Rhomäer

Als Rhomäer (oder Romäer) bezeichnet die Byzantinistik mitunter die Einwohner des mittelalterlichen Oströmischen/Byzantinischen Reiches.

Das Byzantinische Reich war die direkte Fortsetzung des (Ost-)Römischen Reiches. Da sich die Bewohner des Reiches selbst in der römischen Tradition sahen, sind die in der Geschichtswissenschaft üblichen Bezeichnungen „byzantinisch“ und „Byzantiner“ neuzeitliche Kunstwörter. Im Grunde gilt dies auch für das Wort „Rhomäer“: In der deutschsprachigen Byzantinistik ist es üblich, die Selbstbezeichnung Ῥωμαῖοι (Rhomaioi), die sich in den mittelgriechischen Quellen findet, mit „Rhomäer“ wiederzugeben.

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