Reichsmarine

Reichsmarine war die Bezeichnung der Marine des Deutschen Reichs in der Zeit vom 1. Januar 1921 bis zum 31. Mai 1935. Sie bildete einen Teil der Reichswehr. Nach Gründung der Wehrmacht wurde sie am 1. Juni 1935 in Kriegsmarine umbenannt.

Bereits die während der bürgerlich-demokratischen Revolution von 1848/49 am 4. Juni 1848 von der Frankfurter Nationalversammlung gegründete Marine war in einigen Dokumenten als Reichsmarine bezeichnet worden. Um Verwechslungen zu vermeiden, benutzen Historiker inzwischen den Begriff Reichsflotte für die Marine von 1848.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Helmut Witte (Marineoffizier) stirbt in Duisburg. Helmut Witte war ein deutscher Marineoffizier der Reichsmarine und der Kriegsmarine vor und während des Zweiten Weltkriegs, zuletzt mit dem Dienstgrad eines Kapitänleutnants sowie Manager
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Gestorben: Karl-Heinz Moehle stirbt in Ahrensburg. Karl-Heinz Moehle war ein deutscher Marineoffizier der Reichsmarine und der Kriegsmarine, zuletzt im Rang eines Korvettenkapitäns.
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Gestorben: Ernst Mengersen stirbt in Dortmund. Ernst Mengersen war ein deutscher Marineoffizier der Reichsmarine und der Kriegsmarine, zuletzt im Dienstgrad eines Korvettenkapitäns.
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Gestorben: Georg Schewe stirbt in Hamburg. Georg Schewe war ein deutscher Marineoffizier der Reichsmarine und der Kriegsmarine, zuletzt im Dienstgrad eines Korvettenkapitäns.
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Gestorben: Friedrich Guggenberger stirbt in Erlenbach am Main. Friedrich Guggenberger war ein deutscher Marineoffizier in der Reichsmarine und in der Bundesmarine, zuletzt als Konteradmiral.

Europa

Die Ereignisse in Europa:
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Gründung der ersten deutschen Reichsmarine

Geschichte der Fairplay Flotte > Fairplay X

1911

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Fairplay X : auf der Werft von Janssen & Schmilinsky erbaut, 159? BRT und 452? kW (ca. 615? PS), und war damit zu dieser Zeit der leistungsstärkste Schlepper im Hamburger Hafen. 1914? wurde er von der Kaiserlichen Marine eingezogen und als Sperrverkehrsfahrzeug eingesetzt. 1919? erfolgte die Rückgabe von der Marine an die Reederei. 1937? strandete er bei Bergungsarbeiten am Schoner Duhnen, konnte aber wieder flott gemacht und repariert werden. (Beim Versuch, der Duhnen und der Fairplay X zu Hilfe zu kommen, kenterte und sank das Reichsmarine-Versuchsboot Welle mit seiner gesamten Besatzung von 25 Mann.) Lucy Borchardt nahm diesen Schlepper 1938 mit in die Emigration nach London, dort fuhr er unter britischer Flagge und unter dem Namen Fairplay? One. Er wurde 1944 durch einen Minentreffer schwer beschädigt, konnte aber weiterhin in Fahrt gehalten werden. 1950? überführte die Reederei ihn zurück nach Hamburg, dort erhielt er kurzzeitig die Nummer Fairplay? XX. Er wurde im selben Jahr auf der Werft von Theodor Buschmann bis auf die Bais abgewrackt und als Fairplay? I neu aufgebaut. (Fairplay Reederei)

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1933

Gründung:
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Das Ingenieurskantoor voor Scheepsbouw (kurz IvS), war eine nach dem Ersten Weltkrieg im Juli 1922 am Kneuterdijk in Den Haag gegründete niederländische Tarnorganisation der deutschen Reichsmarine, mit dem Zweck, die deutschen Kenntnisse des U-Boot-Baus zu erhalten und weiter zu entwickeln sowie die Beschränkungen des Versailler Vertrages zu umgehen.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1939

Ehrung > Schiffsnamen:
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Admiral Graf SpeePanzerschiff der Deutschland-Klasse der Reichsmarine, Stapellauf 30. Juni 1934 – Selbstversenkung am 17. Dezember (Maximilian von Spee)

Persönlichkeiten > Sonstige Persönlichkeiten

1948

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William Michaelis (1871–), der Vizeadmiral und Chef der Reichsmarine während der Weimarer Republik verstarb hier am 5. Januar (Putbus)

"Reichsmarine" in den Nachrichten