Rat der Zehn

Der Rat der Zehn (ital. Consiglio dei Dieci) war seit seiner Gründung im Jahr 1310 eines der wichtigsten Gremien im Justiz- und Herrschaftssystem der Republik Venedig. Gegründet als außerordentlicher Gerichtshof, wurde der Rat der Zehn bald eine ständige Einrichtung als höchstes Gericht und oberste Polizeibehörde, die für Ermittlungen politischer Natur zuständig war. Im Laufe des 15. Jahrhunderts konnte sich der Rat der Zehn immer mehr Kompetenzen aneignen, so dass er zu einer Art Superministerium wurde, in dem sich die politische Macht der Republik konzentrierte. Ende des 16. Jahrhunderts begann der Große Rat, dem Gremium Befugnisse wieder zu entziehen, um es auf seine ursprüngliche Funktion als Gerichts- und Polizeibehörde einzuschränken.

mehr zu "Rat der Zehn" in der Wikipedia: Rat der Zehn

Seerepubliken in Italien

thumbnail
In Venedig verbietet der Rat der Zehn das Tragen von Masken, auch in der Karnevalszeit.

Geboren & Gestorben

thumbnail
Gestorben: Antonio Foscarini stirbt in Venedig. Antonio Foscarini gehörte dem venezianischen Adel an und war Botschafter in Paris und London. Er war der dritte Sohn des Nicolò di Alvise des Familienzweiges von San Polo und der Maria Barbarigo di Antonio. 1622 wurde er vom Rat der Zehn wegen Hochverrats zum Tode verurteilt und hingerichtet.

1570

thumbnail
Geboren: Antonio Foscarini wird in Venedig geboren. Antonio Foscarini gehörte dem venezianischen Adel an und war Botschafter in Paris und London. Er war der dritte Sohn des Nicolò di Alvise des Familienzweiges von San Polo und der Maria Barbarigo di Antonio. 1622 wurde er vom Rat der Zehn wegen Hochverrats zum Tode verurteilt und hingerichtet.

"Rat der Zehn" in den Nachrichten