Right Livelihood Award

Der Right Livelihood Award (RLA, englisch etwa Preis für die richtige Lebensweise) ist eine Auszeichnung „für die Gestaltung einer besseren Welt“. Er wird seit 1980 jährlich von der Stiftung Right Livelihood Award Foundation vergeben und durch Spenden finanziert.

Die Bezeichnung Alternativer Nobelpreis entstand in den ersten Jahren des Preises in der Öffentlichkeit, ist aber nicht die offizielle Bezeichnung des Preises und wird von der Vergabeinstitution nur in Anführungszeichen verwendet. Es besteht keine institutionelle Verbindung des Preises zum Nobelpreis; im englischen Sprachraum wird der Begriff für die Auszeichnung seltener gebraucht als im Deutschen.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Bill Mollison stirbt in Sisters Beach, Tasmanien. Bruce Charles „Bill“ Mollison galt, gemeinsam mit David Holmgren, als „Vater der Permakultur“. 1978 gründete er das Institut für Permakultur (Permaculture Institute), das sich der Verbreitung der Permakultur in Bildung, Forschung und durch konkrete Umsetzung widmet. 1981 wurde er mit dem Right Livelihood Award ausgezeichnet.
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Gestorben: Rosalie Bertell stirbt. Rosalie Bertell war eine US-amerikanische Nonne, Biometrikerin, Autorin, Umweltaktivistin und Verschwörungstheoretikerin. Sie besaß die Staatsbürgerschaft der USA und von Kanada. Seit 1970 arbeitete sie auf dem Gebiet der Umweltgesundheit. Rosalie Bertell erhielt 1986 den Right Livelihood Award.
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Gestorben: Dekha Ibrahim Abdi stirbt in Nairobi. Dekha Ibrahim Abdi war eine kenianische Friedensaktivistin und Trägerin des Right Livelihood Award 2007.
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Gestorben: Hermann Scheer stirbt in Berlin. Hermann Scheer war ein deutscher Politiker und Mitglied des Bundesvorstandes der SPD. 1999 wurde ihm der Right Livelihood Award für sein Engagement für die Erneuerbaren Energien verliehen.
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Gestorben: John Gofman stirbt in San Francisco. John Gofman war ein US-amerikanischer Kernphysiker und Molekularbiologe. Er erforschte die Wirkung von Uran-233. 1992 erhielt er den Right Livelihood Award (Alternativer Nobelpreis) für seine Forschungen zum Reaktorunfall von Tschernobyl und seine Warnungen vor den Gefahren der Kernenergie.

Bekannte Umweltaktivisten

1988

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José Lutzenberger, brasilianischer Aktivist, später auch Politiker, Träger des Right Livelihood Award (Umweltbewegung)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2005

Bekannte Mitglieder der Christlichen Arbeiterjugend:
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Irene Fernandez, Trägerin des Right Livelihood Award (Christliche Arbeiterjugend)

Rundfunk, Film & Fernsehen

Rundfunk:
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Die US-amerikanische Journalistin Amy Goodman, Gründerin des Politikmagazins Democracy Now, erhält für ihre Leistungen um unabhängige politische Berichterstattung in den USA den Alternativen Nobelpreis.

1933

Film:
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Coralie et Cie (Catherine Hessling)

Bedeutende Persönlichkeiten

2010

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Erwin Kräutler CPPS, Bischof und Prälat von Xingu, Auszeichnung mit dem alternativen Nobelpreis (Römisch-katholische Kirche in Brasilien)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2013

Ehrung:
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Right Livelihood Award («Alternativer Nobelpreis») (Hans Rudolf Herren)

2012

Ehrung:
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Right Livelihood Award (Gene Sharp)

2012

Ehrung:
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Right Livelihood Award („Alternativer Nobelpreis“) für ihren langjährigen Einsatz für die Menschenrechte, speziell für die Rechte der Frauen (Sima Samar)

2011

Ehrung:
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Right Livelihood Award (Jacqueline Moudeina)

2010

Ehrung:
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Right Livelihood Award für seinen Einsatz für die indianischen Ureinwohner (Erwin Kräutler)

Persönlichkeiten

2013

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Denis Mukwege (* 1. März 1955), Mitbegründer und Leiter des Panzi-Hospitals in Bukavu; geehrt mit dem Menschenrechtspreis der Vereinten Nationen 2008 und dem Right Livelihood Award

Tagesgeschehen

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Stockholm/Schweden: Die diesjährigen Preisträger des Right Livelihood Award, auch bekannt als „Alternativer Nobelpreis“, werden ausgezeichnet.
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Stockholm/Schweden: Der Right Livelihood Award, auch bekannt als „Alternativer Nobelpreis“, wird unter anderem an die US-amerikanische Hebamme Ina May Gaskin, die tschadische Menschenrechtsaktivistin Jacqueline Moudeina und die spanische Bauernhilfsorganisation GRAIN verliehen.
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Stockholm/Schweden: Der diesjährige Right Livelihood Award, der Alternative Nobelpreis, geht an die US-amerikanische Hebamme Ina May Gaskin, die Menschenrechtlerin Jacqueline Moudeina aus dem Tschad sowie die international tätige und in Spanien ansässige Organisation GRAIN. Mit einem Sonderpreis wird der chinesische Umweltaktivist Huang Ming geehrt.
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Stockholm/Schweden: Bischof Erwin Kräutler erhält den Alternativen Nobelpreis für „seinen unermüdlichen Einsatz gegen die ökologische und soziale Zerstörung des Amazonas-Gebietes“.
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Stockholm/Schweden: Zu den Trägern des Right Livelihood Award, des Alternativen Nobelpreises, zählen der nigerianische Umweltschützer Nnimmo Bassey, der aus Österreich stammende und in Brasilien wirkende Bischof Erwin Kräutler, die nepalesische Organisation Sappros und deren Gründer Shrikrishna Upadhyay sowie die israelische Organisation Mediziner für Menschenrechte.

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