Rheinfranken

Lage an der Grenze zum Niedergermanischen Limes – Germanische Stämme auf dem Wege zum Fränkischen Stammesbund
Bild: Juschki

Die Rheinfranken (im Raum Köln Kölner Franken, ab dem 5./6. Jahrhundert auch ripuarische Franken oder Ripuarier, von lat.ripa „Ufer“) sind in der klassischen Geschichtsschreibung eine von drei Gruppen der Franken und waren am Mittelrhein ansässig. Nach der Vereinigung einzelner Stämme im 4. Jahrhundert lag das Hauptsiedlungsgebiet der Rheinfranken entlang des Rheins – daher ihr Name – wo sie sich später von Köln über Mainz bis nach Worms und Speyer ausbreiteten.

mehr zu "Rheinfranken" in der Wikipedia: Rheinfranken

Ereignisse

413 n. Chr.

thumbnail
oder 420: Die am Niederrhein siedelnden Franken dehnen ihr Siedlungsgebiet aus; es kommt zur Teilung in Salfranken und Rheinfranken, wobei die Salfranken bei Köln den Rhein überschreiten. (413)

Politik & Weltgeschehen

509 n. Chr.

thumbnail
Um 509: Chlodwig lässt zur Sicherung seiner Alleinherrschaft die noch amtierenden fränkischen Kleinkönige ermorden; damit endet auch die Teilung zwischen Rheinfranken und Salfranken. Das Frankenreich wird eine einheitliche Monarchie, die Königskrone erblich in der Dynastie der Merowinger, d. h. unter Chlodwigs Söhnen.

Europa

623 n. Chr.

thumbnail
um 623: Chlothar II. lässt mit dem Lex Ribuaria und dem Pactus Legis Alamannorum das Volksrecht der Rheinfranken bzw. der Alamannen aufzeichnen.

475 n. Chr.

Westeuropa:
thumbnail
Trier gelangt unter die Herrschaft der Rheinfranken; auch Köln wird fränkisch. Da der örtliche Machthaber Triers, Arbogast der Jüngere, Katholik ist, bleibt der christliche Glauben erhalten.

"Rheinfranken" in den Nachrichten