Reunionspolitik

Reunionspolitik (von französischréunion ‚Vereinigung‘) bezeichnet die Politik des französischen Königs in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts, die auf die Annexion jener Gebiete des Heiligen Römischen Reichs zielte, die nach französischer Auffassung mit bestimmten unter französischer Souveränität stehenden Territorien rechtlich verbunden waren und daher mit diesen „wiedervereint“ werden sollten. Im Zuge der Reunionspolitik führte Frankreich die sogenannten Reunionskriege:

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Europa

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Im Waffenstillstand von Regensburg zur Beendigung des Reunionskrieges vereinbaren Kaiser Leopold I. und Reich mit Frankreichs König Ludwig XIV. eine Waffenruhe an der Westgrenze. Frankreich wird das von ihm in Reunionen annektierte Reichsgebiet auf die Dauer von 20 Jahren überlassen.
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Die Reichsstadt Straßburg wird von ihrem Rat an Frankreich übergeben, nachdem König Ludwig XIV. im Rahmen seiner Reunionspolitik ein 30.000-Mann-Heer unter François-Michel Le Tellier, marquis de Louvois vor die Stadt beordert hat. Drei Wochen später zieht König Ludwig XIV. selbst mit seinem Hofstaat in die Stadt ein, um den Treueeid des dortigen Magistrats entgegenzunehmen. Die Annexion wird im Frieden von Rijswijk 1697 endgültig.

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