RWE Telliance

RWE Telliance AG war ein 1993 gegründetes bundesdeutsches Telekommunikationsunternehmen mit Sitz in Essen, in dem das Versorgungsunternehmen RWE seine Telekommunikationsaktivitäten in einer eigenen Aktiengesellschaft gebündelt hatte.



Geschichte




Mit der RWE Telliance verfolgte der RWE Konzern ab Mitte der 1990er Jahre das Ziel, am bundesdeutschen Telekommunikationsmarkt zu partizipieren. Dazu wurden insbesondere in den ersten Jahren Anteile an vorhandenen Unternehmen in Deutschland wie Talkline und E-Plus und dem europäischen Ausland (diAx, Aliatel, Novacom) übernommen. Daneben wurden aber auch viele kleinere Unternehmen zusammengekauft (Miniruf, GfD (Gesellschaft für Datenfunk), Teleport Europe, germany.net) und mit hohen Investitionssummen unterstützt. Die finanziellen Möglichkeiten dazu stammten aus dem damals noch monopolisierten Stromgeschäft des Energieversorgers RWE. Technische Grundlage des Telekommunikationsgeschäfts war das Glasfasernetz der RWE Energie mit einer Länge von zusammen 4.300 Kilometern, das im Fernbereich rund 40 Prozent der Fläche der Bundesrepublik abdeckte, und bis 1996 zum grössten privaten Hochgeschwindigkeitsnetz ausgebaut wurde. Vorstandsvorsitzender der RWE Telliance AG war seit Mai 1996 der amerikanische Telekomunikationsmanager Alex Stadler.Nach Abspaltung des operativen Geschäftes in die RWE Telekommunikation (RWE Telekommunikations GmbH & Co KG - 1997 aufgegangen in o.tel.o) im Jahr 1996 fungierte die RWE Telliance bis zu ihrem Übergang in die RWE Com im Jahr 2002 lediglich als Telekommunikations-Holding. Sie war in dieser Zeit hauptsächlich mit der Abwicklung der Telekommunikationsaktivitäten (über 40 Tochtergesellschaften wurden aufgelöst oder verkauft) beschäftigt.Die RWE strebte an, nach der Deutschen Telekom der zweitgrößte Anbieter von Telefondiensten in Deutschland zu werden. Nach Plänen aus dem Jahr 1996 sollte das Tochterunternehmen Telliance im Jahr 2000 zwei Milliarden Mark umsetzen. Der Zusammenschluss der Allianz um Veba und RWE galt, neben Mannesmann Eurokom, als Hauptkonkurrent der Telekom auf dem deregulierten Telekommunikationsmarkt nach 1998. Die neue gegründete Gesellschaft o.tel.o war nach Kundenzahlen (> 1 Million Preselection-Kunden) der größte Wettbewerber am TK-Markt. Nach der Übernahme der o.tel.o durch Arcor im Jahr 1999 wurde Arcor zum größten privaten TK-Anbieter in Deutschland.

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Beteiligung > Wichtigste Tochterunternehmen

1998

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Beteiligung an Aliatel (Tschechien), 40% Anteil ab Mai

1996

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Beteiligung an diAx (Schweiz), 10% ab

1995

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Beteiligung an Austrocom Telekommunikationsdienste GmbH

1995

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Beteiligung an Escom

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

2002

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Auflösung: RWE Telliance AG war ein 1993 gegründetes bundesdeutsches Telekommunikationsunternehmen mit Sitz in Essen, in dem das Versorgungsunternehmen RWE seine Telekommunikationsaktivitäten in einer eigene Aktiengesellschaft gebündelt hatte.

1997

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Gründung: o.tel.o (auch Otelo, vollständig: o.tel.o communications GmbH & Co.) ist der Name eines ehemaligen bundesdeutschen Telekommunikationsanbieters, entstanden aus Vebacom und RWE Telliance, der am 1. April 1999 von seinem Konkurrenten Arcor übernommen wurde.

1993

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Gründung: RWE Telliance AG war ein 1993 gegründetes bundesdeutsches Telekommunikationsunternehmen mit Sitz in Essen, in dem das Versorgungsunternehmen RWE seine Telekommunikationsaktivitäten in einer eigene Aktiengesellschaft gebündelt hatte.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2007

Karriere > Erfolg:
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U-15-Vize-Südamerikameister (Gastón Brugman)

"RWE Telliance" in den Nachrichten