Rabbiner

Ein Rabbiner (hebr. רב Rav, Pl. רבנים Rabbanim,aschkenasisch-hebräisch und jiddischRow, Mehrzahl Rabbonim, bzw. in chassidischen Gemeinden Rebbe, Mehrzahl Rebbes;deutsch Pl. Rabbiner) ist ein Funktionsträger in der jüdischen Religion. Dieser religiöse Titel des Judentums wird von hebräischRav oder aramäischRabbuni „Meister, Lehrer“ abgeleitet. Beides geht auf die gemeinsemitische Wurzel raba „groß sein“ zurück.

Rabbi war vom Zeitalter der Mischna bis ins Mittelalter ein Ehrentitel für besondere Tora-Gelehrsamkeit. Auch Jesus von Nazaret wird im griechischen Neuen Testament oftmals als Rabbi angesprochen.

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Politik & Weltgeschehen

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Salomo Adret, der Rabbiner von Barcelona, bedroht jedes Mitglied der jüdischen Gemeinde mit einem Bann, der unter 25 Jahren alt ist und die Werke der Griechen über Naturwissenschaft oder Metaphysik studiert, sei es in der Ursprache oder in einer Übersetzung.

Geboren & Gestorben

1572

Gestorben:
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Isaak Luria, jüdischer Rabbi und Religionslehrer (* 1534)

1534

Geboren:
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Isaak Luria, Rabbiner und Kabbalist (+ 1572)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1920

Werk > Werke: Auswahl:
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Lesender Rabbi : Aquarell (Magnus Zeller)

1510

Literatur:
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Streit des Pforzheimer Humanisten Johannes Reuchlin mit Johannes Pfefferkorn gegen dessen Verlautbarung, die Literatur der Rabbiner zu beseitigen. Nach Verurteilung des Johannes Reuchlin zur Ketzerei 1520 erscheinen aus dem humanistischen Freundeskreis von Reuchlin die gegen die Dominikaner gerichteten „Dunkelmännerbriefe“.

Persönlichkeiten > Ehrenbürger

1923

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Leopold Löwenstein, Rabbiner und Historiker (Mosbach)

Kunst & Kultur

1998

Auszug aus den Veranstaltungen:
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Chaim Potok, jüdischer Autor und Rabbiner, “The Gates of November” / “Novembernächte” (Carl-Schurz-Haus)

Tagesgeschehen

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Jerusalem/Israel: Aus Protest gegen die päpstliche Rehabilitierung von Bischof Richard Williamson, der den Holocaust leugnet, setzt das Rabbinat, das höchste jüdische Leitungsgremium, in Israel die Beziehungen zur Vatikanstadt aus. Die für Mai geplante Reise des Papstes ins Heilige Land gilt als höchst unwahrscheinlich. Dennoch bekundet Papst Benedikt XVI. seine „Solidarität mit den jüdischen Brüdern“.

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