Raumfahrer

NASA-Astronaut Bruce McCandless II bei einem Außenbordeinsatz am 11. Februar 1984
Bild: NASA
Lizenz: PD NASA

Ein Raumfahrer (auch Weltraumfahrer) ist ein Teilnehmer an einer bemannten Expedition in den Weltraum. Der erste Raumfahrer war im Jahr 1961 Juri Gagarin. Je nach Raumfahrtorganisation bezeichnet man Raumfahrer auch als Astronauten (z. B. NASA, ESA, CSA, JAXA) oder Kosmonauten (Sowjetunion, Roskosmos/Russland). Die chinesische Raumfahrtorganisation verwendet in englischsprachigen Berichten meistens die Bezeichnung Astronaut, verwendet aber auch die Bezeichnung Taikonaut und gelegentlich auch Kosmonaut (bzw. cosmonaut). Seltenere Namen sind Spationauten (in Frankreich), Angkasawan (in Malaysia), Austronauten (ironisch in Österreich) und Vyomanaut oder Wiomanaut (in Indien).

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Wissenschaft & Technik

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Das amerikanische Space Shuttle Discovery mit dem deutschen AstronautenThomas Reiter an Bord fliegt zur Internationalen Raumstation ISS.
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Ereignisse > Wissenschaft und Technik: Als erster brasilianischer Raumfahrer startet Marcos Pontes mit der Mission Sojus TMA-8 zur Internationalen Raumstation (ISS). (30. März)

2006

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30. März: Als erster brasilianischer Raumfahrer startet Marcos Pontes mit der Mission Sojus TMA-8 zur Internationalen Raumstation (ISS).
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China schickt das Raumschiff Shenzhou 6 mit zwei Taikonauten an Bord in eine Erdumlaufbahn.
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Ereignisse > Wissenschaft und Technik: Der sowjetische KosmonautWaleri Wladimirowitsch Poljakow kehrt nach dem mit 417 Tagen bisher am längsten dauernden Aufenthalt in einem Raumschiff zur Erde zurück. (22. März)

Berühmte Raumfahrer

2012

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Liu Yang, erste chinesische Taikonautin

2006

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Anousheh Ansari, erster weiblicher Weltraumtourist

2006

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Thomas Reiter, deutscher Raumfahrer mit dem längsten Aufenthalt im All (Mir (1995/96) und ISS )

2004

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Michael Melvill, erster Astronaut, der mit einem nichtstaatlichen Raumschiff den Weltraum erreichte (suborbitaler Flug).

2003

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Yang Liwei, chinesischer Staatsbürger und erster Taikonaut im Weltraum

Tagesgeschehen

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Peking/China: Die dritte bemannte Weltraummission in China startet vom Kosmodrom Jiuquan. An Bord des Raumschiffes Shenzhou 7 an der Spitze der Trägerrakete Langer Marsch 2-F befinden sich drei Taikonauten.
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Cape Canaveral/USA: Nach vier wegen ungünstiger Witterung abgesagten Starts startet die Raumfähre „Atlantis“ um 11:15 Uhr Ortszeit (17.15 MESZ) zur Internationalen Raumstation (ISS), in der sich auch der deutsche AstronautThomas Reiter aufhält. Diese Einsatz soll elf Tage dauern und nimmt damit nach mehrjähriger Unterbrechung wieder die regelmäßigen Transportflüge der NASA zur ISS auf, die bis 2010 vollständig ausgebaut werden soll. Die Flüge waren nach dem tödlichen Unglück der Raumfähre „Columbia“ am 1. Februar 2003 gestoppt worden.
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Peking: Die Besatzung des zweiten bemannten Raumflugs der Volksrepublik China landet mit ihrer Rückkehrkapsel Shenzhou 6 um 4:32 Ortszeit sicher in der Steppe der Mongolei, wobei sie den geplanten Zielort um nur 1 km verfehlt. Das Befinden der Taikonauten Fei Junlong und Nie Haisheng, die fünf Tage lang die Erde umkreist hatten, entspreche laut Angaben der Behörden den positiven Erwartungen. China ist nach Russland und den USA die dritte Nation, die einen bemannten Weltraumflug unternommen hat.
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Gobi: Nach zwei Jahren führt die Volksrepublik China erneut eine bemannte Raumfahrt durch. Eine Rakete vom Typ “Langer Marsch„ startet am Morgen mit zwei Astronauten von der Raumfahrtstation Jiuquan am Rand der zentralasiatischen Wüste. Der Start findet am Tag nach Beschluss eines neuen Fünfjahresplans durch das KP-Zentralkomitee statt und verläuft trotz einer nahen Kaltfront mit Schneefall problemlos. Die Taikonauten Fei Junlong (40) und Nie Haisheng (41) sollen fünf Tage in der Umlaufbahn bleiben, die nach 30 Minuten erreicht ist.
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Das Sojus-Raumschiff von Flug Sojus TMA-4 mit zwei Raumfahrern von der internationalen Raumstation ISS ist am Morgen sicher auf der Erde gelandet.

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