Rafer Johnson

Rafer Johnson trägt die US-Flagge bei der Eröffnungsfeier zu den Olympischen Spielen 1960
Bild: Harry Pot;
Nederlands: Nationaal Archief, Den Haag, Rijksfotoarchief: Fotocollectie Algemeen Nederlands Fotopersbureau (ANEFO), 1945-1989 - negatiefstroken zwart/wit, nummer toegang 2.24.01.05, bestanddeelnummer 911-5404
English: National Archives, The Hague, Public Image Archive: Photo collection Dutch General Photo Bureau (ANEFO), 1945-1989 - negative strips of black / white, access number 2.24.01.05, part number 911-5404

Rafer Lewis Johnson (* 18. August 1935 in Hillsboro, Texas) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Leichtathlet, der 1960 Olympiasieger im Zehnkampf wurde.



Leben




Johnsons Familie zog nach Kingsburg, Kalifornien, als er neun Jahre alt war. Er spielte zunächst in verschiedenen Schulmannschaften American Football, Baseball und Basketball und entschloss sich, Zehnkämpfer zu werden, nachdem er den Doppel-Olympiasieger Bob Mathias im Fernsehen gesehen hatte.1954 bestritt Johnson seinen ersten Zehnkampf während seines ersten Studienjahrs an der UCLA. Schon in seinem vierten Wettkampf stellte er einen neuen Weltrekord auf. 1954 gewann er auch den Titel bei den Panamerikanischen Spielen. Bei den Olympischen Spielen 1956 in Melbourne wurde er Zweiter im Zehnkampf. Er hatte sich auch für den Weitsprung qualifiziert, zog sich dann jedoch eine kleine Verletzung zu und konnte deshalb nicht starten. Sein Trainer an der UCLA war Elvin C. Drake.Wegen diverser Verletzungen (darunter ein Autounfall) verpasste Johnson die Saisons 1957 und 1959. Doch 1958 und 1960 verbesserte er den Weltrekord je ein Mal. Er wurde 1958 von der Zeitschrift Sports Illustrated zum Sportler des Jahres gewählt.Die Krönung seiner Karriere erfolgte bei den Olympischen Spielen 1960 in Rom, wo er Olympiasieger wurde. Zweiter wurde sein Freund, Trainings- und Studienkollege, der Taiwaner Yang Chuan-Kwang. Johnson erhielt für den Olympiasieg eine weitere Sportler des Jahres-Auszeichnung, dieses Mal von Associated Press.Nach dem Olympiasieg beendete Johnson seine Karriere. Er hatte kleinere Rollen in mehreren Filmen und arbeitete als Fernseh-Sportkommentator. Unter anderem trat er auch in Jenseits des Ruwenzori auf, wo er an der Seite von Roger Moore spielte. Eine größere Rolle hatte er in dem Streifen Tarzan und der Dschungelboy, wo er den Widersacher des Titelhelden spielte. 1968 arbeitete er im Team des Präsidentschaftskandidaten Robert F. Kennedy, der im selben Jahr erschossen wurde. 1984 entzündete er bei den Olympischen Spielen in Los Angeles die olympische Fackel, nachdem er als Mitglied des Exekutivkomitees des Los Angeles Olympic Organizing Committee bereits an der Organisation der Spiele beteiligt gewesen war.Johnsons Bruder Jimmy war ein sehr erfolgreicher American-Football-Spieler, seine Tochter Jennifer spielte Beachvolleyball bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney.

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Geboren & Gestorben

Geboren:
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Rafer Johnson wird in Hillsboro, Texas geboren. Rafer Lewis Johnson ist ein ehemaliger US-amerikanischer Leichtathlet, der 1960 Olympiasieger im Zehnkampf wurde.

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Rafer Johnson ist heute 81 Jahre alt. Rafer Johnson ist im Sternzeichen Löwe geboren.

Sport

Leichtathletik - Leichtathletik-Weltrekorde:
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Rafer Johnson, USA, erreicht im Zehnkampf der Männer 8683 Punkte.
Leichtathletik:
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Rafer Johnson, USA, erreichte im Zehnkampf der Herren 7985 Punkte.

Rundfunk, Film & Fernsehen

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Serienstart - Deutschland: Roots - Die nächsten Generationen ist eine US-amerikanische Miniserie aus dem Jahr 1979. Es ist die Fortsetzung der erfolgreichen Serie Roots, in der die Familiengeschichte von Alex Haley erzählt wird. In Deutschland feierte die Serie am 9. August 1982 Premiere.

Produktion: Stan Margulies
Musik: Gerald Fried

Besetzung: Georg Stanford Brown, Lynne Moody, Debbi Morgan, Beah Richards, Henry Fonda, Olivia de Havilland, Richard Thomas, Marc Singer, Stan Shaw, Irene Cara, Avon Long, Roger E. Mosley, Harry Morgan, Dorian Harewood, Ruby Dee, Hal Williams, Greg Morris, Brian Stokes Mitchell, Ja'net Du Bois, Slim Gaillard, George Voskovec, Jason Wingreen, Charles Robinson, Ossie Davis, Kene Holliday, Albert Popwell, John Rubinstein, Bernie Casey, Pam Grier, Roosevelt Grier, James Daly, Percy Rodriguez, Robert Culp, Dina Merrill, Brock Peters, Bever-Leigh Banfield, Paul Winfield, Lynn Hamilton, Kristoff St. John, Logan Ramsey, Dennis Fimple, Damon Evans, Debbie Allen, Andy Griffith, Diahann Carroll, Rafer Johnson, Carmen McRae, John Hancock, Telma Hopkins, Kim Fields, Milt Kogan, James Earl Jones, Howard Rollins, Marlon Brando, Al Freeman, Jr., Barbara Barrie, Linda Hopkins, Bobby Short, Lee Chamberlin, Norman Fell, James Broderick, Michael Constantine, Johnny Sekka, Zakes Mokae
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Serienstart: Roots - Die nächsten Generationen ist eine US-amerikanische Miniserie aus dem Jahr 1979. Es ist die Fortsetzung der erfolgreichen Serie Roots, in der die Familiengeschichte von Alex Haley erzählt wird. In Deutschland feierte die Serie am 9. August 1982 Premiere.

Produktion: Stan Margulies
Musik: Gerald Fried

Besetzung: Georg Stanford Brown, Lynne Moody, Debbi Morgan, Beah Richards, Henry Fonda, Olivia de Havilland, Richard Thomas, Marc Singer, Stan Shaw, Irene Cara, Avon Long, Roger E. Mosley, Harry Morgan, Dorian Harewood, Ruby Dee, Hal Williams, Greg Morris, Brian Stokes Mitchell, Ja'net Du Bois, Slim Gaillard, George Voskovec, Jason Wingreen, Charles Robinson, Ossie Davis, Kene Holliday, Albert Popwell, John Rubinstein, Bernie Casey, Pam Grier, Roosevelt Grier, James Daly, Percy Rodriguez, Robert Culp, Dina Merrill, Brock Peters, Bever-Leigh Banfield, Paul Winfield, Lynn Hamilton, Kristoff St. John, Logan Ramsey, Dennis Fimple, Damon Evans, Debbie Allen, Andy Griffith, Diahann Carroll, Rafer Johnson, Carmen McRae, John Hancock, Telma Hopkins, Kim Fields, Milt Kogan, James Earl Jones, Howard Rollins, Marlon Brando, Al Freeman, Jr., Barbara Barrie, Linda Hopkins, Bobby Short, Lee Chamberlin, Norman Fell, James Broderick, Michael Constantine, Johnny Sekka, Zakes Mokae

1967

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Film: Tarzan am großen Fluß ist ein Abenteuerfilm aus dem Jahr 1967 von Robert Day nach Motiven der Tarzan-Erzählungen von Edgar Rice Burroughs. Der Film ist das zweite von drei Tarzanabenteuern mit dem ehemaligen Footballprofi Mike Henry in der Titelrolle.

Stab:
Regie: Robert Day
Drehbuch: Bob Barbash
Produktion: Sy Weintraub
Musik: William Loose
Kamera: Irving Lippman
Schnitt: Anthony Carras, Edward Mann, James Nelson

Besetzung: Mike Henry, Jan Murray, Diana Millay, Rafer Johnson, Manuel Padilla, Paulo Gracindo

1965

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Film: Der Lohn der Mutigen ist ein Kriegsfilm aus dem Jahr 1965. Der Film, die erste und einzige Regiearbeit von Frank Sinatra, war die erste US-amerikanisch-japanische Co-Produktion.

Stab:
Regie: Frank Sinatra
Drehbuch: John Twist Katsuya Susaki
Produktion: Kikumaru Okuda
Frank Sinatra
Musik: John Williams
Kamera: Harold Lipstein
Schnitt: Sam O'Steen

Besetzung: Clint Walker, Tatsuya Mihashi, Tommy Sands, Brad Dexter, Sammy Jackson, Rafer Johnson, Kenji Sahara, Tony Bill

1961

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Film: Piraten von Tortuga (Originaltitel: Pirates of Tortuga) ist ein US-amerikanischer Piratenfilm, der 1961 unter der Regie von Robert D. Webb entstand. Es ist ein klassisches Hollywoodspektakel und zugleich romantisches Märchen.

Stab:
Regie: Robert D. Webb
Drehbuch: Melvin Levy Jesse L. Lasky Jr. Pat Silver
Produktion: Sam Katzman
Musik: Paul Sawtell Bert Shefter
Kamera: Ellis W. Carter
Schnitt: Hugh S. Fowler

Besetzung: Ken Scott, Leticia Roman, Dave King, John Richardson, Rafer Johnson, Robert Stephens, Rachel Stephens, Stanley Adams, Edgar Barrier, James Forrest, Patrick Sexton, Arthur Gould-Porter

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