Rechtsdogmatik

Die Rechtsdogmatik beschäftigt sich mit dem geltenden Recht (lege lata). Sie ist ein Teil der Rechtswissenschaft. Von ihr abzugrenzen sind die Rechtsgeschichte, welche sich mit nicht mehr geltendem Recht beschäftigt und die Rechtspolitik, die sich mit dem zukünftigen Recht (lege ferenda) befasst.

Die Rechtsdogmatik untersucht die geltenden Rechtsnormen(exegetische Jurisprudenz) und entwickelt daraus nach den jeweils herrschenden Rechtsauffassungen anerkannte juristische Grundsätze (Dogmen). Anders als in der Theologie, sind Dogmen in der Jurisprudenz nicht als apodiktische Lehrsätze zu verstehen, vielmehr bleiben sie in fortwährender Diskussion und beschränken den Begriff auf Rechtssätze hoher Dignitität, etwa Rechtsprinzipien. Ziel ist es, die Rechtsanwendung im Einzelfall zu ermöglichen und rational zu begründen. Das "geltende Recht" besteht dabei heute neben den von der Rechtswissenschaft gewonnenen Erkenntnissen über die Rechtsordnung zu einem wesentlichen Teil aus den von der Rechtsprechung entwickelten Rechtsgrundsätzen (Richterrecht).

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Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Gerhard Dulckeit stirbt in Kiel. Gerhard Dulckeit war ein deutscher Philosoph und Jurist. Er gilt als einer der bedeutendsten Erneuerer der Hegelschen Rechtsphilosophie und verfasste außerdem Schriften zur Rechtsgeschichte und Rechtsdogmatik.
Geboren:
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Gerhard Dulckeit wird in Riga geboren. Gerhard Dulckeit war ein deutscher Philosoph und Jurist. Er gilt als einer der bedeutendsten Erneuerer der Hegelschen Rechtsphilosophie und verfasste außerdem Schriften zur Rechtsgeschichte und Rechtsdogmatik.

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