Regensburg

Regensburg (von lateinischCastra Regina; auch lat. Ratisbona und Ratispona) ist die Hauptstadt des Regierungsbezirks Oberpfalz mit Sitz der Regierung der Oberpfalz wie auch des Landrats des Landkreises Regensburg und eine kreisfreie Stadt in Ostbayern. Seit dem 13. Juli 2006 gehört die weitgehend erhaltene Regensburger Altstadt samt Stadtamhof mit ihren historischen Ensembles und Baudenkmälern zum UNESCO-Welterbe.

Die Stadt hat 145.465 Einwohner (31. Dezember 2015) und steht damit nach München, Nürnberg und Augsburg an vierter Stelle unter den Großstädten des Freistaates Bayern.

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Römisches Reich

171 n. Chr.

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Die Römer können die seit 166 eingefallenen Germanen im ersten Markomannenkrieg vertreiben und errichten die Castra Regina (heute Regensburg).

80 n. Chr.

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Das Kohortenlager Reginum wird am nördlichsten Punkt des Laufes der Donau auf einem Hügel am südlichen Ufer errichtet. Als die militärische Bedeutung dieses Gebietes steigt wird 179 das wesentlich größere Legionslager Castra Regina erbaut. Die Römerfestungen mit ihren Zivilsiedlungen sind die Keimzelle für das spätere Regensburg.

Ereignisse > Politik und Weltgeschehen > Heiliges Römisches Reich

1641

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Der Reichstag in Regensburg beginnt. Er dauert bis (1640)

Heiliges Römisches Reich

1640

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Reichstag in Regensburg
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Der Reichstag in Regensburg endet nach Streitigkeiten über das Kreuz- und Fahnengefecht des Vorjahrs und die darauf folgende rechtswidrige Rekatholisierung der Freien Reichsstadt Donauwörth ohne Reichsabschied. Damit ist das letzte Reichsorgan des Heiligen Römischen Reiches lahmgelegt, eine bedeutende Ursache des Dreißigjährigen Krieges.
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Auf dem Reichstag zu Regensburg erlässt Kaiser Karl V. mit der Constitutio Criminalis Carolina das erste Strafgesetz mit einer Strafprozessordnung in Deutschland.
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Der Regensburger Stadtrat ordnet die Vertreibung der Juden aus der Stadt an, nachdem christliche Handwerker das gefordert haben. Die Regensburger nutzen damit das Machtvakuum nach dem Tode Maximilian I. am 12. Februar 1519 bis zur Krönung von Karl V. Das alte Judenviertel wird zerstört und es entsteht die lukrative Wallfahrt „Zur schönen Maria“ auf dem heutigen Neupfarrplatz. Binnen zweier Wochen müssen alle Juden die Stadt verlassen. Das Ghetto wird samt Synagoge und Schule niedergebrannt, Pfänder werden beschlagnahmt, kostbare Pergamenthandschriften als Einbindematerial für Akten und Bücher missbraucht. Der Friedhof wird geschändet, die über viertausend Grabsteine meist zerstört, teilweise aber auch von Regensburger Bürgern mit Billigung des Rates entwendet und als sichtbare makabre Trophäe des „Sieges“ über die Juden in Hauswände eingemauert. Noch heute sind einige dieser sogenannten Judensteine erhalten.

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