Richard von Cornwall

Richard von Cornwall, auch Richard von Cornwallis, (* 5. Januar 1209 in Winchester; † 2. April 1272 in Berkhamsted Castle) aus dem Haus Plantagenet war Earl of Cornwall, Graf von Poitou und ab 1257 römisch-deutscher König. Er entstammte der anglonormannischen Königsfamilie der Plantagenets und wurde durch die Gunst seines Bruders König Heinrichs III. zum reichsten Grundbesitzer Englands. Nach anfänglichen Streitereien wurde Richard einer der wichtigsten Unterstützer der Herrschaft seines Bruders, dem er auch in dessen Konflikt mit der Adelsopposition, dem Zweiten Krieg der Barone, loyal diente. Sein eigener Ehrgeiz zeigte sich 1257, als er sich während des Interregnums zum römisch-deutschen König wählen ließ. Trotz mehrerer Besuche im römisch-deutschen Reich konnte er aber seine Herrschaft nicht durchsetzen.

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Kreuzzüge

1241

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Der Kreuzzug Richards von Cornwall erreicht auf diplomatischem Wege die Abtretung Galiläas und der Gebiete westlich des Jordans an das Königreich Jerusalem. Dies ist der größte Geländegewinn der Kreuzfahrer seit dem Ersten Kreuzzug.

Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Richard von Cornwall stirbt in Berkhamsted. Richard von Cornwall, auch Richard von Cornwallis, aus dem Haus Plantagenet war Earl of Cornwall, Graf von Poitou und ab 1257 römisch-deutscher König.
Geboren:
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Richard von Cornwall wird in Winchester geboren. Richard von Cornwall, auch Richard von Cornwallis, aus dem Haus Plantagenet war Earl of Cornwall, Graf von Poitou und ab 1257 römisch-deutscher König.

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Richard von Cornwall starb im Alter von 63 Jahren. Richard von Cornwall war im Sternzeichen Steinbock geboren.

Europa

1275

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Alfons X. von Kastilien (neben Richard von Cornwall von 1257 bis 1273 römisch-deutscher König) wird wegen äußerer Misserfolge und innenpolitischen Versagens von seinem Sohn Sancho IV. aus der Regierung verdrängt.
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Richard von Cornwall wird in Frankfurt am Main römisch-deutscher König und am 17. Mai in Aachen gekrönt.

Friedensschlüsse

1241

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zwischen Richard von Cornwall (Königreich Jerusalem) und as-Salih (Ägypten)

Die Doppelwahl von 1256/57

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Ludwig der Strenge, Pfalzgraf bei Rhein, verpflichtet sich vertraglich, Richard von Cornwall zum deutschen König zu wählen.

1256

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18. März: Gesandte der Stadt Pisa rufen Alfons X. von Kastilien zum deutschen König aus. In der Folge kommt es zur Doppelwahl von 1256/57: In einem Schreiben an Papst Alexander IV. plädiert der englische König Heinrich III., einen England nicht feindlich gesinnten deutschen König einzusetzen. Da Alexander nicht reagiert, fasst Heinrich den Entschluss, seinen Bruder Richard von Cornwall zum deutschen König wählen zu lassen. Die Verhandlungen beginnen Ende Juni. Der Wahltermin wird auf den 13. Januar 1257 festgelegt.

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