Rheinprovinz

Die Rheinprovinz(Provinz Rheinland, Rheinpreußen, die Rheinlande) war eine der preußischen Provinzen, die vom 22. Juni 1822 bis zur Auflösung nach dem Zweiten Weltkrieg den preußischen Staat bildeten. Sie umfasste das Rheinland von Saarbrücken bis Kleve. Sitz des Oberpräsidenten und der anderen staatlichen Verwaltungsbehörden für die Provinz war Koblenz. Der Parlaments- und Verwaltungssitz für den Provinzialverband der Rheinprovinz, eine Selbstverwaltungskörperschaft für überkommunale Aufgaben mit den Hauptorganen Landeshauptmann und Provinziallandtag, war Düsseldorf. Der nördliche Teil dieser Provinz liegt heute im Land Nordrhein-Westfalen, der südliche in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Kleinere Teile gehören heute zu Hessen (ehemaliger Landkreis Wetzlar) und zu Belgien (ehemalige Kreise Eupen und Malmedy).

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Geboren & Gestorben

1987

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Geboren > 20. Jahrhundert > 1951–2000: Pablo Santos, mexikanischer Schauspieler und Produzent (9. Januar)
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Gestorben: Friedrich Wilhelm Dombois stirbt. Friedrich Wilhelm Dombois war ein deutscher Verwaltungsjurist und Landrat. Dombois wirkte als Landrat im Kreis Prenzlau (1920–1922), im Kreis Stolp (1922–1937) und bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges im Kreis Düsseldorf-Mettmann, Rheinprovinz (1937–1945).
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Gestorben: Franz Wolff-Metternich stirbt in Köln. Franz Graf Wolff-Metternich zur Gracht war ein deutscher Kunsthistoriker und von 1928 bis 1950 Landeskonservator für die Rheinprovinz bzw. 1945/1946 für die Provinz Nordrhein und nachfolgend für die Regierungsbezirke Aachen, Düsseldorf und Köln.
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Gestorben: Walter Koch (Kirchenrechtler) stirbt in Remscheid-Lennep. Walter Koch war ein deutscher Jurist. Von 1937 bis 1945 war er Konsistorialpräsident des Evangelischen Konsistoriums der Rheinprovinz.

Persönlichkeiten > Söhne und Töchter der Stadt

1805

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Ludwig zu Solms-Hohensolms-Lich, Jurist, Präsident der Ersten Kammer des Landstände des Großherzogtums Hessen, Marschall des Provinziallandtages der preußischen Rheinprovinz, Preußischer Staatsrat und Abgeordneter des Norddeutschen Bundes.

Geschichte

1815

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Mülheim gelangt an das Königreich Preußen, wird Sitz des neu gebildeten Kreises Mülheim in der Rheinprovinz und entwickelt sich in der Folge zur Industriestadt. Während der Industrialisierung im 19. Jahrhundert ließen sich einige Unternehmen auf Mülheimer Gebiet nieder die überregionale Bekanntheit erreichen sollten, so 1851 die Bleiweißfabrik „Lindgens & Söhne“, 1872 die Schamottefabrik „Martin & Pagenstecher“, 1872 das Walzwerk „Böcking & Cie“ und 1874 die Drahtseilerei „Felten & Guilleaume“. (Mülheim (Köln))

Adelsarchiv unterscheidet zwei Geschlechter > Uradelige Raesfeld(t) > Adelsbestätigung und Standeserhebung

1829

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Eintragung in die Adelsmatrikel der preußischen Rheinprovinz für (Karl von Raesfeld) am 5. August (Raesfeld (Adelsgeschlecht))

Oberpräsidenten

Wirtschaft

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Die von Karl Marx in Köln herausgegebene Neue Rheinische Zeitung stellt nach dem Scheitern der Märzrevolution in der preußischen Rheinprovinz ihr Erscheinen ein.

Geschichte > Ausgangslage

1855

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Regierungsbezirke Koblenz und Trier: seit 1815 preußisch und seit 1822 Teil der Rheinprovinz; vorher galten bis 1935 der Reihe nach bzw. einander ergänzend die Gemeindeordnung für die Rheinprovinz vom 23. Juli 1845 und 15. Mai 1856, die Rheinische Städteordnung vom 15. Mai 1856 und die Amtsordnung vom 13. Juli 1935. Im Landkreis Birkenfeld galt bis 1937 die Gemeindeordnung für das Herzogtum Oldenburg vom 1. Juli (Verbandsgemeinde (Rheinland-Pfalz))

Mitglieder > W

1940

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Fritz Weitzel (1904–), Wahlkreis 22 (Düsseldorf Ost), verstorben am 19. Juni (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

Mitglieder > U

1941

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Gotthard Urban (1905–), Wahlkreis 22 (Düsseldorf Ost), gefallen am 27. Juli (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

1939

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Heinrich Unger (Essen) (1868–), Wahlkreis 23 (Düsseldorf West), verstorben am 16. April (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

Schulwesen

1860

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22 Gymnasien; dazu gekommen waren inzwischen: Rheinische Ritterakademie in Bedburg (1837/41), Königliches Gymnasium zu Emmerich (1830/32), Königliches Gymnasium zu Kempen (1855/57), Königliches Katholisches Gymnasiums an der Apostelkirche zu Köln , Gymnasium zu Neuß (1852); ab 1852 war dem Provinzialschulkollegium auch das Königliche Katholische Gymnasium zu Hedingen bei Sigmaringen unterstellt

1860

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zehn Höhere Bürgerschulen: Crefeld (1859/62), Kerpen , Lennep (1849/55), Mayen (1862), M. Gladbach (1829/60), Mülheim am Rhein (1830), Neuwied (1825), Rheydt (1827), Solingen (1841), Trier (1846/47); darüber hinaus bestehen in einigen Städten Höhere Stadtschulen

1856

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13 Progymnasien: Andernach (1815/63), Erkelenz , Jülich (1862), Linz (1846/55), M. Gladbach (1846), Moers (1824), Neuwied (1819/25 progymnasiale Nebenklassen an der Höheren Bürgerschule), Prüm (1852), Saarlouis (1816), Siegburg (1855), St. Wendel , Trarbach (1855), Wipperfürth (1855)

1856

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acht Provinzial-Gewerbeschulen: Aachen , Barmen (1863), Elberfeld (1825), Koblenz (1855), Köln (1833), Crefeld (1851), Saarbrücken , Trier (1830)

1854

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fünf Taubstummenanstalten: Aachen (1832/86), Brühl , Kempen (1841), Köln (1828/31) und Neuwied und

Mitglieder > C

1941

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Robert Claussen (1909–), Wahlkreis 21 (Koblenz-Trier), gefallen am 3. August (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

Mitglieder > H

1942

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Reinhard Heydrich (1904–), Wahlkreis 22 (Düsseldorf Ost), verstorben am 4. Juni (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

Mitglieder > P

1943

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Oswald Pohl (1892–1951), Wahlkreis 22 (Düsseldorf Ost), eingetreten am 10. Juli 1942 für Abg. Heydrich, ausgeschieden am 31. März (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

Mitglieder > V

1943

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Konrad Volm (1897–1958), Wahlkreis 20 (Köln-Aachen), ausgeschieden am 22. Mai (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

Mitglieder > S

1944

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Ludwig Schneider (München) (1902–), Wahlkreis 20 (Köln-Aachen), gefallen am 15. Oktober (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

1941

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Ernst Schwarz (Düsseldorf) (1904–), Wahlkreis 22 (Düsseldorf Ost), gefallen am 5. April (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

1940

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Karl Georg Schmidt (Köln) (1904–), Wahlkreis 20 (Köln-Aachen), verstorben am 26. November (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

Mitglieder > F

1944

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Rudolf Feick (1900–1945), Wahlkreis 22 (Düsseldorf Ost), ausgeschieden am 22. April (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

Mitglieder > J

1944

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Heinz-Hugo John (1904–), Wahlkreis 22 (Düsseldorf Ost), gefallen am 9. Juni (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

Mitglieder > K

1944

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Manfred Freiherr von Killinger (1886–), Wahlkreis 23 (Düsseldorf West), verstorben am 2. September (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

Mitglieder > N

1944

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Heinrich Niem (1906–), Wahlkreis 22 (Düsseldorf Ost), verstorben am 20. August (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

Mitglieder > B

1945

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Wilhelm Beyer, (1885–), Wahlkreis 23 (Düsseldorf West), verstorben am 11. April (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

1941

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Peter Berns (1907–), Wahlkreis 22 (Düsseldorf Ost), gefallen am 3. Juli (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

Mitglieder > E

1945

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Kuno von Eltz-Rübenach (1904–), Wahlkreis 20 (Köln-Aachen), gefallen am 30. Januar (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

Mitglieder > D

1945

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Werner Daitz (1884–), Wahlkreis 20 (Köln-Aachen), verstorben am 5. Mai (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

1944

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Oskar Druschel (1904–), Wahlkreis 22 (Düsseldorf Ost), gefallen am 28. Juni (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

1941

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Detlef Dern (1905–), Wahlkreis 21 (Koblenz-Trier), gefallen am 15. August (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

Mitglieder > G

1945

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Günther Gräntz (1905–), Wahlkreis 21 (Koblenz-Trier), gefallen am 30. April (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

Mitglieder > O

1945

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Theodor Oppermann (Hannover) (1889–), Wahlkreis 22 (Düsseldorf Ost), verstorben am 6. Mai (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

Politik & Weltgeschehen

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In Berlin gibt die britische Militärregierung die beabsichtigte Zusammenlegung der nördlichen Rheinprovinz mit der Provinz Westfalen bekannt. Hauptstadt des neuen Landes Nordrhein-Westfalen wird Düsseldorf.

Musik

1983

Diskografie > Compilation:
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Wat? Willem – Seine stärksten Songs (Wilken F. Dincklage)

Award > Stockholm Lifetime Achievement Award

Rundfunk, Film & Fernsehen

2008

Einteilung nach Messmethoden > Gradiometrie:
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Messung von Schweregradienten (Unterschied im Schwerefeld an verschiedenen Stellen des Satelliten). Erstmals bei GOCE (Satellitengeodäsie)

1988

Deutsche Verfilmungen:
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Tagebuch für einen Mörder (Durbridge-Filme)

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