Rheinfranken

Lage an der Grenze zum Niedergermanischen Limes – Germanische Stämme auf dem Wege zum Fränkischen Stammesbund

Ausbreitung von Salfranken und Rheinfranken bis zum 5./6. Jahrhundert

Ripuarische Franken in Austrien zur Zeit des Königs Dagobert I. im Jahre 623

Das römische Köln, 3. bis 4. Jahrhundert bevor es von den Rheinfranken erobert wurde (Schaubild im Römisch-Germanischen Museum)

Der Rheinische Fächer1: Niederfränkisch2: Limburgisch3: Ripuarisch4: nördliches Moselfränkisch5: südliches Moselfränkisch6: Rheinfränkisch

Die Rheinfranken (im Raum Köln Kölner Franken, ab dem 5./6. Jahrhundert auch ripuarische Franken oder Ripuarier, von lat.ripa „Ufer“) sind in der klassischen Geschichtsschreibung eine von drei Gruppen der Franken und waren am Mittelrhein ansässig. Nach der Vereinigung einzelner Stämme im 4. Jahrhundert lag das Hauptsiedlungsgebiet der Rheinfranken entlang des Rheins – daher ihr Name – wo sie sich später von Köln über Mainz bis nach Worms und Speyer ausbreiteten.

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Ereignisse

413 n. Chr.

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oder 420: Die am Niederrhein siedelnden Franken dehnen ihr Siedlungsgebiet aus; es kommt zur Teilung in Salfranken und Rheinfranken, wobei die Salfranken bei Köln den Rhein überschreiten. (413)

Politik & Weltgeschehen

509 n. Chr.

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Um 509: Chlodwig lässt zur Sicherung seiner Alleinherrschaft die noch amtierenden fränkischen Kleinkönige ermorden; damit endet auch die Teilung zwischen Rheinfranken und Salfranken. Das Frankenreich wird eine einheitliche Monarchie, die Königskrone erblich in der Dynastie der Merowinger, d. h. unter Chlodwigs Söhnen.

Europa

623 n. Chr.

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um 623: Chlothar II. lässt mit dem Lex Ribuaria und dem Pactus Legis Alamannorum das Volksrecht der Rheinfranken bzw. der Alamannen aufzeichnen.

475 n. Chr.

Westeuropa:
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Trier gelangt unter die Herrschaft der Rheinfranken; auch Köln wird fränkisch. Da der örtliche Machthaber Triers, Arbogast der Jüngere, Katholik ist, bleibt der christliche Glauben erhalten.

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