel des Diktators Gaius Iulius Caesar. Er bekleidete die Ämter des cursus honorum bis zum Konsulat und kämpfte im Bundesgenossenkrieg gegen die aufständischen Verbündeten Roms. Caesar schlug die Samniten und starb schließlich bei der Belagerung der Stadt Asculum.

74 n. Chr.

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Gestorben: Gaius Aurelius Cotta (Konsul 75 v. Chr.) stirbt oder 73 v. Chr.. Gaius Aurelius Cotta war ein römischer Politiker und Redner.

12 v. Chr.

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Gestorben: Marcus Aemilius Lepidus (Triumvir) stirbt. Marcus Aemilius Lepidus war ein römischer Politiker und Feldherr am Ende der Republiks- und zu Beginn der Kaiserzeit. Er war ein hochrangiger Anhänger Gaius Iulius Caesars und bildete nach dessen Ermordung (15. März 44 v. Chr.) mit Octavian (dem späteren Kaiser Augustus) und Marcus Antonius das zweite Triumvirat. Bald war er nur noch das schwächste Mitglied dieses den Staat de facto diktatorisch regierenden Dreimännerkollegiums. 36 v. Chr. unterstützte er Octavian im Kampf gegen Sextus Pompeius. Als er aufgrund seines Beitrags zu Pompeius’ Niederlage Ansprüche auf den Besitz Siziliens geltend machte, wurde er von Octavian machtpolitisch kaltgestellt und musste sein weiteres Leben einflusslos unter Überwachung in Italien fristen.

Rom

510 v. Chr.

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Der Legende nach wird der siebente römische König Lucius Tarquinius Superbus vertrieben und die Zeit der Römischen Republik beginnt. (Es wird allgemein angenommen, dass dieses Datum in der mittleren Republikszeit konstruiert wurde und man sich in der römischen Geschichtsschreibung an den Sturz der Tyrannis in Athen anlehnte. Der Beginn der Römischen Republik ist wahrscheinlich erst um 470 v. Chr. anzusetzen.)

Europa

185 v. Chr.

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Marcus Sempronius Tuditanus wird gemeinsam mit Appius Claudius Pulcher ordentlicher Konsul der Römischen Republik.

224 v. Chr.

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Westliches Mittelmeer: Titus Manlius Torquatus ist zum zweiten Mal Konsul der römischen Republik.

228 v. Chr.

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Westliches Mittelmeer: Quintus Fabius Maximus Verrucosus ist Konsul der Römischen Republik.

287 v. Chr.

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Mittelmeergebiet: Die Plebejer erhalten durch die vom Diktator Quintus Hortensius erlassene Lex Hortensia die volle politische Gleichberechtigung innerhalb der römischen Republik: Beschlüsse der Plebejer ("Plebiszite") bedürfen fortan nicht mehr der Zustimmung des Senats.

333 v. Chr.

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Westliches Mittelmeer: Publius Cornelius Rufinus wird Diktator der Römischen Republik.

Kunst & Kultur

460 v. Chr.

Politik & Kultur:
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Lucius Quinctius Cincinnatus wird Konsul der Römischen Republik.

Ereignisse

177 v. Chr.

192 v. Chr.

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Lucius Quinctius Flamininus ist Konsul der Römischen Republik.

231 v. Chr.

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Gaius Duilius wird zum Diktator der Römischen Republik bestimmt.

477 v. Chr.

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In der legendären Schlacht an der Cremera gegen Veji fallen angeblich die meisten Mitglieder der Familie der Fabier, was zu einem zeitweiligen Bedeutungsverlust der Patrizierfamilie führt, die die Römische Republik in den Jahren zuvor dominiert hat.

482 v. Chr.

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Quintus Fabius Vibulanus aus dem Patriziergeschlecht der Fabier wird zum zweiten Mal Konsul der Römischen Republik.

Wirtschaft

211 v. Chr.

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In der römischen Republik werden Silbermünzen (Denare) eingeführt.

Römische Republik

125 v. Chr.

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Marcus Fulvius Flaccus wird Konsul der Römischen Republik. Er wird vom Senat beauftragt, Massilia gegen die Plünderungen der Salluvier zu unterstützen. Er erobert in der Folge große Teile von Gallia Narbonensis.

351 v. Chr.

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Die Römische Republik erobert Etrurien, das in der Toskana gelegen ist.

480 v. Chr.

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Marcus Fabius Vibulanus aus dem Patriziergeschlecht der Fabier wird zum zweiten Mal Konsul der Römischen Republik.

Cursus Honorum

49 v. Chr.

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Marcus Antonius ist Volkstribun der Römischen Republik, gemeinsam mit Lucius Caecilius Metellus, Gaius Cassius Longinus, Quintus Cassius Longinus und Lucius Marcius Philippus.

Antike

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Römisches Reich: Der Senat verleiht Octavian den Titel Augustus. Fortan geht er mit diesem Namen als erster römischer Kaiser in die Geschichte ein. Die Römische Republik geht damit unauffällig in den Prinzipat über, obwohl sie formal wiederhergestellt wird.

48 v. Chr.

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Römisches Reich: Aulus Hirtius ist vermutlich Volkstribun der Römischen Republik.
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Römisches Reich: Lucius Sulla beendet seinen Rachefeldzug und schließt die Toteslisten. 4700 römische Bürger, darunter mindestens 40 Senatoren, sind den Proskriptionen zum Opfer gefallen (die Gesamtzahl aller in Sullas Auftrag oder mit seiner Duldung Ermordeten liegt vermutlich um etliches höher). Sulla kann die Republik nun nach seinen -konservativen -Vorstellungen ordnen: Der Senat wird wieder zum Machtzentrum des Staates.

103 v. Chr.

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Römisches Reich: Lucius Appuleius Saturninus, Lucius Aurelius Cotta, Titus Didius und Gaius Norbanus sind Volkstribune der Römischen Republik, Gaius Marius ist zum dritten Mal deren Konsul.

104 v. Chr.

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Römisches Reich: Lucius Cassius Longinus und Gnaeus Domitius Ahenobarbus sind gemeinsam Volkstribune der römischen Republik.

Politik & Weltgeschehen

41 n. Chr.

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Römisches Reich: Gnaeus Sentius Saturninus wird gemeinsam mit Kaiser Caligula ordentlicher Konsul. Nach der Ermordung Caligulas versucht er, gemeinsam mit Quintus Pomponius Secundus, der als Suffektkonsul die Nachfolge des Kaisers angetreten hat, die Republik wiederherzustellen.

16 n. Chr.

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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Januar: Der Senat verleiht Octavian den Titel Augustus. Fortan geht er mit diesem Namen als erster römischer Kaiser in die Geschichte ein. Die Römische Republik geht damit unauffällig in den Prinzipat über, obwohl sie formal wiederhergestellt wird. (27 v. Chr.)

41 v. Chr.

50 v. Chr.

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C. Furnius und C. Scribonius Curio sind Volkstribune der Römischen Republik.

121 v. Chr.

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Lucius Opimius und Quintus Fabius Maximus Allobrogicus sind Konsuln der Römischen Republik. Sie nehmen große Teile der Gracchischen Reformen zurück, da Gaius Sempronius Gracchus nicht mehr zum Volkstribun gewählt worden ist. Bei der Abstimmung kommt es zu einem Tumult, woraufhin erstmals in der Geschichte der Republik der Staatsnotstand Senatus consultum ultimum ausgerufen wird. Gracchus' Mitstreiter Marcus Fulvius Flaccus wird getötet, Gracchus selbst gelingt zwar die Flucht, er lässt sich jedoch wenig später von einem Sklaven töten.

Rundfunk, Film & Fernsehen

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Serienstart - Deutschland: Spartacus ist eine Fernsehserie des amerikanischen Kabelsenders Starz, die am 22. Januar 2010 startete. Unter Berücksichtigung der wenigen gesicherten historischen Grundlagen zeichnet sie eine fiktive Lebensgeschichte des thrakischen Gladiators Spartacus (in der ersten Staffel gespielt von Andy Whitfield, danach von Liam McIntyre), der von 73 bis 71 v. Chr. einen nach ihm benannten Sklavenaufstand gegen die römische Republik führte. Sie beschäftigt sich mit dem nur in wenigen Fragmenten überlieferten früheren Leben Spartacus’, seinem Aufstieg zu einem der besten Gladiatoren Capuas und der anschließenden Revolte gegen Rom. Produzenten der Serie sind Steven S. DeKnight, der zugleich Hauptdrehbuchschreiber ist, Robert Tapert und Sam Raimi. Die meisten Folgen der Serie (außer der sechsten) erhielten wegen der Darstellung von Gewalt, expliziten sexuellen Inhalten und grober Sprache eine Altersfreigabe ab 18 Jahren.

Genre: Historienfilm, Sandalenfilm, Geschichte, Drama
Produktion: Robert G. Tapert, Sam Raimi, Steven S. DeKnight, Joshua Donen
Idee: Steven S. DeKnight
Musik: Joseph LoDuca
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Serienstart - Deutschland: Rom ist eine von HBO, der BBC und der RAI produzierte Fernsehserie, die am 28. August 2005 erstmals ausgestrahlt wurde und in vielen Ländern gesendet wird. Sie schildert in einer fiktiven Geschichte den Untergang der Römischen Republik und die Entstehung des Kaiserreichs unter Caesar und Augustus.

Genre: Historie, Drama
Idee: Anne Thomopoulos, John Milius
Musik: Jeff Beal

Besetzung: Kevin McKidd, Ray Stevenson, Ciarán Hinds, Kenneth Cranham, Polly Walker, James Purefoy, Tobias Menzies, Lindsay Duncan, Indira Varma, Max Pirkis, Simon Woods, Kerry Condon, Lyndsey Marshal, David Bamber, Max Baldry
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Serienstart: Rom ist eine von HBO, der BBC und der RAI produzierte Fernsehserie, die am 28. August 2005 erstmals ausgestrahlt wurde und in vielen Ländern gesendet wird. Sie schildert in einer fiktiven Geschichte den Untergang der Römischen Republik und die Entstehung des Kaiserreichs unter Caesar und Augustus.

Genre: Historie, Drama
Idee: Anne Thomopoulos, John Milius
Musik: Jeff Beal

Besetzung: Kevin McKidd, Ray Stevenson, Ciarán Hinds, Kenneth Cranham, Polly Walker, James Purefoy, Tobias Menzies, Lindsay Duncan, Indira Varma, Max Pirkis, Simon Woods, Kerry Condon, Lyndsey Marshal, David Bamber, Max Baldry

1960

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Film: Spartacus ist ein amerikanischer Monumental- und Historienfilm von 1960, der auf der wahren Begebenheit des Sklavenaufstands im antiken Rom basiert. Da über den historischen Spartacus nur wenig bekannt ist, ist diese Darstellung seines Lebens zum großen Teil fiktiv. Dem Drehbuch lag der gleichnamige Roman von Howard Fast zugrunde.

Stab:
Regie: Stanley Kubrick
Drehbuch: Dalton Trumbo
Produktion: Edward Lewis /Universal
Musik: Alex North
Kamera: Russell Metty, Clifford Stine
Schnitt: Robert Lawrence

Besetzung: Kirk Douglas, Laurence Olivier, Jean Simmons, Charles Laughton, Peter Ustinov, Charles McGraw, John Gavin, John Ireland, Herbert Lom, Woody Strode, Tony Curtis, John Dall, Robert J. Wilke, Nick Dennis, John Hoyt, Frederick Worlock, Dayton Lummis

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