Reichskulturkammer

Die Reichskulturkammer (RKK) war eine auf Betreiben des Reichsministers für Volksaufklärung und Propaganda Joseph Goebbels durch das von der Reichsregierung beschlossene Reichskulturkammergesetz (RGBl. I, S. 661, verkündet am 22. September 1933) gegründete Institution und ein Instrument der nationalsozialistischen Kulturpolitik zur Gleichschaltung aller Bereiche des Kulturlebens und zur Regelung der sozialen und wirtschaftlichen Belange der Kulturschaffenden. Die Reichskulturkammer hatte ihren Sitz in Berlin. Während die Verwaltung gemeinsam mit dem Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda am Wilhelmplatz 8/9 untergebracht war, verteilten sich die übrigen Kammern und Verbände über zahlreiche Dienstsitze im gesamten Stadtgebiet.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Leopold Gutterer stirbt in Aachen. Leopold Gutterer war ein nationalsozialistischer Funktionär und Politiker. Während der NS-Zeit stieg er bis ins Amt des Staatssekretärs im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda auf und war zeitweise Vizepräsident der Reichskulturkammer. Gutterer galt als enger Vertrauter von Reichspropagandaminister Joseph Goebbels.
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Gestorben: Franz Moraller stirbt in Karlsruhe. Franz Karl Theodor Moraller war ein Journalist und Funktionär der NSDAP in der Zeit des Nationalsozialismus. Er war Gruppenführer der SA und von 1934 bis 1939 Geschäftsführer der Reichskulturkammer.
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Gestorben: Joseph Goebbels stirbt in Berlin. Joseph Goebbels war einer der einflussreichsten Politiker während der Zeit des Nationalsozialismus und einer der engsten Vertrauten Adolf Hitlers. Als Gauleiter von Berlin ab 1926 und als Reichspropagandaleiter ab 1930 hatte er wesentlichen Anteil am Aufstieg der NSDAP in der Schlussphase der Weimarer Republik. Von 1933 bis 1945 war er Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda und Leiter der Reichskulturkammer. Damit trug er dazu bei, die Presse, Rundfunk und Film sowie den gesamten Kulturbereich mithilfe strenger Zensur- und Repressionsmaßnahmen im Sinne des Nationalsozialismus ausrichten.
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Geboren: Franz Moraller wird in Karlsruhe geboren. Franz Karl Theodor Moraller war ein Journalist und Funktionär der NSDAP in der Zeit des Nationalsozialismus. Er war Gruppenführer der SA und von 1934 bis 1939 Geschäftsführer der Reichskulturkammer.
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Geboren: Leopold Gutterer wird in Baden-Baden geboren. Leopold Gutterer war ein nationalsozialistischer Funktionär und Politiker. Während der NS-Zeit stieg er bis ins Amt des Staatssekretärs im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda auf und war zeitweise Vizepräsident der Reichskulturkammer. Gutterer galt als enger Vertrauter von Reichspropagandaminister Joseph Goebbels.

Verlegte Schriften > 1933–1939

1934

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Karl-Friedrich Schrieber: Die Reichskulturkammer. Organisation u. Ziele d. dt. Kulturpolitik (Junker und Dünnhaupt)

1934

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Karl-Friedrich Schrieber: Die Reichskulturkammer. Organisation und Ziele der deutschen Kulturpolitik (Junker und Dünnhaupt)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1943

Zeitgenössische Publikationen:
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Karl-Friedrich Schrieber u.? a. (Hg.): Das Recht der Reichskulturkammer. Sammlung der für den Kulturstand geltenden Gesetze und Verordnungen, der amtlichen Anordnungen und Bekanntmachungen der Reichskulturkammer und ihrer Einzelkammern. 2 Bände. Berlin: Verlag Walter de Gruyter & Co.

1937

Zeitgenössische Publikationen:
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Hans Hinkel: Handbuch der Reichskulturkammer. Berlin: Deutscher Verlag für Politik und Wirtschaft

1936

Zeitgenössische Publikationen:
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Hans Schmidt-Leonhardt: Die Reichskulturkammer. Berlin/Wien

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