Rhythmus (Musik)

In der Musik bezeichnet der Begriff Rhythmus (altgriechischῥυθμός) eine der beiden horizontalen (zeitlichen)Dauerstrukturen von Einzel-Schallereignissen (Einsätze oder ggf. Endungen von Tönen/Geräuschen, grafisch durch Notenzeichen repräsentiert) und Dauern der Stille (grafisch: Pausenzeichen), bzw. die Dauerstrukturen unveränderlich-zusammenhängend interpretierter musikalischer Konzepte/Perzepte (z. B. Rhythmus der Fundamenttöne, Rhythmus der Tonhöhen (unabhängig vom Rhythmus der Anschläge/Endungen), Rhythmen von wiederkehrenden Tonhöhen in scheinpolyphoner Melodik, uva.).

Repräsentiert man eine musikalische Struktur als ein zweidimensionales Diagramm mit der Zeit auf der X-Achse und der Tonhöhe auf der Y-Achse (vergleichbar mit der Notenschrift), bezeichnet Rhythmus neben der Melodie eine der beiden horizontalen Strukturen. Die dazu senkrechtevertikale Komponente entspricht in diesem Bild der Tonhöhe. Beides ist grundsätzlich unabhängig voneinander veränderlich, allerdings kommuniziert auch die Dimension der Tonhöhe Rhythmen.

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Geboren & Gestorben

1980

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Gestorben: Arthur Morris Jones stirbt. Arthur Morris Jones war ein britischer Musikethnologe, der als protestantischer Missionar in Sambia im frühen zwanzigsten Jahrhundert arbeitete. Er war an der St. Mark's School in Mapanza in der Südprovinz des heutigen Sambia (damals Nordrhodesien genannt) stationiert. Er wurde wegen seiner ethnisch-musikwissenschaftlichen Arbeit bekannt, insbesondere seinen zweibändigen Studien zu afrikanischer Musik (Studies in African Music). Er trug mit seiner Arbeit zu afrikanischer Ryhthmusstruktur Wichtiges zur Begründung der Forschung über afrikanische Musik bei. Von 1952 bis 1966 war er Dozent für afrikanische Musik an der School of Oriental and African Studies in London.
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Gestorben: Don Ellis stirbt in North Hollywood. Donald Johnson „Don“ Ellis war ein US-amerikanischer Jazz-Trompeter, Schlagzeuger, Komponist und Bandleader, der vor allem durch seine Arbeit mit komplexen Rhythmen und Taktarten berühmt wurde. Seine Bands waren dafür bekannt, dass sie auch komplexe Metren zum Swingen bringen konnten. Er beschäftigte sich früh mit Aspekten der neuen Musik im Kontext des Jazz, experimentierte mit einer Vielzahl von elektronischen Instrumenten und Effektgeräten und integrierte indische, osteuropäische wie arabische Elemente in seine Kompositionen. Zugleich erprobte er auch neue Besetzungen: Er beschäftigte zeitweise drei Bassisten und vier Perkussionisten in seiner Big Band. Außerdem erfand er eine Trompete mit vier Ventilen, um Vierteltöne spielen zu können.
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Geboren: Treble (Band) wird geboren. Treble war eine niederländische Band aus Limburg, die aus drei weiblichen Mitgliedern bestand: Caroline Hoffman, Djem van Dijk (* 2. Juli 1987) und ihrer Schwester Niña van Dijk (* 26. Mai 1985). Treble hatte einen ganz außergewöhnlichen und eigenen Musikstil. Sie sangen teilweise in englisch, aber auch in ihrer sogenannten „Treble-taal“ (dt. „Treble-Sprache“). Viele ihrer Lieder haben eine Art afrikanischenRhythmus.
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Geboren: Mambo Kurt wird in Hagen geboren. Mambo Kurt, bürgerlich Dr. med. Rainer Limpinsel ist ein deutscher Musiker und Alleinunterhalter. Seit 1998 covert er Stücke bekannter Gruppen aus dem Rock- und Popbereich in Rhythmen wie Mambo, Ska und andere auf einer Heimorgel.
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Geboren: Horacio „El Negro“ Hernández wird in Havanna geboren. Horacio „El Negro“ Hernández ist ein kubanischer Schlagzeuger und Perkussionist. Er hat entscheidend dazu beigetragen, kubanische Rhythmen mit aktueller Jazz- und Rockmusik zu verschmelzen.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

2006

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Gründung: ChocQuibTown ist eine aus Kolumbien stammende Musikgruppe, dessen Stil eine Art Mix aus Hip Hop, Reggae, Funk, sowie einigen kolumbianischen Rhythmen, wie Bunde, Cumbia und Currulao ist. Ihr kurzer Werdegang umfasst zahlreiche Auszeichnungen und nationale wie auch internationale Anerkennung und sie beteiligten sich mit ihrer Musik an Fernsehwerbungen, Kampagnen, etc. Meldungen über eine Festnahme ihres Sängers Carlos "Tostao" Valencia erwiesen sich als falsch. Ein namensgleicher kolumbianischer Sänger wurde im Mai 2011 wegen mehrfachen Mordes von der kolumbianischen Polizei verhaftet.

2000

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Gründung: Car Bomb ist eine amerikanische Metal-Band aus New York, deren Musik nur schwer in bisher definierte musikalische Kategorien einzuordnen ist. Die Musik ist zu großen Teilen atonal und enthält, wie es sonst eher in der zeitgenössischen Klassik üblich ist, Tempovariationen, komplizierte Rhythmik sowie kollektive Agogik.

1998

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Auflösung: Los Flechazos (dt. = Liebesqualen) ist der Name einer ehemaligen spanischen Pop-Band, deren Musikrichtung stark von den britischenRhythmen Ende der 60er Jahre geprägt war.

1992

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Gründung: Squadune ist eine Folkband aus Österreich. Der Name ist eine Mischung aus Square, Bordun, Tune & Quartett. Die Musik ist eine bunte Mischung europäischer Volksmusiken, gerne mit ausgefallenen Rhythmen, häufigen Rhythmuswechseln und vielfach auch mit Harmoniewechseln. Typisch ist für Squadune auch der Einsatz von Bordun-Instrumenten und die Kombination unterschiedlichster Saiteninstrumente. Einflussgebend sind insbesondere die irisch-keltische Tradition und die Musik Galiziens (bei Konzerten immer wieder auch als "die besonders mystische Landschaft Galiziens" präsentiert (siehe auch den entsprechenden Titel: The very mystical landscape of Galicia / Road to Santiago des Albums Invasion of the Macho-Chests). Neben vollständigen Eigenkompositionen werden auch Traditionals aufbereitet. Zusätzlich werden aber auch immer wieder Anleihen bei englischsprachigen Lyrikern genommen und deren Texte vertont, etwa Why so pale and wan nach einem Text von Sir John Suckling (1609–1642) (auf dem Album Invasion of the Macho-Chests noch irrtümlicherweise als Traditional ausgewiesen, korrigiert auf dem Live-Album Black Forest Tales).

1986

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Gründung: Los Flechazos (dt. = Liebesqualen) ist der Name einer ehemaligen spanischen Pop-Band, deren Musikrichtung stark von den britischenRhythmen Ende der 60er Jahre geprägt war.

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