Regenwürmer

Die Regenwürmer (Lumbricidae) sind im Erdboden lebende, gegliederte Würmer aus der Ordnung der Wenigborster (Oligochaeta). Sie gehören innerhalb des Stammes der Ringelwürmer (Annelida) zur Klasse der Gürtelwürmer (Clitellata). Weltweit waren 2008 etwa 670 Arten der Regenwürmer (der Familie Lumbricidae) bekannt. Zusätzlich wird aber eine unbekannte Anzahl morphologisch nicht unterscheidbarer Kryptospezies vermutet.

In der Schweiz und in Deutschland leben derzeit 46 Arten, in Österreich 54. Nicht alle der in Europa lebenden Arten sind ursprünglich dort heimisch. Ihre durchschnittliche Lebenszeit liegt zwischen drei und acht Jahren. Der 9 bis 30 Zentimeter lange Tauwurm oder Gemeine Regenwurm (Lumbricus terrestris) ist neben dem 6 bis 13 Zentimeter langen Kompostwurm (Eisenia fetida) wohl die bekannteste einheimische Annelidenart.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Karl Stellwag stirbt Oberzwieselau. Karl Stellwag war ein studierter Landwirt und deutscher Vorreiter der biologischen Bodenbearbeitung. Im Alter von 80 Jahren veröffentlichte er 1953 seine Erinnerungen und Erfahrungen in der biologischen Bodenbearbeitung, insbesondere mit Hilfe von Kompost und Regenwurm, in einem 55-seitigen Büchlein.
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Gestorben: Gustaf Eisen stirbt in Manhattan, New York, Vereinigte Staaten. Gustaf Eisen war ein schwedischer Naturforscher und Sammler. Er war zu seiner Zeit ein führender Spezialist der Regenwurmforschung, begründete die Rosinen-Industrie in Kalifornien, gründete den zweitältesten Nationalpark der Vereinigten Staaten und machte einen Kelch populär, den er für den Heiligen Kelch hielt. Seinen Namen hat er gelegentlich auch „Gustav Eisen“ oder „Gustavus A. Eisen“ geschrieben.
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Geboren: Otto Graff (Zoologe) wird in Steglitz geboren. Otto Emil Wilhelm Graff ist ein deutscher Zoologe und Bodenkundler. Er war von 1949 bis 1980 in der damaligen Forschungsanstalt für Landwirtschaft in Braunschweig-Völkenrode (heute Johann Heinrich von Thünen-Institut) beschäftigt. Sein Hauptarbeitsgebiet war die Ökologie der Bodentiere von landwirtschaftlich genutzten Böden. Im Vordergrund standen dabei die Humuswirtschaft und die Ökologie der Regenwürmer. Nach seiner Habilitation im Fachbereich Agrarwissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen war er in Gießen auch als Hochschullehrer tätig.
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Geboren: Karl Stellwag wird auf dem Stockfelder Hof in Stockfeld am Bodensee geboren. Karl Stellwag war ein studierter Landwirt und deutscher Vorreiter der biologischen Bodenbearbeitung. Im Alter von 80 Jahren veröffentlichte er 1953 seine Erinnerungen und Erfahrungen in der biologischen Bodenbearbeitung, insbesondere mit Hilfe von Kompost und Regenwurm, in einem 55-seitigen Büchlein.
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Geboren: Gustaf Eisen wird in Stockholm, Schweden geboren. Gustaf Eisen war ein schwedischer Naturforscher und Sammler. Er war zu seiner Zeit ein führender Spezialist der Regenwurmforschung, begründete die Rosinen-Industrie in Kalifornien, gründete den zweitältesten Nationalpark der Vereinigten Staaten und machte einen Kelch populär, den er für den Heiligen Kelch hielt. Seinen Namen hat er gelegentlich auch „Gustav Eisen“ oder „Gustavus A. Eisen“ geschrieben.

Wissenschaft & Technik

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Die Erstausgabe des Werkes The Formation of Vegetable Mould through the Action of Worms, with Observations on their Habits (Die Bildung der Ackererde durch die Tätigkeit der Würmer) von Charles Darwin erscheint. Darwin schließt mit diesem Buch seine Jahrzehnte währenden Studien über die Wechselbeziehungen zwischen Regenwürmern und Bodenbeschaffenheit sowie über das Verhalten dieser Tiere ab.

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