Reglement 17

Das Reglement 17 (engl. Regulation 17, frz. Règlement 17) war eine Verordnung des Bildungsministeriums der kanadischen Provinz Ontario, die im Juli 1912 durch die konservative Regierung von Premierminister James Whitney erlassen wurde. Sie schränkte die Verwendung von Französisch als Unterrichtssprache nach dem ersten Schuljahr ein und verbot das Lehren des Französischen nach dem vierten Schuljahr. 1913 wurde die Verordnung angepasst, um Französisch während einer Stunde pro Tag zuzulassen.

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Politik & Weltgeschehen

1912

Chronologische Entwicklung der Sprachenpolitik:
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Die Regierung Ontarios erlässt Reglement 17, das den Gebrauch des Französischen als Unterrichtssprache nach dem ersten Schuljahr verbietet und den Französisch-Fremdsprachenunterricht nach dem vierten Schuljahr nicht mehr vorsieht. Reglement 17 kann aufgrund heftiger Proteste nie vollständig umgesetzt werden und wird schließlich 1927 aufgehoben. (Zweisprachigkeit in Kanada)

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