Reginald Mills

Reginald „Reggie“ Cuthbert Mills (* 15. Juli 1912 in London; † Juli 1990 ebenda) war ein britischer Filmeditor, der je einmal für den Oscar für den besten Schnitt, den Preis der British Academy of Film and Television Arts (BAFTA Award) für den besten Schnitt bei einem Kinofilm sowie bei einem Fernsehfilm nominiert war.



Leben und Werk




Nach dem Schulbesuch absolvierte Mills ein Studium im Fach Moderne Sprachen an der University of Cambridge, das er 1934 abschloss. Seine Laufbahn als Editor in der Filmwirtschaft begann er 1939 bei dem von John Baxter inszenierten Film What Would You Do, Chums?, in dem Syd Walker, Jean Gillie und Cyril Chamberlain die Hauptrollen spielten. Während des Zweiten Weltkriegs leistete er seinen Militärdienst bei der Royal Artillery und diente während des Luftangriffs auf London (The Blitz) zwischen September 1940 und Mai 1941 in einer Flugabwehr batterie im Bereich der Themse mündung.Bei der Oscarverleihung 1949 war Mills, der im Laufe seiner bis 1977 dauernden Karriere bei 35 Filmen als Editor mitarbeitete, für den Oscar für den besten Schnitt nominiert, und zwar für den BallettfilmDie roten Schuhe (The Red Shoes, 1948) der Regisseure Michael Powell und Emeric Pressburger mit den Hauptdarstellern Moira Shearer, Anton Walbrook und Marius Goring. Für die 1968 entstandene Shakespeare-VerfilmungRomeo und Julia (Romeo and Juliet) von Franco Zeffirelli mit Leonard Whiting als Romeo Montague und Olivia Hussey als Julia Capulet wurde er 1969 für den BAFTA Award für den besten Filmschnitt nominiert.1971 inszenierte er als Regisseur seinen einzigen eigenen Film Trixis Wunderland (Tales of Beatrix Potter), in dem er mit Frederick Ashton, Alexander Grant und Julie Wood die Märchen von Beatrix Potter verfilmte. Für seine letzte Arbeit als Editor, die ebenfalls von Franco Zeffirelli inszenierte BibelverfilmungJesus von Nazareth (Gesù di Nazareth, 1977) mit Robert Powell, Anne Bancroft und Ernest Borgnine, wurde er 1978 für den BAFTA Award für den besten Schnitt in einem Fernsehfilm nominiert.

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Rundfunk, Film & Fernsehen

1972

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Film: Bruder Sonne, Schwester Mond (engl. Titel: Brother Sun, Sister Moon) ist ein britisch-italienischer Spielfilm von Franco Zeffirelli aus dem Jahr 1972. Er erzählt von den Jugendjahren des Franz von Assisi auf eine Weise, die vor allem das Lebensgefühl und Sehnsüchte von Hippies und Populärkünstlern der 1960er-Jahre zum Ausdruck bringt. Der Film wurde an Originalschauplätzen in Italien gedreht.

Stab:
Regie: Franco Zeffirelli
Drehbuch: Suso Cecchi D’Amico Kenneth Ross Lina Wertmüller Franco Zeffirelli
Produktion: Dyson Lovell Luciano Perugia
Musik: Donovan Riz Ortolani
Kamera: Ennio Guarnieri
Schnitt: Reginald Mills

Besetzung: Graham Faulkner, Judi Bowker, Leigh Lawson, Kenneth Cranham, Lee Montague, Valentina Cortese, Alec Guinness, Michael Feast, Nicholas Willatt, John Sharp, Adolfo Celi, Francesco Guerrieri, Carlo Pisacane

1972

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Film: Bruder Sonne, Schwester Mond (Brother Sun, Sister Moon)

1970

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Film: Sturmhöhe (Wuthering Heights)

1969

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Film: Mein Freund, der Otter (Ring of Bright Water)

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