Regelkreis

Als Regelkreis wird der in sich geschlossene Wirkungsablauf für die Beeinflussung einer physikalischen Größe in einem technischen Prozess bezeichnet. Wesentlich hierbei ist die Rückführung des aktuellen Wertes an den Regler, der einer Abweichung vom Sollwert kontinuierlich entgegenwirkt (negative Rückkopplung). Zur Beschreibung wird der Regelkreis in einzelne Übertragungsglieder zerlegt (siehe nebenstehendes Blockschaltbild).

Die mit dem Regelkreis geregelte Ausgangsgröße verhält sich robust gegenüber angreifenden Störgrößen an der Regelstrecke. Es ist Aufgabe des Reglers, das Zeitverhalten der Regelgröße bezüglich des statischen und dynamischen Verhaltens gemäß vorgegebener Anforderungen festzulegen. Zur Erfüllung widersprechender Anforderungen wie gutes Führungs- und Störverhalten sind gegebenenfalls aufwändigere Regelkreisstrukturen erforderlich.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Walter Richard Evans stirbt. Walter Richard Evans war ein US-amerikanischer Theoretiker der Regelungstechnik, welcher 1948 das Wurzelortskurvenverfahren zur grafischen Stabilitätsuntersuchung von Regelkreisen entwickelte. Er wurde dafür 1987 von der American Society of Mechanical Engineers (ASME) mit der Rufus Oldenburger Medal ausgezeichnet.
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Geboren: Walter Richard Evans wird in Saint Louis, Missouri geboren. Walter Richard Evans war ein US-amerikanischer Theoretiker der Regelungstechnik, welcher 1948 das Wurzelortskurvenverfahren zur grafischen Stabilitätsuntersuchung von Regelkreisen entwickelte. Er wurde dafür 1987 von der American Society of Mechanical Engineers (ASME) mit der Rufus Oldenburger Medal ausgezeichnet.

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