Rhätische Bahn

Die Rhätische Bahn (RhB) (italienischFerrovia retica, rätoromanischAudio-Datei / HörbeispielViafier retica?/i) ist ein Eisenbahnverkehrs- und Eisenbahninfrastrukturunternehmen in der Schweiz. Die Aktiengesellschaft hat ihren Sitz in Chur. Das Streckennetz liegt überwiegend im Kanton Graubünden, ein kleiner Teil auch in Italien. Von Misox aus bestand früher auch eine Strecke ins Tessin.

Der Name geht auf die frühere römische Provinz Raetia zurück. Dieser wurde im 18. Jahrhundert auch für den Freistaat der drei Bünde verwendet, deren grösster Teil 1799 im helvetischen Kanton Rätien aufging. Mit der Mediationsakte Bonapartes erfolgte 1803 die Umbenennung Rätiens in Graubünden.

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Beispiele bekannter Bogenbrücken

1909

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Wiesener Viadukt, Graubünden, Schweiz, größte Steinbrücke der Rhätischen Bahn (Bogenbrücke)

Geschichtlicher Überblick

1913

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die Rhätische Bahn beschafft sieben mit Repulsionsmotoren ausgerüstete Loks (RhB Ge 2/4), von denen heute noch zwei weitgehend im Originalzustand vorhanden sind

Geschichte > Erste Erweiterungen des Streckennetzes

1923

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wurde eine Konzession erteilt, um von Thusis durch die Hinterrheinschlucht und einen 5150? m langen Bernhardintunnel eine 60? km lange Strecke nach Mesocco zu bauen.

1922

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Reichenau-Tamins–Disentis/Mustér

1921

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Klosters–Landquart–Chur–Thusis (Ringschluss)

1920

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Davos Dorf–Klosters

1919

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Bever–Filisur–Thusis und Davos Dorf

Erhaltene Fahrzeuge > Schweiz

1939

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beschaffte die Rhätische Bahn vier luxuriöse Pullman-Salonwagen. 1998 wurden diese Art-Déco-Wagen gerettet und Dank der Hilfe von Sponsoren unter Aufsicht der Denkmalpflege des Kantons Graubünden restauriert. Sie werden heute in touristischen Sonderzügen eingesetzt und können auch privat gemietet werden. Zum Abschluss der Rettungsaktion wird der 1928 von der Waggonfabrik Schlieren gebaute historische Mitropa-Salon-Speisewagen ohne Küche (WR 3814) der Berninabahn durch den Verein pro Salonwagen RhB mit Hilfe von Sponsorengeldern zu einem nostalgischen Piano-Barwagen umgestaltet.

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