Republikanismus (Irland)

Als Republikanismus (englischrepublicanism, irischpoblachtachas) wird in Irland zumeist eine radikalisierte Strömung des heutigen irischen Nationalismus bezeichnet. Wichtige Vertreter dieser politischen Richtung sind heute die Parteien Fianna Fáil und Sinn Féin, wobei erstere schon immer einzig dessen gewaltfreie Form unterstützen. Die Gegenströmung zum Republikanismus ist der vor allem in Nordirland verbreitete Unionismus.

Im Nordirlandkonflikt streben die Republikaner die Aufhebung des territorialen status quo (der Teilung der Insel Irland in Nordirland und die Republik Irland) und somit die Vereinigung der gesamten Insel Irland unter einem irischen Nationalstaat (englisch: United Ireland) an (d. h. faktisch den Beitritt Nordirlands zur Republik Irland).

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Geboren & Gestorben

1952

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Geboren: Tommy McKearney wird in Lurgan, Nordirland geboren. Tommy McKearney ist ein irischer Republikaner, Sozialist, Hungerstreikender und war ein Mitglied der Provisional Irish Republican Army (IRA).
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Geboren: Martin McGuinness wird in Derry geboren. James Martin Pacelli McGuinness ist ein nordirischer Politiker und Parlamentsmitglied für Mid Ulster. Er ist Mitglied in der irisch-republikanischen Partei Sinn Féin und von 2007 bis 2017 der amtierende Deputy?First Minister?of?Northern Ireland. Am 9. Januar 2017 trat er von diesem Amt zurück.
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Geboren: Gerry Adams wird in Belfast, Nordirland geboren. Gerard „Gerry“ Adams ist ein irisch-republikanischerPolitiker, Präsident der Partei Sinn Féin und seit 2011 Teachta Dála (TD) für Louth (Abgeordneter des irischen Unterhauses, Dáil Éireann). Von 1983 bis 1992 sowie von 1995 bis 2011 war er Abgeordneter (MP) im britischen Unterhaus, dessen Sitz er jedoch aus ideologischen Gründen (Sinn-Féin-Politik des Abstentionismus) nie einnahm, und von 1998 bis 2010 Abgeordneter (MLA) der Nordirland-Versammlung.

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