Geboren & Gestorben

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Gestorben: Johnny Lee Clary stirbt in Baton Rouge, Louisiana. Johnny Lee Clary war ein evangelistischer Pastor und früherer Ku-Klux-Klan-Führer. Er schloss sich nach einem Bekehrungserlebnis der Pfingstbewegung an, wurde dort Prediger und Pastor und predigte gegen Rassismus und Hate Groups wie den Ku-Klux-Klan, die Neonazis und die Aryan Nation. Clary war noch während seiner Zeit beim Klan in den 1980er Jahren unter dem Ringnamen Johnny Angel ein bekannter Wrestler in der National Wrestling Federation (NWF).
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Gestorben: Hal Jackson stirbt. Harold Baron „Hal“ Jackson war ein US-amerikanischer Radio- und Fernsehmoderator, der sich vielfach erfolgreich gegen Rassendiskriminierung einsetzte.
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Gestorben: Trayvon Martin stirbt in Sanford, Florida. Trayvon Martin war ein afroamerikanischer Jugendlicher, der in Sanford im US-Bundesstaat Florida von dem 28-jährigen Latino George Zimmerman erschossen wurde. Sein Todesfall hat in den USA eine landesweite Rassismusdebatte ausgelöst.
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Gestorben: Fred Shuttlesworth stirbt. Fred Shuttlesworth war ein Bürgerrechtler, der sich als Pastor in Birmingham (Alabama) gegen jede Form des Rassismus einsetzte.
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Gestorben: Jürgen Rieger stirbt in Berlin. Jürgen Hans Paul Rieger war ein deutscher Rechtsanwalt, Neonazi und Politiker (NPD). Neben seiner Tätigkeit als Strafverteidiger zahlreicher Rechtsextremisten war er als Multifunktionär der rechtsextremen Szene sowie als Holocaustleugner bekannt. Rieger vertrat Rassenkunde in der Tradition des nationalsozialistischenRassenideologenHans F. K. Günther, war Vorsitzender der völkisch-neuheidnischen Artgemeinschaft und als Hauptorganisator des Rudolf-Heß-Gedenkmarsches bekannt.

Allgemein

1945

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die Rassengesetze der Nationalsozialisten in Deutschland und in anderen europäischen Staaten zwischen 1933 und

Internationale Jahre > 2000–2009

2001

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Internationales Jahr der Mobilisierung gegen Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und damit zusammenhängende Intoleranz (Internationale Jahre und Dekaden)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1903

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Leben > Richter am US Supreme Court > Bedeutende Entscheidungen: In dem Verfahren Giles v. Harris bestätigte der US Supreme Court ein Gesetz des Staates Alabama zur Registrierung und Qualifikation von Wahlberechtigten und lehnte es somit ab, Afroamerikanern ein Wahlrecht in Alabama einzuräumen, das diesen systematisch von dem nur mit weißen US-Staatsangehörigen besetzten Parlament Alabamas verwehrt wurde. Obwohl der Beschwerdeführer Jackson W. Giles darin eine Rassendiskriminierung gegenüber Farbigen sah, hielt der Supreme Court dieses Wahlgesetz für nicht verfassungswidrig, da es letztlich Regelungen zur Registrierung und Qualifikation von allen Wahlberechtigten enthielt. Brewer vertrat zusammen mit Henry Billings Brown und John Marshall Harlan abweichende Meinungen zu diesem Urteil, unterlag aber mit drei zu sechs Richterstimmen. (David Josiah Brewer)

Handlung

1973

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Die aufstrebende Journalistin Luisa Rey steckt in San Francisco in einem Fahrstuhl zusammen mit Rufus Sixsmith fest, der inzwischen Kernphysiker geworden ist. Sixsmith deutet an, eine Story für Rey zu haben. Kurz bevor sie sich wieder treffen können, wird Sixsmith ermordet. Rey entdeckt seine Leiche und nimmt mehrere alte Briefe an sich, die von Sixsmiths verstorbenem Liebhaber Robert Frobisher stammen. Rey verfolgt die Story an Sixsmiths früherer Arbeitsstelle. Der dort arbeitende Wissenschaftler Isaac Sachs hilft Rey, woraufhin er vom selben Täter, Smoke, ermordet wird. Smoke versucht auch Rey umzubringen, sie entkommt jedoch. Mit Hilfe des ehemaligen Kriegskameraden ihres Vaters, Napier, versucht sie, Smoke zur Strecke zu bringen. Smoke kann Rey und Napier schließlich stellen, wird dann jedoch von einer mexikanischen Arbeiterin erschlagen, die er auf rassistische Art beleidigt und deren Hund er getötet hat. Von Sixsmiths Nichte Megan erhält Rey Unterlagen über einen defekten Kernreaktor, im Gegenzug überreicht sie ihr die Briefe von Frobisher an Sixsmith. Reys Reportage ist die erste große Geschichte ihrer Karriere. (Cloud Atlas (Film))

Rundfunk, Film & Fernsehen

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Serienstart: Fabrixx war eine deutsche Kinder- und Jugendfernsehserie, die in einem gleichnamigen Jugendhaus in Stuttgart spielte. Dabei wurden sowohl gesellschaftliche Themen wie zum Beispiel Liebeskummer, Scheidung der Eltern, Alkohol- und Drogenprobleme, Rassismus, Obdachlosigkeit und ungewollte Schwangerschaft als auch das Alltagsleben von Jugendlichen dargestellt. Mit der Hilfe der Betreuer oder durch den Zusammenhalt untereinander finden die Jugendlichen Lösungen für ihre alltäglichen und besonderen Probleme, haben Spaß und setzen sich kreativ für ihre Ziele ein.

Genre: Seifenoper
Produktion: Michael von Mossner
Musik: Andreas Weidinger

Nebenfiguren: Sophie Birkner, Oliver Lausberg, Gisela Peltzer, Friedrich Schütter, Roswitha Schreiner, Juliane Rautenberg, Siegfried Grönig, Gerhard Friedrich, Mady Rahl, Gudrun Genest, Brigitte Mira, Andreas Mannkopff, Andreas Fröhlich, Manfred Lehmann, Christel Harthaus, Inge Wolffberg, Karl Schönböck, Horst Pinnow, Peter Matic, Wolfgang Bathke, Friedrich Schoenfelder, Gerhard Wollner, Ursula Buchfellner, Christel Peters, Peter Fitz, Adelheid Arndt, Stefan Behrens, Marianne Berendsdorf, Katharina Beyer, Detlef Bierstedt, Davia Dannenberg, Gerd Duwner, Günter Glaser, Evelyn Gressmann, Walter Gross, Wilfried Herbst, Rainer Hunold, Käte Jaenicke, Hellmut Lange, Manfred Lehmann, Christian Lemke, Lena Lessing, Ralf Lindermann, Ralph Lothar, Michele Marian, Bettina Martell, Michael Nowka, Gundula Petrovska, Jörg Pleva, Ilja Richter, Peter Schiff, Hugo Schrader, Luciano Simioni, Karsten Speck, Wolfgang Spier, Edith Teichmann, Christian Wolff, Inge Wolffberg, Gerhard Wollner, Heinrich Schmieder, Shira Fleisher, Petra Berndt, David Rott, Dietz-Werner Steck, Elke Czischek, Jürgen Haug, Max Gertsch, Lara Körte, Maria Salfa, Susanne von Medvey, Helga Storck, Mia Martin, Oliver Lentz, Wookie Mayer, Gianni Anzellotti, Simona Caparrini, Luigi Santamaria, Lisa Bernardini, Andreas Schreyer, Anna Lutz-Pastré, Sylvia Ulrich, Romina Nowack, Elisabeth Kaza, Ernst Theo Richter, Shane Sweet, Cheech Marin, Harold Sylvester, E.E. Bell, Dan Tullis Jr., Juliet Tablak, Teresa Parente, Lisa Kushell, Jake Thomas, Jordan Puryear, Zolee Griggs, J.R. Nutt, Mark Valley, Hayley Erin, Dana Powell, Seven-Summits

2000

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Film: Gegen jede Regel ist ein US-amerikanischer Sport-Film aus dem Jahr 2000, der den Rassismus der 1970er-Jahre in den Südstaaten der USA behandelt. Hauptdarsteller sind Denzel Washington und Will Patton. Die Jerry-Bruckheimer-Produktion wurde im Verleih der Walt Disney Pictures in die Kinos gebracht.

Stab:
Regie: Boaz Yakin
Drehbuch: Gregory Allen Howard
Produktion: Jerry Bruckheimer
Musik: Trevor Rabin
Kamera: Philippe Rousselot
Schnitt: Michael Tronick

Besetzung: Denzel Washington, Will Patton, Wood Harris, Ryan Hurst, Donald Faison, Ryan Gosling, Ethan Suplee, Kip Pardue, Craig Kirkwood, Gregory Alan Williams, Hayden Panettiere, Nicole Ari Parker, Kate Bosworth

2000

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Film: Zurück auf Los! ist eine 2000 gedrehte Tragikomödie des Regisseurs und Schauspielers Pierre Sanoussi-Bliss. Produziert wurde der Film von ö Filmproduktion GmbH in Zusammenarbeit mit dem ZDF (Das kleine Fernsehspiel). Im Fokus steht das tragisch-komische Alltagserleben einer homosexuellen Clique in Berlin/Prenzlauer Berg. Der Film greift mit Leichtigkeit die Themen Liebe, AIDS, Freundschaft, Tod, Behinderung und Rassismus auf. Zurück auf Los! lief nach seiner Uraufführung auf der Berlinale 2000 auf über 60 internationalen Festivals weltweit, z. B. in San Francisco, Montreal, Amsterdam, Sydney und Südafrika.

Stab:
Regie: Pierre Sanoussi-Bliss
Drehbuch: Pierre Sanoussi-Bliss
Produktion: Frank Löprich, Katrin Schlösser
Musik: Pascal von Wroblewsky
Kamera: Thomas Plenert
Schnitt: Gudrun Steinbrück-Plenert

Besetzung: Pierre Sanoussi-Bliss, Matthias Freihof, Dieter Bach, Bart Klein, Paul Gilling, Ared Hubert, Frank Schäfer, Stefan Kling, Thilo Ackermann, Stefan Dierichs, Markus Böttcher, Nikolaus Gröbe, Jonathan Giertler, Mike Hinkel, Susanne Böwe, Susann Uplegger, Doris Dörrie, Michael Ande, Pascal von Wroblewsky, Anja Kling, Gerit Kling

1977

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Film: Violanta - Regie: Daniel Schmid (Peer Raben)
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Serienstart - Deutschland: All in the Family ist eine populäre US-Sitcom der 1970er Jahre, die im New Yorker Stadtteil Queens spielt. Sie wurde vom 12. Januar 1971 bis zum 16. September 1979 auf CBS gesendet. Ihr Produzent war Norman Lear. Die Sitcom behandelte Themen, die bis dahin - abgesehen von Nachrichten und politischen Magazinen - nicht im Vorabendfernsehen vorgekommen waren, wie Rassismus, Homosexualität, Emanzipation, Vergewaltigung, Brustkrebs und Impotenz. Sie basiert auf der britischen Serie Till Death Us Do Part. Neben M*A*S*H und Mary Tyler Moore gilt All in the Family als eine das US-Fernsehen revolutionierende Comedyserie der 1970er Jahre, die die heutige TV-Landschaft erst mit ermöglichte.

Genre: Sitcom

Tagesgeschehen

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Washington, D.C./USA. Der US Supreme Court hat ein gegen einen Schwarzen in Texas verhängtes Todesurteil wegen Rassendiskriminierung aufgehoben, weil die Staatsanwaltschaft bei der Auswahl der Jury im zugrundeliegenden Prozess zehn von elf schwarzen potenziellen Geschworenen ohne weitere Begründung abgelehnt hatte.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2011

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Preisträgerinnen und Preisträger: Dagmar Schultz, Sozialwissenschaftlerin, für ihr herausragendes Engagement in der Frauen- und Geschlechterforschung, insbesondere für ihre Anstöße zu einer kritischen Debatte über Sexismus und Rassismus. (Margherita-von-Brentano-Preis)

2010

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Ehrung: Ehrendoktorat der Universität Stellenbosch für ihre Verdienste im Kampf gegen Rassismus (Nina Jablonski)

1996

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Anerkennungen: entzündete Ali das olympische Feuer in Atlanta. Bei dieser Gelegenheit überreichte ihm das IOC einen Ersatz für seine Olympia-Goldmedaille von 1960, die er verloren hatte. Das Gerücht, er hätte das Original aus Frust über die anhaltende Rassendiskriminierung in seiner Heimatstadt in den durch Louisville fließenden Ohio River geworfen, trifft nicht zu. (Muhammad Ali)

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

2008

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Gründung: Raubtier ist eine schwedische Metal-Band, die 2008 in Haparanda gegründet wurde. Der Bandname war inspiriert vom amerikanischen Film Predator, welcher ins Deutsche übersetzt Raubtier ergibt. Trotz teilweise martialischer Songtexte distanziert sich die Band auf ihrer Website von Gewalt und Rassismus. Im Gegensatz zu vielen anderen Metal-Bands sind die Songtexte überwiegend auf Schwedisch.

2000

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Auflösung: dc Talk ist eine christliche Band aus den USA, die seit 1989 sehr erfolgreich Musik zwischen Rock, Pop und Hip-Hop produziert. Die ethnisch gemischte Gruppe besteht aus Toby McKeehan, Michael Tait und Kevin Max. Sie engagiert sich primär für den Glauben an Jesus Christus und darüber hinaus gegen Rassismus und in verschiedenen künstlerischen Projekten. Für ihre Arbeit gegen den Rassismus, der in Amerika noch immer ein Problem darstellt, gründeten sie 1996 die sogenannte "ERACE"-Stiftung. Weiterhin haben sie sich durch zwei Buchveröffentlichungen zugunsten der Organisation "The Voice of Martyrs" engagiert, die verfolgten Christen weltweit zur Seite steht.

2000

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Auflösung: Westberlin Maskulin war eine Berliner Rap-Formation, die 1997 aus Kool Savas und Taktloss bestand. Sie trennten sich schon im Jahr 2000. Ihre Texte waren reich an makaberen Metaphern und derbem Humor und enthielten Passagen, die Außenstehenden rassistisch erschienen. Mit Hoes, Flows, Moneytoes legten sie den Grundstein für die heute in Berlin präsente Battle-Rap-Kultur; Provokation, Stil und Reimtechnik wurden kompromisslos zelebriert. Nach der Trennung gingen Kool Savas und Taktloss als Rapper getrennte Wege.

1997

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Gründung: Westberlin Maskulin war eine Berliner Rap-Formation, die 1997 aus Kool Savas und Taktloss bestand. Sie trennten sich schon im Jahr 2000. Ihre Texte waren reich an makaberen Metaphern und derbem Humor und enthielten Passagen, die Außenstehenden rassistisch erschienen. Mit Hoes, Flows, Moneytoes legten sie den Grundstein für die heute in Berlin präsente Battle-Rap-Kultur; Provokation, Stil und Reimtechnik wurden kompromisslos zelebriert. Nach der Trennung gingen Kool Savas und Taktloss als Rapper getrennte Wege.

1994

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Gründung: Sons of Gastarbeita (kurz S.O.G.) ist eine Rapformation aus dem Ruhrgebiet, die seit 1994 besteht. Neben ihrer Musik hat die Band vor allem durch ihr besonderes Engagement gegen Rassismus Bekanntheit erlangt, für das sie mehrfach ausgezeichnet wurde.

"Rassismus" in den Nachrichten