Politik & Weltgeschehen

952 n. Chr.

thumbnail
Otto der Große vergibt auf dem Reichstag zu Augsburg das Königreich Italien an Berengar II. als Lehen.

Hof- und Reichstage zu Augsburg > 1500

1498

thumbnail
Handwerker zeigten ihren Wohlstand in diesen Jahren durch das Tragen luxuriöser Kleidung, so dass sie äußerlich nur schwierig von Adligen unterscheidbar waren. Auf den Reichstagen zu Freiburg und Augsburg (1500) wurden die Handwerksknechte deshalb ermahnt: "auch kein Gold, Silber, Perlin, Sammet, Seyden, Schamlot noch gestückelten Kleider anzutragen."

Hof- und Reichstage zu Augsburg > 1555

1512

thumbnail
Der Reichstag bekräftigte früher eingeleitete Reichsreformen wie Ewiger Landfriede, Reichskammergericht (beides auf dem Reichstag zu Worms 1495 beschlossen) und Reichsexekutionsordnung , modifizierte jedoch einige Regelungen. So mussten die Reichskreise nunmehr als kaiserliches Exekutivorgan den Landfrieden sicherstellen. Das Reichskammergericht sollte paritätisch nach den Konfessionen besetzt werden.

Gesellschaft & Soziales

Ereignisse > Gesellschaft:
thumbnail
Der böhmische Adelige Jost III. von Rosenberg heiratet während der Reichsversammlung in Augsburg Anna von Roggendorf. (17. Juli)

Religion

thumbnail
Kaiser Karl V. lehnt das Überreichen der Augsburger Apologie durch Philipp Melanchthon auf dem Reichstag zu Augsburg ab.
thumbnail
Das drei Tage dauernde Verhör von Martin Luther durch den Kardinal Thomas Cajetan, den päpstlichen Gesandten, beginnt nach dem Reichstag zu Augsburg. Luther verweigert unter Berufung auf das Evangelium den Widerruf seiner 95 Thesen und flüchtet vor drohender Verhaftung nächtens aus der Stadt.

Hof- und Reichstage zu Augsburg > 1547/1548

1547

thumbnail
beanspruchte der Landeshauptmann Johann Freiherr Ungnad freie Religionsausübung in der Steiermark, blieb mit seinem Ansinnen jedoch erfolglos.

Hof- und Reichstage zu Augsburg > 1550/1551

1551

thumbnail
erging auf dem Reichstag ein kaiserlicher Erlass, dass alle Zigeuner das Land innerhalb von 3 Monaten verlassen müssten.

Europa

1551

thumbnail
Auf dem Reichstag zu Augsburg kann Kaiser Karl V. die Frage seiner Nachfolge nicht in seinem Sinne regeln. Spannungen in religiösen Angelegenheiten führen im Reich zum Fürstenaufstand.
thumbnail
Der Reichstag zu Augsburg wird eröffnet. Die Beratungen führen zur Herausgabe einer Reichsexekutionsordnung, zur Vollstreckung der Urteile des Reichskammergerichts und der Einteilung des Reiches in sechs Reichskreise. Das Reichsregiment wird eingeführt.
thumbnail
Nach seiner Weigerung, bestimmte Reichsgüter an König Rudolf zurückzugeben, wird über den böhmischen König Premysl Ottokar II. auf dem Reichstag zu Augsburg die Reichsacht verhängt.
thumbnail
Kaiser Friedrich I. Barbarossa entscheidet auf dem Reichstag zu Augsburg, dass Heinrich der Löwe eine Zollbrücke über die Isar betreiben darf, dem Bischof von Freising aber ein Drittel aller künftigen Einnahmen abgeben muss, weil er dessen Flussübergang zerstört hat. Diese Urkunde, der Augsburger Schied, in der der Ortsname Munichen erstmals erwähnt wurde, gilt als Stadtgründungsurkunde von München.

Sonstige Ereignisse

1555

thumbnail
Reichstag unter König Ferdinand I.: Augsburger Religionsfriede

1530

thumbnail
Reichstag unter Kaiser Karl V.: Verlesung des „Augsburger Bekenntnisses“ (Confessio Augustana).

Reichstag zu Augsburg

thumbnail
Der Bruder des Kaisers, König Ferdinand I., eröffnet den Reichstag zu Augsburg zur Neuordnung der politisch-kirchlichen Verhältnisse im Reich.

1548

thumbnail
seit 1547: Geharnischter Reichstag zu Augsburg

Wirtschaft

thumbnail
Der Reichstag zu Augsburg unternimmt einen neuen Anlauf zur Reichsmünzordnung. Trotz der allgemeinen Erkenntnis der Schädlichkeit der bestehenden Münzverhältnisse und des allgemeinen Rufes nach einheitlicher Gestaltung des Münzwesens schließen sich auch dieser Reichsmünzordnung nicht alle Reichsfürsten an.

1551

thumbnail
Auf dem Reichstag zu Augsburg wird eine Reichsmünzordnung erlassen. Außerdem wird erstmals seit 1505 wieder ein Gemeiner Pfennig eingehoben.

Antike

1582

thumbnail
Heiliges Römisches Reich: Der Reichstag zu Augsburg erhebt Radkersburg zur Reichsfestung und bewilligt dem Kaiser Rudolf II. (HRR) Finanzmittel für den Kampf gegen die Türken. Im Reichsfürstenrat wird künftig zwischen Alt- und Neufürsten unterschieden.

1566

thumbnail
Heiliges Römisches Reich: Auf dem Reichstag zu Augsburg findet Kaiser Maximilian II. (HRR) keine Mehrheit dafür, den besonders in der Pfalz gehuldigten Calvinismus aus Deutschland zu vertreiben. Die Versammlung verabschiedet ferner die „Augsburger Reichsmünzordnung“, welche für längere Zeit Stabilität im Geldwesen bringt.

1558

thumbnail
Heiliges Römisches Reich: Auf dem Reichstag zu Augsburg streben Kursachsen und Kurpfalz die Abschaffung des Geistlichen Vorbehalts an.

1550

thumbnail
Heiliges Römisches Reich: Der Kaiser Karl V. beruft einen Reichstag zu Augsburg ein, welcher sich bis ins Jahr 1551 hinein erstrecken wird.

1547

thumbnail
Heiliges Römisches Reich: Der Geharnischte Reichstag zu Augsburg beginnt; er dauert bis in das Jahr 1548 hinein. Der Kaiser scheitert mit Plänen zur Niederwerfung des Luthertums.

"Reichstage zu Augsburg" in den Nachrichten