Richard Sorge

Richard Sorge (russischРихард Зорге; * 22. Septemberjul./ 4. Oktober 1895greg. in Sabuntschi, Baku, Russisches Reich, heute Aserbaidschan; † 7. November 1944 in Toshima, Stadt Tokio (heute: Tokio), Japan) war ein sowjetischer Kommunist russisch-deutscher Abstammung. Er war während des Zweiten Weltkriegs als Journalist und Spion für die Sowjetunion in Japan tätig. Sein Pseudonym lautete R. Sonter, sein GRU-Deckname „Ramsay“.

Er verfasste 1941 den bekannten und – aus historischer Sicht − kriegsentscheidenden Funkspruch, dass das durch den Dreimächtepakt mit dem nationalsozialistischen Deutschland und dem faschistischen Italien verbündete Japan die Sowjetunion nicht angreifen werde.

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Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1925

Werk:
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Das Dawesabkommen und seine Auswirkungen. Hamburg

1921

Werk:
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Rosa Luxemburgs Akkumulation des Kapitals. Bearbeitet für die Arbeiterschaft. Solingen

1919

Werk:
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Die Reichstarife des Zentralverbandes Deutscher Konsumvereine. Dissertation, Universität Hamburg

Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Richard Sorge, deutscher Journalist und Spion für die Sowjetunion in Japan (* 1895)
Geboren:
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Richard Sorge, deutscher Journalist und Spion für die Sowjetunion in Japan (+ 1944)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1964

Ehrung:
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postume Ernennung zum Held der Sowjetunion.

Rundfunk, Film & Fernsehen

2007

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Filmische Rezeption: Top Secret: Helden und Verräter. drei-teilige Dokumentation, Erstsendung 2009, letzte Ausstrahlung auf ARD am 5.? April 2014

2003

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Filmische Rezeption: Spy Sorge (dt. Titel: Richard Sorge – Spion aus Leidenschaft), Regie: Masahiro Shinoda

1977

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Filmische Rezeption: Sonjas Rapport (DEFA-Spielfilm zur Autobiografie von Ruth Werner, mit Sorge als eine der Schlüsselfiguren), Regie: Bernhard Stephan

1975

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Filmische Rezeption: Sein wichtigster Funkspruch, Dokumentarfilm, Regie: Eckhard Potraffke

1960

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Filmische Rezeption: Wer sind Sie, Dr. Sorge? (Qui êtes-vous, Monsieur Sorge?), Drehbuch und Regie: Yves Ciampi

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