Politik & Weltgeschehen

283 n. Chr.

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Reichskrise des 3. Jahrhunderts: Der römische Kaiser Carus führt einen erfolgreichen Feldzug gegen das persische Sassanidenreich. Schah Bahram II. kann die Römer nicht zurückhalten, da er selbst in einen Bürgerkrieg gegen seinen Bruder Hormizd verwickelt ist. Auch die persische Hauptstadt Seleukia-Ktesiphon wird vom Kaiser erobert.

277 n. Chr.

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Reichskrise des 3. Jahrhunderts: Kaiser Probus gelingt es in Germania inferior, die Franken und Alamannen wieder über den Rhein zurückzudrängen. Anschließend erneuert er die Verteidigungsanlagen an dem Fluss.

275 n. Chr.

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Reichskrise des 3. Jahrhunderts im Römischen Reich: Der römische Kaiser Aurelian, der einen Feldzug gegen das geschwächte Sassanidenreich vorbereitet, wird in seinem Lager in Caenophrurium, dem heutigen Çorlu, von seinen eigenen Truppen ermordet.

269 n. Chr.

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Reichskrise des 3. Jahrhunderts: Februar/März: Laelianus wird in Mogontiacum, dem heutigen Mainz, von der unzufriedenen Rheinarmee zum Gegenkaiser des Imperium Galliarum ernannt, nachdem sich die wirtschaftliche Situation des Teilreiches stark verschlechtert hatte. Zuvor war Laelianus Legat der Legio XXII Primigenia.

262 n. Chr.

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Reichskrise des 3. Jahrhunderts im Römischen Reich: Der römischen Orientarmee unter Septimius Odaenathus gelingt es, die Provinz Mesopotamien vom Sassanidenreich zurückzuerobern. Angeblich dringt er sogar bis zur persischen Hauptstadt Seleukia-Ktesiphon vor, ohne diese jedoch erobern zu können.

Ereignisse

284 n. Chr.

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März: Reichskrise des 3. Jahrhunderts im Römischen Reich: Kaiser Numerian erleidet in Emesa eine Entzündung der Augen und beginnt, seine Armee nach Rom zurückzuführen.

282 n. Chr.

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Reichskrise des 3. Jahrhunderts: Carus wird im Norden des Römischen Reichs zum Gegenkaiser ernannt. Kaiser Probus schickt Truppen gegen Carus, die sich diesem aber anschließen.

281 n. Chr.

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Reichskrise des 3. Jahrhunderts: Der römische Kaiser Probus lässt den Usurpator Proculus hinrichten, der ihm im Jahr zuvor von seinen eigenen Männern ausgeliefert worden ist.

279 n. Chr.

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Reichskrise des 3. Jahrhunderts: Kaiser Probus geht in der Provinz Asia gegen Isaurier vor, die plündernd durch Kleinasien ziehen. Ferner werden auch die Blemmyer in Ägypten zurückgeschlagen. Dadurch werden die Getreidelieferungen für Rom sichergestellt.

278 n. Chr.

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Reichskrise des 3. Jahrhunderts: Kaiser Probus besiegt die Vandalen in den Provinzen Dalmatia und Raetia.

Antike

285 n. Chr.

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Römisches Reich: Diokletian beginnt eine große Reform des Römischen Reichs, das nach der Reichskrise des 3. Jahrhunderts stark geschwächt ist. Unter anderem teilt er das Reich in zwölf Diözesen mit 85 Provinzen ein.

280 n. Chr.

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Römisches Reich: Reichskrise des 3. Jahrhunderts: Nach Erfolgen gegen die Alamannen wird Proculus von den Bürgern Lugdunums (Lyon) zum Gegenkaiser ausgerufen. Nach Kaiser Probus’ Rückkehr aus den Kämpfen gegen das Sassanidenreich, drängt dieser Proculus nach Norden, wo er erfolglos versucht, Unterstützung von den Franken zu bekommen. Proculus wird verraten und an Probus ausgeliefert.

276 n. Chr.

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Römisches Reich: Reichskrise des 3. Jahrhunderts: Kaiser Tacitus stirbt überraschend nach seinem erfolgreichen Feldzug gegen die Goten. Eutropius und Aurelius Victor berichten, er sei an einer Fieberkrankheit gestorben. Zosimos geht dagegen davon aus, dass Tacitus ermordet wurde.

274 n. Chr.

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Römisches Reich: Die Germanen nutzen die Schwäche der Römer im Westen ihres Reichs aus und überschreiten den Rhein. Unter anderem wird auch die Legio I Minervia in ihrem Lager Bonna angegriffen. Erst 20 Jahre später kann die Rhein-Grenze wiederhergestellt werden. Von nun an siedeln Franken auf dem Gebiet der heutigen Niederlande, Belgiens und im Rheinland. Der Statthalter der Provinz Belgica, Faustinus, erhebt sich gegen Tetricus I. Dieser kann nicht mehr eingreifen.

273 n. Chr.

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Römisches Reich / Imperium Galliarum: Reichskrise des 3. Jahrhunderts: Das im Vorjahr unterworfene Palmyra erhebt sich unter Apsaeus erneut gegen Rom. Zunächst soll der Statthalter von Mesopotamien Marcellinus zum Gegenkaiser ausgerufen werden. Dieser weigert sich jedoch und verrät den Aufstand an Kaiser Aurelian. In Palmyra wird daraufhin Septimius Antiochus zum Gegenkaiser ausgerufen. Aurelian erobert die Stadt mit Hilfe der Legio III Italica erneut und macht sie dem Erdboden gleich. Weiterhin schlägt er eine Revolte von Firmus in Ägypten nieder. Aurelian feiert seinen Triumph in Rom.

"Reichskrise des 3. Jahrhunderts" in den Nachrichten