Reichsflotte

Als Reichsflotte bezeichnet man die erste gesamtdeutsche Marine der deutschen Marinegeschichte. Sie wurde am 14. Juni 1848 von der Nationalversammlung in Frankfurt am Main gegründet. Sie sollte allgemein als deutsche Seestreitkraft deutsche Handelsschiffe schützen und konkret im Schleswig-Holsteinischen Krieg gegen Dänemark dienen. Die deutsche Zentralgewalt arbeitete eng mit den deutschen Küstenstaaten und der Provisorischen Regierung Schleswig-Holsteins zusammen. Mit an den Plänen beteiligt war Prinz Adalbert von Preußen, der als Marine-Experte galt und auch Preußen beriet.

In der kurzen Zeit 1848/1849 gelang es, einen kleineren Bestand von Schiffen zu kaufen und umzurüsten. Im Krieg gegen Dänemark kam die Reichsflotte allerdings so gut wie gar nicht zum Einsatz. Nach Niederschlagung der deutschen Revolution ging die Reichsflotte auf dem Weg der Bundeszentralkommission auf den wiederhergestellten Deutschen Bund über.

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Europa

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Im Schleswig-Holsteinischen Krieg liefern sich deutsche und dänische Schiffe das Seegefecht bei Helgoland, das einzige der deutschen Reichsflotte.
Die Ereignisse in Europa:
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Die deutsche Nationalversammlung beschließt im Krieg gegen Dänemark die Aufstellung einer Reichsflotte als erste gesamtdeutsche Marine

Deutscher Bund

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Die letzten Schiffe der im Vorjahr aufgelösten Deutschen Reichsflotte werden versteigert.

Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Karl Rudolf Brommy stirbt in St. Magnus. Karl Rudolf Brommy, eigentlich Karl Rudolf (Carl Rudolph) Bromme war ein Marineoffizier und deutscher Konteradmiral. Er war seit 1849 Befehlshaber der Reichsflotte, der ersten gesamtdeutschen Marine.
Geboren:
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Karl Rudolf Brommy wird in Anger geboren. Karl Rudolf Brommy, eigentlich Karl Rudolf (Carl Rudolph) Bromme war ein Marineoffizier und deutscher Konteradmiral. Er war seit 1849 Befehlshaber der Reichsflotte, der ersten gesamtdeutschen Marine.

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