Reporter ohne Grenzen

Reporter ohne Grenzen (ROG; französischReporters sans frontières, RSF) ist eine international tätige Nichtregierungsorganisation und setzt sich weltweit für die Pressefreiheit und gegen Zensur ein. Unter Berufung auf Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung) engagiert sich die Organisation unter anderem für aus politischen Gründen inhaftierte Journalisten.

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Geboren & Gestorben

1973

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Geboren: Jean-François Julliard wird in Bordeaux geboren. Jean-François Julliard ist ein französischer Journalist und Generalsekretär der Organisation Reporter ohne Grenzen.

1970

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Geboren: Matthias Spielkamp wird in Paderborn geboren. Matthias Spielkamp ist ein deutscher Journalist, Unternehmer und Bürgerrechtsaktivist. Er ist Mitgründer und Herausgeber des Online-Informationsangebots iRights.info, Mitgründer der Advocacy-Plattform AlgorithmWatch und Vorstandsmitglied der deutschen Sektion von Reporter ohne Grenzen.

Rundfunk, Film & Fernsehen

1985

Rundfunk:
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In Montpellier, Frankreich wird die Organisation Reporter ohne Grenzen (Reporters sans frontièrs) gegründet. Ziel ist es, weltweit für Pressefreiheit und gegen Zensur einzutreten.

Kritik

2003

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wurde Reporter ohne Grenzen für ein Jahr die Beraterfunktion der UN-Menschenrechtskommission entzogen. Der Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen schloss sich einer Initiative Kubas an, weil ROG die Übernahme der Präsidentschaft der UN-Menschenrechtskommission durch das totalitär regierte Libyen heftig kritisiert hatte. Mehrere westliche Länder distanzierten sich von dem umstrittenen Votum.

Organisation und Finanzierung > Österreichische Sektion

2013

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– Kommunikations- und Nachrichtenplattform Bianet, Türkei

2012

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– Emanuela Zuccalá und Alessia Cerantola, Italien

2011

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– Rényi Pál Dániel und Maria Vásárhelyi, Ungarn

2010

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– Olga Bobrova und Michail Beketow, Russland

2009

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– Eynulla Fatullayev und Ganimat Zahidov, Aserbaidschan

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2014

Preisträger:
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Reporter ohne Grenzen (Internationaler Demokratiepreis Bonn)

2013

Ehrung:
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Preis für Meinungsfreiheit der Internationalen Verbands der Presseclubs (IAPC)

2012

Ehrung:
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Internationaler Journalismuspreis des Internationalen Presseclubs Madrid (CIP)

2009

Ehrung:
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Karlsmedaille für europäische Medien

2009

Preisträger:
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Shirin Ebadi , Reporter ohne Grenzen (Roland Berger Preis für Menschenwürde)

Tagesgeschehen

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Paris/Frankreich: Die Organisation Reporter ohne Grenzen vergibt ihre diesjährigen Auszeichnungen für Menschenrechte und Pressefreiheit an den syrischen Karikaturisten Ali Ferzat und die Wochenzeitung Weekly Eleven News aus Myanmar.
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Paris/Frankreich: Der syrische Staatspräsident Assad nimmt einen Tag nach der Gründungsversammlung der Union für das Mittelmeer neben dem Premierminister Israels, Ehud Olmert und Ägyptens Staatschef Mubarak auf der Ehrentribüne an der traditionellen Militärparade anlässlich des französischen Nationalfeiertages teil. Der syrische Geheimdienst wird eines Anschlages auf UN-Soldaten in Beirut verdächtigt, bei dem 1983 58 Franzosen ums Leben kamen. Aktivisten der Organisation Reporter ohne Grenzen hatten am Rande der Parade gegen Assads Teilnahme protestiert und wurden verhaftet.
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Lissabon/Portugal: In der portugiesischen Hauptstadt findet nach sieben Jahren wieder ein Treffen von Führern aus Afrika und der Europäischen Union statt. Neben dem Thema Menschenrechte stehen auch Fragen von Handel, Umwelt, Einwanderung und Sicherheit auf der Agenda. Der britische Premierminister Gordon Brown bleibt dem Treffen aus Protest an der Teilnahme des Präsidenten von Simbabwe Robert Mugabe fern, dem die Einreise in die EU nicht erlaubt ist. Aktivisten rufen am Rande der Veranstaltung auf, auch die Krise im sudanesischen Darfur mehr Beachtung zu schenken. Die Organisation Reporter ohne Grenzen hatte schon im Vorfeld dazu aufgerufen, Eritreas Präsidenten Isayas Afewerki wegen Menschenrechtsverletzungen in dem afrikanischen Land zur Persona non grata zu erklären.
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Paris/Frankreich: Nach einer Bilanz der Hilfsorganisation Reporter ohne Grenzen ist das Jahr 2006 insgesamt eines der gefährlichsten Jahre für Journalisten seit Beginn ihrer Erhebung: In 21 Ländern wurden 81 Medienvertreter in Ausübung ihres Berufes getötet. Außerdem wurden 56 Reporter Opfer von Entführungen, in erster Linie im Irak und im Gazastreifen. Darüber hinaus kamen 32 Mitarbeiter von Medienvertretern (Fahrer, Übersetzer und Techniker) bei ihrer unterstützenden Arbeit ums Leben. Dabei war der Irak erwartungsgemäß zum vierten Mal hintereinander das gefährlichste Land für Journalisten mit 64 Opfern, gefolgt von Mexiko mit neun und den Philippinen mit sechs Toten.
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Reporter ohne Grenzen wirft dem Portalbetreiber Yahoo! Mithilfe bei der Verfolgung chinesischer Dissidenten vor.

"Reporter ohne Grenzen" in den Nachrichten