Rütlischwur

Der Rütlischwur ist ein Element einer Geschichtserzählung des ausgehenden 15. Jahrhunderts, die während der Frühmoderne als Gründungslegende der Alten Eidgenossenschaft eine wichtige Rolle spielte und seit dem 19. Jahrhundert als Nationalmythos der modernen Schweiz ausgebaut wurde.

Gemäss der Legende schlossen Vertreter von Uri, Schwyz und Unterwalden auf dem Rütli, einer Wiese am Vierwaldstättersee, mit einem Eid einen Bund gegen die tyrannischen Vögte der Habsburger, der nach der Ermordung eines Vogts durch Tell in einen offenen Aufstand mündete (den Burgenbruch) sowie zur Entstehung und Wachstum der Alten Eidgenossenschaft.

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Europa

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Anfang August: Laut schweizerischem Nationalmythos Gründung der Schweizer Eidgenossenschaft (Rütlischwur, Bundesbrief) durch die drei Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden auf der Rütliwiese am Vierwaldstättersee.

Politik & Weltgeschehen

Ereignisse > Politik und Weltgeschehen:
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Nach einem Schweizer Nationalmythos schwören an diesem Tag Abgesandte aus den drei Urkantonen (Waldstätte) Uri, Schwyz und Unterwalden den Rütlischwur und begründen damit die Schweizer Eidgenossenschaft. Auch die Unterzeichnung des Bundesbriefs von wird für diesen Tag angenommen. (1. August)

Bemerkenswertes

Exponierte Ereignisse:
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Gemäß der Datierung von Aegidius Tschudi leisten Vertreter von Uri, Schwyz und Unterwalden den Rütlischwur zur Gründung der Alten Schweizerischen Eidgenossenschaft.

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